06:36 21 Februar 2018
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    KP sammelt Unterschriften für Rückkehr des Stadtnamens Stalingrad * Russland muss in Asien nach Gasabnehmern suchen * Mehrheit der Griechen will in der Euro-Zone bleiben * Westliches Szenario für Lösung der Syrien-Krise gefährdet * Moody’s bewertet Hollandes Wirtschaftspolitik negativ *

    KP sammelt Unterschriften für Rückkehr des Stadtnamens Stalingrad * Russland muss in Asien nach Gasabnehmern suchen * Mehrheit der Griechen will in der Euro-Zone bleiben * Westliches Szenario für Lösung der Syrien-Krise gefährdet * Moody’s bewertet Hollandes Wirtschaftspolitik negativ *

    „Nesawissimaja Gaseta“ (www.ng.ru)

    KP sammelt Unterschriften für Rückkehr des Stadtnamens Stalingrad

    Die KP Russlands hat am Dienstag eine Unterschriftensammlung mit dem Ziel gestartet, die Stadt Wolgograd zurück in Stalingrad umzubenennen. Laut einem neuen Gesetz sollen 100 000 Unterschriften gesammelt werden, damit eine entsprechende Initiative in der Staatsduma vorgestellt werden kann. Die Idee der Umbenennung ist in der Bevölkerung allerdings nicht so populär, wie es den Kommunisten vorkommen mag. Außerdem ist der Mechanismus des Gesetzes, das seinerzeit von Wladimir Putin vorgeschlagen wurde, nicht klar genug dargelegt.

    Russland muss in Asien nach Gasabnehmern suchen


    Das Wachstumspotential des europäischen Gasmarktes ist für die russischen Lieferungen praktisch erschöpft. Allerdings hofft Gazprom darauf, dass der Umfang des Exports und die in den langfristigen Verträgen mit EU-Partnern vorgesehenen Einnahmen bis 2020 konstant bleiben. Um aber den Export zu steigern, müssen neue Märkte erschlossen werden – Japan, China und Südkorea. Das wurde beim Internationalen Forum "Gas Russia 2012" festgestellt, das am Dienstag in Moskau stattfand. Leicht wird diese Umstellung für Gazprom nicht sein.

    „Nowyje Iswestija“ (www.newizv.ru)

    Mehrheit der Griechen will in der Euro-Zone bleiben

    Rund zwei Drittel der Griechen wollen laut einer Umfrage der Gesellschaft GPO in der Euro-Zone bleiben. Gleichzeitig ist eine große Mehrheit mit den Regierungsmaßnahmen zur Überwindung der Krise unzufrieden. Rund 78 Prozent sind der Auffassung, dass die Kürzung der Löhne und Renten wie auch die Erhöhung der Steuern und die Entlassung von Staatsbediensteten kaum helfen werden, die Wirtschaft zu stabilisieren. Eine Mehrheit will dabei keine vorgezogenen Wahlen. 50,4 Prozent plädieren zugleich für Umbesetzungen in der Regierung.

    „Kommersant“ (www.kommersant.ru)

    Westliches Szenario für Lösung der Syrien-Krise gefährdet

    Das vom Westen vorgeschlagene Szenario für die Lösung der Syrien-Krise ist gefährdet. Die kämpfenden Gruppen von Dschihadisten und Salafiten weigern sich, sich der vor kurzem gebildeten Nationalen Koalition der Oppositionskräfte unterzuordnen, die bereits von mehreren Ländern des Westens anerkannt wurde. Mindestens ein Drittel der Regimegegner will ihre Kontrolle über einen Teil des syrischen Territoriums herstellen und dort einen islamischen Staat gründen.

    „RBC Daily“ (www.rbcdaily.ru)

    Moody’s bewertet Hollandes Wirtschaftspolitik negativ

    Die Agentur Moody’s hat das Rating von Frankreich um eine Stufe auf Aa1 herabgesetzt. Im 1. Halbjahr seiner Amtszeit hat Präsident Francois Holland nicht nur keine Erfolge in der Wirtschaft an den Tag gelegt, sondern auch hinsichtlich der Konkurrenzfähigkeit der nationalen Wirtschaft einige Schritte zurück gemacht, stellen Experten fest. Bei einem Null-Wachstum des BIP rufen mittelfristige Prognosen der Wirtschaftsentwicklung des Landes große Besorgnis hervor.

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