20:40 18 Juli 2018
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    Russische Küche zu Putins Amtseinführung * Weltbank warnt Moskau vor übermäßiger Öl-Abhängigkeit * Medwedew: Entweder offizielle Oppositionelle – oder Kriminelle * Assad will Zeit gewinnen * Turkmenistan, Aserbaidschan und EU einigen sich über Transkaspische Gaspipeline * Immer mehr Amerikaner gegen Krieg in Afghanistan * AI: Zahl der Hinrichtungen infolge des Arabischen Frühlings gewachsen *

    Russische Kirche zu Putins Amtseinführung * Weltbank warnt Moskau vor übermäßiger Öl-Abhängigkeit * Medwedew: Entweder offizielle Oppositionelle – oder Kriminelle * Assad will Zeit gewinnen * Turkmenistan, Aserbaidschan und EU einigen sich über Transkaspische Gaspipeline * Immer mehr Amerikaner gegen Krieg in Afghanistan * AI: Zahl der Hinrichtungen infolge des Arabischen Frühlings gewachsen *

     

    RBC Daily (www.rbcdaily.ru)

    Russische Kirche zu Putins Amtseinführung

    Die Feier anlässlich des Amtsantritts von Präsident Wladimir Putin wird eine besondere nationale Geschmacknote haben. Der Empfang für 1000 Personen wird umgerechnet rund 600 000 Euro kosten, auf den Tischen wird die traditionelle russische Küche dominieren. Die Amtseinführung ist für den 7. Mai geplant.

     

    Wedomosti (www.vedomosti.ru)

    Weltbank warnt Moskau vor übermäßiger Öl-Abhängigkeit

    Die meisten Errungenschaften der russischen Wirtschaft der letzten Zeit sind auf die hohen Ölpreise zurückzuführen, stellt die Weltbank fest. Dies hat auch seine Kehrseite: Die Wirtschaft hängt immer stärker von den Ölpreisen ab. Klammert man den Ölfaktor aus, beläuft sich das Haushaltsdefizit Russlands auf zehn Prozent des BIP. Dabei spornt das teuere Öl die Wirtschaft kaum: Das Wachstum in der bearbeitenden Industrie verlangsamt sich, der Umfang der direkten ausländischen Investitionen ist nicht groß, während die Kapitalflucht zunimmt. Die Inflation kann sich im 2. Halbjahr im Zusammenhang mit der auf diese Zeit verschobene Anhebung von Tarifen beschleunigen. In diesem Zusammenhang senkte die Weltbank die Prognose für Russlands BIP-Wachstum in diesem Jahr von 3,8 auf 3,5 Prozent.

    Kommersant (www.kommersant.ru)

    - Medwedew: Entweder offizielle Oppositionelle – oder Kriminelle

    Wie Dmitri Medwedew am Dienstag erklärte, soll die Regierung mit der Opposition diskutieren, auch wenn diese die Regierung "erbittert kritisiert". Eine Opposition, die außerhalb des politischen Systems steht, wird es nach seiner Ansicht bald nicht mehr geben: Die einen Politiker werden die Registrierung ihrer Parteien beantragen und werden damit ins System eingegliedert, die anderen, die das Gesetz verletzen, werden nicht als Politiker, sondern als Kriminelle gelten. Diese Erklärungen wie auch die gesamte politische Reform rufen widersprüchliche Stimmen von Experten hervor. Die einen meinen, Dmitri Medwedew will sich damit unter den Bedingungen als Politiker durchsetzen, wenn es kein Tandem mehr gibt. Die anderen vertreten die Auffassung, dass die Reform vom Tandem gestartet wurde, um die Präsidentschaft von Wladimir Putin zu erleichtern.

    - Assad will Zeit gewinnen

    Syriens Präsident hat dem Friedensplan zugestimmt, der vom Sonderbeauftragten der Uno und der Arabischen Liga, Kofi Annan, vorgeschlagen wurde. Dies geschah unmittelbar nach dem Moskau-Besuch von Herrn Annan, bei dem seine Initiativen von der russischen Staatsführung unterstützt wurden. Hätte Damaskus auch danach "nein" gesagt, so hätte sich der Kreml von seinem syrischen Verbündeten abwenden, der Moskau wachsende Probleme in der internationalen Arena bereitet. Baschar al-Assad beschloss aber, sich flexibel zu zeigen, was ihm die Möglichkeit bietet, zumindest Zeit zu gewinnen.

    Nesawissimaja Gaseta (www.ng.ru)

    - Turkmenistan, Aserbaidschan und EU einigen sich über Transkaspische Gaspipeline

    Ein dreiseitiges Treffen von Vertretern Turkmenistans, Aserbaidschans und der EU über die Umsetzung des Projekts einer Transkaspischen Gaspipeline soll in den nächsten Tagen stattfinden. Russland äußert sich zwar gegen das Projekt, weil der Status des Kaspischen Meeres immer noch nicht geregelt ist, dennoch beschlossen seine Partner in der GUS, ein gemeinsames Rohr auf dem Meeresgrund zu verlegen.

    - Immer mehr Amerikaner gegen Krieg in Afghanistan

    Mehr als zwei Drittel der Amerikaner äußern sich laut der jüngsten Umfrage der Zeitung The New York Times und des Fernsehsenders CBS News gegen den Krieg in Afghanistan. Diese Rekordzahl ist zugleich ein weiterer Ansporn für die Administration von Barack Obama, den Prozess des Truppenrückzugs zu beschleunigen. Indessen verweisen Experten darauf, dass die jetzige Regierung Afghanistan die Situation im Lande nicht kontrollieren kann, ein Abzug der ausländischen Militärs würde eine neue Runde des Konflikts einleiten.

    Nowyje Iswestija (www.newizv.ru)

    Amnesty International: Zahl der Hinrichtungen infolge des Arabischen Frühlings gewachsen

    Laut dem jüngsten Bericht der Organisation Amnesty International (AI) ist China nach wie vor bei der Zahl der Hinrichtungen führend. Unterdessen ist die Zahl der Hinrichtungen im Nahen Osten schlagartig gewachsen. AI-Experten führen dies auf die Kette von Revolutionen in den arabischen Ländern zurück.

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