03:45 22 Juni 2018
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    US-Truppenabzug aus Irak führt zu neuen inneren Fehden * Berlin mahnt Moskau: Demokratische Prinzipien einhalten * Russische Bürger im Jemen-Konflikt getötet * Nur entlegene und unbequeme Plätze für oppositionelle Kundgebungen frei *

    US-Truppenabzug aus Irak führt zu neuen inneren Fehden * Berlin mahnt Moskau: Demokratische Prinzipien einhalten * Russische Bürger im Jemen-Konflikt getötet * Nur entlegene und unbequeme Plätze für oppositionelle Kundgebungen frei *

    Nesawissimaja Gaseta (www.ng.ru)

    US-Truppenabzug aus Irak führt zu neuen inneren Fehden


    Der Abzug der US-Truppen aus dem Irak wurde zu einem Prolog für eine neue Runde der Konfrontation zwischen den Sunniten, den Schiiten und den Kurden. Die gegen den sunnitischen Vizepräsidenten Tariq al-Hashimi erhobenen Terrorismus-Anschuldigungen können das Land wieder in ein Schlachtfeld verwandeln. Derzeit sind in Bagdad dringende Konsultationen zwischen verschiedenen politischen Kräften im Gange, an denen auch der US-Botschafter teilnimmt, der dringend in den Irak zurückkehren musste.

    Berlin mahnt Moskau: Demokratische Prinzipien einhalten

    Im Vorfeld der großen Demonstrationen in Moskau hat Berlin die russischen Behörden aufgefordert, die demokratischen Prinzipien einzuhalten. In der Bundesregierung und im Bundestag werden Sanktionen gegen russische Beamte behandelt, die der Menschenrechtsverletzungen verdächtigt werden, teilte Markus Löning, Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe, mit. In einem großen Interview, das am Dienstag in der Berliner Tageszeitung „Die Welt“ veröffentlicht wurde, übt der Regierungsbeauftragte scharfe Kritik an der Situation in Russland.

    Kommersant (www.kommersant.ru)

    Russische Bürger im Jemen-Konflikt getötet

    Vier russische Bürger sind bei den jüngsten Kampfhandlungen in Jemen ums Leben gekommen, teilt das russische Außenministerium mit. Im Raum der Stadt Damag in der Provinz Saada im Nordwesten des Landes sind harte Kämpfe zwischen den Regierungstruppen und sunnitischen Fundamentalisten einerseits und Volkswehrtruppen der schiitischen Konföderation Al-Husi andererseits im Gange. Es gab bereits etwa 60 Opfer, darunter  russische Bürger, die eine dieser Gruppierungen unterstützten.

    Nowyje Iswestija (www.newizv.ru)

    Nur entlegene und unbequeme Plätze für oppositionelle Kundgebungen frei


    Die zweite Großkundgebung gegen die Wahlfälschungen findet am Samstag in Moskau statt. Von den drei Orten, die die Veranstalter in ihrem Antrag genannt hatten, billigten die Beamten den Platz, der vom Moskauer Stadtzentrum am weitesten liegt, nämlich einen Abschnitt des Sacharow-Prospekts hinter dem Gartenring. Dabei sind gerade die Plätze in unmittelbarer Nähe des Kremls für Massenaktionen besonders geeignet. Oppositionelle Kundgebungen sind dort aber verboten – die Opposition soll ihre Anhänger entweder auf entlegenen unbelebten Straßen versammeln, oder aber dort, von wo es in einer unvorhersehbaren Situation kein Entkommen gibt.