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    Russen leben länger und bringen mehr Kinder zur Welt * Russen erwarten keine Vorteile vom WTO-Beitritt * Olympiade in London unrentabel * Clinton in Afrika * IWF setzt sich für verschuldete Euro-Länder ein * Prozess gegen Pussy Riot vergiftet Beziehungen zwischen Moskau und dem Westen * Iran zeigt sich in Syrien aktiv *

    Blick in die russischen Zeitungen
    MOSKAU, 08. August (RIA Novosti). Russen leben länger und bringen mehr Kinder zur Welt * Russen erwarten keine Vorteile vom WTO-Beitritt  * Olympiade in London unrentabel * Clinton in Afrika * IWF setzt sich für verschuldete Euro-Länder ein * Prozess gegen Pussy Riot vergiftet Beziehungen zwischen Moskau und dem Westen * Iran zeigt sich in Syrien aktiv *

    „RBC Daily“ (www.rbcdaily.ru)

    Russen leben länger und bringen mehr Kinder zur Welt


    Laut dem jüngsten Bericht des Ministeriums für Arbeit und Soziales steigen in Russland die Geburtenraten, während die Sterblichkeitsraten zurückgehen. Seit 2006 ist die durchschnittliche Lebenserwartung von 67 auf mehr als 70 Jahre gewachsen. Doch schon im kommenden Jahr werden die Zahlen nicht mehr so optimistisch aussehen. Russland kommt in eine Etappe, in der die Kinder aus den Jahren der „Schocktherapie“ nach dem Zerfall der UdSSR ins Fertilitätsalter kommen. Die Zahl der Frauen, die Kinder zur Welt bringen können, wird gegen Anfang des nächsten Jahrzehnts in Moskau auf die Hälfte schrumpfen.

    „Nowyje Iswestija“ (www.newizv.ru)

    Russen erwarten keine Vorteile vom WTO-Beitritt

    Am 23. August tritt das Protokoll über Russlands WTO-Beitritt in Kraft. Letzte Woche wurden Listen von Waren veröffentlicht, für die die Einfuhrzölle herabgesetzt werden sollen. Experten aus verschiedenen Branchen und professionelle Marktteilnehmer wie auch die Durchschnittsverbraucher nahmen dieses Ereignis mit Skepsis auf. Erstens: Die geplante Herabsetzung der Importzölle für einige Industrie- und Lebensmittelwaren wird kaum zu einer Verbilligung im Einzelhandel führen. Zweitens: Diese Schritte können den wenig konkurrenzfähigen Branchen schaden. Laut Experten gehören dazu Agrarwirtschaft, Maschinenbau und Pharmazeutik.

    „Nesawissimaja Gaseta“ (www.ng.ru)

    Olympiade in London unrentabel

    Die Olympischen Spiele in London geben viele Gründe für eine Revision der Wirtschaftsperspektiven der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi. Die Veranstalter der Spiele in London haben sich ganz ernsthaft hinsichtlich der Zahl der zu erwartenden Touristen, der Zunahme des Umsatzes und des Anstiegs der Wirtschaftsaktivität verkalkuliert. Die Londoner verließen die Stadt aus Angst vor dem Touristenandrang, während viele Sportfans aus Angst vor den hohen Preisen zu Hause geblieben sind und sich die Spiele im Fernsehen anschauen.

    Clinton in Afrika

    Als Hauptziel der 11-tägigen Afrika-Tour der US-Außenamtschefin Hillary Clinton gilt die Festigung der demokratischen Institute in den Ländern dieses Kontinents und die Entwicklung engerer Wirtschaftsbeziehungen mit ihnen. Das inoffizielle Ziel besteht aber darin, die Expansion Chinas zu behindern. Im Juni hat die Administration von Barack Obama ihre neue Afrika-Strategie vorgestellt, die auf vier Stützen aufgebaut ist: Stimulierung des Wirtschaftswachstums, Handel und Investitionen, Festigung von Frieden und Sicherheit und Förderung der Entwicklung.

    IWF setzt sich für verschuldete Euro-Länder ein

    Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die Top-Politiker der Euro-Zone aufgerufen, die Kreditbedingungen für Griechenland zu mildern, wo die Rezession bereits seit fünf Jahren andauert. Der wirtschaftliche Rückgang bietet Athen keine Möglichkeit, die Schulden zu bedienen und die mit der EU abgestimmten Verpflichtungen einzuhalten. Das Problem besteht darin, ob die Gläubigerländer und in erster Linie Deutschland damit einverstanden sein werden. Indessen entwickelt sich der Wirtschaftsrückgang bereits in der drittgrößten Wirtschaft Europas – Italien: Der BIP-Rückgang belief sich dort auf 2,5 Prozent.

    „Kommersant“ (www.kommersant.ru)

    Prozess gegen Pussy Riot vergiftet Beziehungen zwischen Moskau und dem Westen

    Die radikale Verschärfung der Kritik der USA und der EU am Prozess gegen Pussy Riot entwickelt sich allmählich zu einem der bedeutendsten Störfaktoren in den Beziehungen zwischen Russland und dem Westen. Nach Ansicht von Experten kann der Gerichtsprozess unabhängig von seinem Ausgang die Bemühungen des Kremls um eine Verbesserung des Images Russlands im Ausland durchkreuzen, das sich im zurückliegenden Jahr ohnehin verschlechtert hat. Auf die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen mit dem Westen wird sich dies allerdings kaum auswirken.

    Iran zeigt sich in Syrien aktiv


    Erstmals seit dem Beginn der Krise in Syrien hat der Iran seine Aktivitäten in diesem Land radikal verstärkt. Ein Vertreter von Ayatollah Ali Khamenei hat am Dienstag mit Syriens Präsident Baschar al-Assad verhandelt, während der iranische Außenminister in Ankara mit seinem türkischen Amtskollegen zusammentraf. Grund dafür ist nach Ansicht von Experten die wachsende Gefahr eines „großen regionalen Krieges“.

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