02:02 21 November 2017
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    Blick in die russischen Zeitungen

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    Neue Probleme in Libyen * Unkorrekter Vergleich zwischen Rubel und Euro * Gazprom tätigt Tauschgeschäft mit BASF * In Syrien bahnt sich eine Wende an * Antideutsche Stimmungen in Griechenland *

    Nesawissimaja Gaseta (www.ng.ru)

    Neue Probleme in Libyen

    Die von den USA und der Nato in Libyen angewandte neue Strategie hat nicht nur einen Erfolg, sondern auch Probleme gebracht. Der hastig angekündigte Zeitplan für Wahlen im Lande garantiert noch lange nicht den Aufbau von Demokratie. Nicht zufällig hat der Nationale Übergangsrat so hartnäckig um eine Verlängerung der Nato-Operation gebeten. Dies liegt nicht an einem Widerstand der Anhänger von Gaddafi. Höchstwahrscheinlich will der Übergangsrat nicht der eigenen Armee ausgeliefert werden. Das provisorische Führungsgremium, das unter westlicher Beteiligung aus Beamten des früheren Regimes zusammengezimmert wurde, fühlt sich unsicher. Denn der kampffähigste Teil der Aufständischen sind die Islamisten, die Unterstützung mit Waffenlieferungen und Geld direkt aus Golfländern bekommen.

    Unkorrekter Vergleich zwischen Rubel und Euro

    Der erste Vizepremier Igor Schuwalow ist davon überzeugt, dass vor dem Rubel heute nicht mehr Risiken stehen als vor der einheitlichen europäischen Währung. Angesichts der Krise der Euro-Zone können die Worte des Regierungsbeamten keinesfalls als ein Kompliment an die russische Währung gelten. Der Vergleich ist nicht völlig korrekt. Mehr noch: Er beseitigt nicht die Besorgnis der russischen Bürger über die Gegenwart und die Zukunft des Rubels, dessen Kurs von den Rohstoff- und Energiepreisen abhängt.

    Kommersant (www.kommersant.ru)

    Gazprom tätigt Tauschgeschäft mit BASF


    Gazprom hat mit dem Konzern BASF, der an Wintershall beteiligt ist, ein Abkommen über den Tausch von Aktiva unterzeichnet: Die russische Seite bietet Wintershall Zugang zu zwei Abschnitten des Vorkommens Urengoi im Austausch gegen eine Beteiligung an den Förderprojekten von Wintershall in der Nordsee. Gazprom und Wintershall besitzen bereits Erfahrungen auf dem Gebiet einer gemeinsamen Förderung sowohl in der Nordsee, als auch in Urengoi, allerdings in einem für Gazprom unbedeutenden Umfang.

    In Syrien bahnt sich eine Wende an


    In Syrien bahnt sich eine ernsthafte Wende an: Am vergangenen Wochenende begannen in den Vororten der Stadt Homs erbitterte Kämpfe zwischen Anhängern und Gegnern von Präsident Baschar al-Assad. Es handelt sich um die wohl blutigste Auseinandersetzung seit dem Beginn des Bürgerkrieges.  Wie Experten feststellen, stehen die Regierungstruppen unter einem immer stärkeren Druck der Aufständischen. Gegen die bewaffneten Strukturen kämpfen nicht nur Demonstranten, sondern auch bewaffnete Gruppen, die sich als Freie syrische Armee bezeichnen.

    Nowyje Iswestija (www.newizv.ru)

    Antideutsche Stimmungen in Griechenland


    Der diesjährige griechische Nationalfeiertag am 28. Oktober, der dem Widerstand der Griechen gegen Deutschland und Italien während des Zweiten Weltkrieges gilt, hatte in diesem Jahr eine besondere antideutsche Schattierung. Die Griechen äußern sich kategorisch gegen das am Mittwoch in Brüssel geschlossene Abkommen, weil sie darin eine Versklavung durch die EU sehen. Besonders entschieden sind sie gegen Berlin eingestellt, das als der inoffizielle Führer der Euro-Zone und der EU gilt.

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