13:13 23 September 2017
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    Regionalwahlen: Niedrige Wahlbeteiligung sichert Sieg der Kreml-Partei * Polens Regierung verzichtet auf Sparmaßnahmen und Ausgabenkürzungen * Keine neuen EU-Sanktionen gegen Minsk * Goldman Sachs erwartet Festigung des Rubels * Nato peilt Moldawien an * Gazprom meldet seine Töchter in der Schweiz an * Russland exportiert jede 18. Flasche Wodka *

    Regionalwahlen: Niedrige Wahlbeteiligung sichert Sieg der Kreml-Partei * Polens Regierung verzichtet auf Sparmaßnahmen und Ausgabenkürzungen * Keine neuen EU-Sanktionen gegen Minsk * Goldman Sachs erwartet Festigung des Rubels * Nato peilt Moldawien an * Gazprom meldet seine Töchter in der Schweiz an * Russland exportiert jede 18. Flasche Wodka *

    „Nowye Iswestija“ (www.newizv.ru)

    Regionalwahlen: Niedrige Wahlbeteiligung sichert Sieg der Kreml-Partei

    Die offizielle Statistik der russischen Regionalwahlen vom Sonntag zeugt von einer niedrigen Wahlbeteiligung. Den mangelnden Willen, die regionalen und lokalen Behörden zu wählen, führen Experten auf  Misstrauen gegen die Wahlen und Wahlmüdigkeit zurück. Diese Konstellation sei für die Regierungspartei von Vorteil, die daran interessiert sei, dass nur die loyale Wählerschaft am Urnengang teilnimmt. Es handelt sich in der Regel um ältere Menschen mit politisch konservativen Ansichten, die ihre Stimme für die regierende politische Kraft abgeben wollen. Die Argumentation lautet: „Damit es bloß nicht schlimmer wird.“    

    Polens Regierung verzichtet auf Sparmaßnahmen und Ausgabenkürzungen

    Das Kabinett des polnischen  Ministerpräsidenten Donald Tusk hat einen Plan zur Belebung der Wirtschaft konzipiert. Im Unterschied zu den meisten europäischen Ländern, die auf harte Sparmaßnahmen sowie Ausgabenkürzung setzen, will Warschau andere Wege einschlagen. Die Polen wollen ihr Wirtschaftswachstum durch milliardenhohe Investitionen sichern, die aus dem Verkauf von Staatsaktiva finanziert werden sollen.


    „Kommersant“(www.kommersant.ru)

    Keine neuen EU-Sanktionen gegen Minsk


    Der EU-Ministerrat hat seine Sanktionen gegen Weißrussland um ein weiteres Jahr verlängert. Trotz der früheren Versprechungen haben aber die Europäer keine zusätzlichen Wirtschaftssanktionen beschlossen. Die weißrussische Opposition wirft der EU bereits Unentschlossenheit vor.


    „Wedomosti“ (www.vedomosti.ru)

    Goldman Sachs erwartet Festigung des Rubels

    Teures Erdöl und die Politik der globalen Geldinstitute wie auch eine Einstellung der Kapitalabwanderung aus Russland sollen dem Rubel einen Kurs sichern, der über den bisherigen Prognosen liegt, stellen Analysten von Goldman Sachs fest. Zuvor hatte JPMorgan eine ähnliche Rubel-Prognose erstellt. Experten aus der Moskauer Alfa-Bank verweisen zugleich darauf, dass ein solches Resultat nur bei einem Barrelpreis von 130 Dollar möglich ist. Eine Steigerung des Barrelpreises prognostiziert auch Goldman Sachs – von den jetzigen rund 115 auf 130 Dollar im 3. Quartal 2013.


    „Nesawissimaja Gaseta“ (www.ng.ru)

    Nato peilt Moldawien an

    Die moldauischen Behörden wollen das militärische Übungsgelände in der Nähe der moldauischen Siedlung Bulboaka zu einem Nato-Stützpunkt ummodeln, teilte der Sicherheitsminister der nicht anerkannten Republik Transnistrien, Wladislaw Finagin, mit. Im Laufe der letzten sechs Monate „verstärkt Chisinau aktiv seine militärische Komponente mit Hilfe der USA und Rumäniens“. Chisinau vertritt indessen die Ansicht, dass Moskau selbst Moldawien in die Arme der Nato stößt, indem es Druck- und Erpressungsmethoden gegen Moldawien anwende. Dieser Schluss sei aus den jüngsten Äußerungen des russischen Sonderbotschafters Sergej Gubarew über eine mögliche Anerkennung der Unabhängigkeit Transnistriens gezogen worden.

     

    RBC daily (www.rbcdaily.ru)

    Gazprom meldet seine Töchter in der Schweiz an


    Die Pläne des russischen staatlichen Konzerns Gazprom, zwei Holding-Gesellschaften zur Verwaltung der europäischen Aktiva zu gründen und damit Handel und Logistik voneinander zu trennen, bekommen reale Konturen. Unter mehreren möglichen Orten für eine Registrierung seiner Töchter zog das russische Monopolunternehmen erwartungsgemäß das Nicht-EU-Mitglied Schweiz vor. Dieser Schritt ermöglicht nicht nur, die Interessen des Unternehmens in Europa zu schützen, sondern wirkt sich auf seine finanzielle Lage positiv aus.

    Russland exportiert jede 18. Flasche Wodka

    Abnehmer im Ausland außerhalb des GUS-Raums haben laut Russlands Zolldienst kaum Interesse an russischem Wodka. Im ersten Halbjahr haben die russischen Wein- und Wodka-Fabriken 2,3 Millionen Dekaliter Wodka ausgeführt, was ca. 5,5 Prozent der Produktion ausmacht. Ein Löwenanteil entfiel dabei auf die GUS-Länder. Außerhalb der ehemaligen UdSSR wird der russische Wodka  in Deutschland, den USA und Großbritannien nachgefragt.

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