15:54 21 August 2017
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    Blick in die russischen Zeitungen

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    Was kommt, wenn Assad geht? * Lettland spricht weiterhin nur lettisch * Israel und Zypern: Eine Annäherung * Putins Wahlsieg wird kein Ende der politischen Krise bedeuten * Russland vor verlorenem Jahrzehnt? *

    Was kommt, wenn Assad geht? * Lettland spricht weiterhin nur lettisch * Israel und Zypern: Eine Annäherung * Putins Wahlsieg wird kein Ende der politischen Krise bedeuten * Russland vor verlorenem Jahrzehnt? *

    Rossijskaja Gaseta (www.rg.ru)

    Was kommt, wenn Assad geht?

    Syriens Präsident Baschar al-Assad muss gehen – der Westen wiederholt das jeden Tag wie einen Zauberspruch… Warum weigern sich die westlichen Politiker, es anzuerkennen, dass nicht nur die offiziellen Behörden, sondern auch die bestens bewaffnete syrische Opposition Feuer einstellen und Verhandlungen zustimmen soll? Und was geschieht, wenn Assad morgen seinen Posten verlässt? Auf keine dieser Fragen hat Lawrow in den zurückliegenden Wochen eine klare Antwort bekommen. Die Franzosen etwa glauben naiv, dass sich die Situation von sich normalisieren wird, sobald Assad zurücktritt.

    Kommersant (www.kommersant.ru)

    Lettland spricht weiterhin nur lettisch

    Die Ergebnisse des Sprachreferendums in Lettland haben dem Rigaer Oberbürgermeister Nil Uschakow und seiner Partei „Zentrum der Eintracht“ eine Niederlage gebracht. 75 Prozent der Teilnehmer stimmten dagegen, dass Russisch zur zweiten Staatssprache Lettlands wird. Als Folge bleiben 300 000 Einwohner im Land, das zwei Millionen Einwohner zählt, weiterhin keine vollberechtigten Bürger und werden keine Staatsämter bekleiden dürfen. Das Referendum führte bereits zu einer Zuspitzung von Beziehungen zwischen Moskau und Riga.

    Israel und Zypern: Eine Annäherung

    Israel hat eine Annäherung mit Zypern begonnen. Im Ergebnis des Nikosia-Besuchs von Premier Benjamin Netanyahu haben die Seiten eine gemeinsame Erschließung von Gasvorkommen im Mittelmeer vereinbart. Darüber hinaus unterzeichneten Israel und Zypern einen Vertrag, laut dem die israelischen Luftstreitkräfte den Luftraum der Insel gebrauchen und die israelischen Kriegsschiffe die Häfen von Zypern besuchen dürfen. Nach Ansicht von Experten wird Nikosia zum wichtigsten Verbündeten Israels in der Region und verdrängt die Türkei von dieser Position.

    Putins Wahlsieg wird kein Ende der politischen Krise bedeuten

    Wladimir Putin ist der Favorit der Wahlkampagne. Seine Chancen auf den Sieg, eventuell schon im 1. Wahlgang, scheinen recht hoch zu sein. Das Team des Kandidaten zog die notwendigen Lehren aus der Wahlschlappe der Partei Geeintes Russland während der Staatsduma-Wahlen im Dezember. Dies bedeutet aber noch nicht, dass die politische Krise überwunden ist. Für einen Wahlsieg reichen polittechnologische Tricks aus, um aber das Land zu verwalten, sind substantiellere Schritte erforderlich.

    Nowyje Iswestija (www.newizv.ru)

    Russland vor verlorenem Jahrzehnt?

    Der US-Wirtschaftsexperte Nuriel Rubini, der die jüngste globale Krise prognostiziert hat, sagt Russland ein verlorenes Jahrzehnt voraus. Bei einer Beibehaltung des jetzigen Entwicklungsvektors des Landes werden die Reformen langsam und schwach sein, stellt der Wirtschaftsguru fest. Stimuli für das Wirtschaftswachstum wird es immer weniger geben. Die Reformen würden von hohen Ölpreisen und von den Geschäftsleuten gebremst, die von der Naturressourcenrente leben. Russische Experten zeigen ebenfalls wenig Optimismus: Nach ihrer Ansicht wird sich das Modell des strategischen Business-Verhaltens im Lande auf die Formel „Sich nicht hervortun!“ reduzieren. Dies wird sowohl für große, als auch für kleine Investoren gelten.

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