04:55 11 Dezember 2017
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    Blick in die russischen Zeitungen

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    Sarkozy isst wieder Käse * Neuer Aufstand im Süden Kirgistans bahnt sich an * Astrachan: Proteste gegen Wahlfälschungen nehmen zu * Aserbaidschan will mit Gazprom auf europäischem Gasmarkt konkurrieren * Russen vor Gericht in Libyen * Alte Freunde bei Putins Amtseinführung * Syrien gibt Friedensplan auf

    Sarkozy isst wieder Käse * Neuer Aufstand im Süden Kirgistans bahnt sich an * Astrachan: Proteste gegen Wahlfälschungen nehmen zu * Aserbaidschan will mit Gazprom auf europäischem Gasmarkt konkurrieren * Russen vor Gericht in Libyen  * Alte Freunde bei Putins Amtseinführung * Syrien gibt Friedensplan auf

     

    „Nowyje Iswestija“ (www.newizv.ru)

    Sarkozy isst wieder Käse

    Die Präsidentenwahlkampagne in Frankreich ist offiziell gestartet. Nicolas Sarkozy, der wiedergewählt werden will, hat offenbar beschlossen, sein Image zu ändern und auf die Diät zu verzichten, die er in vielen Interviews erwähnt hatte. Offenbar weicht der Präsident, der verboten hatte, Gerichte aus Käse im Präsidentenpalast anzubieten, nun von der schlanken Linie ab und will wieder Käse essen – in der Hoffnung, den Franzosen auf diese Weise zu gefallen, die im Unterschied zu ihm Käse gern essen.

    „Nesawissimaja Gaseta“ (www.ng.ru)

    Neuer Aufstand im Süden Kirgistans bahnt sich an

    Die vereinigte kirgisische Opposition hat am Dienstag in der südkirgisischen Stadt Dschalal-Abad eine Protestaktion abgehalten, bei der die Absetzung des Präsidenten und des Regierungschefs gefordert wurde. Die Regierungsgegner drohen mit unbefristeten Kundgebungen, wenn ihre Forderungen bis zum 21. April nicht erfüllt werden. Die Behörden verstärken Sicherheitsmaßnahmen in der Region und entsenden dorthin zusätzliche Kräfte. Zuvor hat die Internationale Krisengruppe (ICG) ebenfalls auf die Gefahr neuer Unruhen im Süden Kirgistans hingewiesen.

    Astrachan: Proteste gegen Wahlfälschungen nehmen zu

    Immer weitere Oppositionspolitiker aus Moskau, die den in Hungerstreik getretenen Oleg Schein unterstützen, treffen in Astrachan ein. Am Dienstag hielten seine Anhänger eine Kundgebung ab, während sich in Moskau bereits acht Aktivisten dem solidarischen Hungerstreik des Linkspolitikers Sergej Udalzow angeschlossen haben. Die Staatsanwaltschaft des Gebiets teilte indessen mit, dass sie keinen Grund für eine Aufhebung der Ergebnisse der Oberbürgermeisterwahlen gefunden habe. Schein wurde ein Posten in der Administration von Astrachan angeboten, den er abgelehnt hat.

    „RBC Daily“ (www.rbcdaily.ru)

    Aserbaidschan will mit Gazprom auf europäischem Gasmarkt konkurrieren

    In den nächsten Jahren soll Aserbaidschan mit Gazprom auf dem europäischen Gasmarkt konkurrieren können. Bis 2025 will das Land die Gasförderung auf 50 Mrd. Kubikmeter verdoppeln. Auf diesem Weg wird das aserbaidschanische Gas mehr als sieben Prozent des europäischen Marktes decken können.


    „Kommersant“ (www.kommersant.ru)

    Russen vor Gericht in Libyen

    Eine Gruppe von GUS-Bürgern, darunter zwei Russen, ist in Libyen angeklagt, dem Regime von Muammar al-Gaddafi Vorschub geleistet zu haben. Die Beschuldigten sollen auch geplant haben, Nato-Piloten aus dem Verkehr zu ziehen. Es drohen drakonische Strafen bis hin zur Todesstrafe. Diese Entwicklung ist eine unangenehme Überraschung für die russische Führung, denen die Libyer bis zum letzten Moment versichert hatten, dass der Fall nicht vor Gericht kommt. 

    Alte Freunde bei Putins Amtseinführung


    Das russische Präsidialamt bereitet sich auf die Feierlichkeiten anlässlich der Rückkehr von Wladimir Putin in den Kreml vor. Bei der Inauguration am 7. Mai werden einige alte Freunde Putins zugegen sein – der italienische Ex-Premier Silvio Berlusconi und der ehemalige deutsche Kanzler Gerhard Schröder. Von den Spitzen der postsowjetischen Republiken werden die Staatschefs von Kasachstan, Weißrussland und der Ukraine erwartet.

    Syrien gibt Friedensplan auf


    In Syrien hätte gestern der mit dem Sondergesandten von UN und Arabischer Liga, Kofi Annan, vereinbarte Waffenstillstand in Kraft treten sollen – ist er aber nicht.  Der Westen und die Türkei sprechen bereits von einem Scheitern der Mission Annans und geben Damaskus die Schuld daran. Russland ist anderer Ansicht und will den Friedensplan noch nicht zu Grabe tragen, sondern vielmehr eigene Beobachter nach Syrien schicken, um die Umsetzung des Plans zu überwachen. Schon heute könnte es zu einer neuerlichen Konfrontation zwischen Russland und dem Westen in der Syrien-Frage kommen - auf dem G8-Außenministertreffen, das in Washington eröffnet wird.