08:25 22 September 2017
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    Blick in die russischen Zeitungen

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    Russland in der Sackgasse? * Arbeitslosigkeit in Europa auf Rekordhöhe * Russlands Innenministerium bekommt freie Hand für Antikorruptionsermittlungen * Irak an der Schwelle zum neuen Konflikt * Nato verstärkt Präsenz an türkisch-syrischer Grenze *

    „Nowyje Iswestija“ (www.newizv.ru)

    Russland in der Sackgasse?

    Die gegenwärtige politische Gesellschaftsordnung in Russland hat nach Ansicht von Experten des Moskauer Carnegie-Zentrums ihre Legitimität eingebüßt. In einem Bericht der Institution wird behauptet, dass in Russland in nächster Zeit Szenarien wie Revolution und Verfall möglich sind, weil weder die Regierung noch die Opposition heute in der Lage sind, den Stand der Dinge effektiv zu ändern. 

    Arbeitslosigkeit in Europa auf Rekordhöhe


    Das Europäische Statistik-Büro hat einen Bericht über die Lage auf dem europäischen Arbeitsmarkt im Oktober veröffentlicht. Laut dem Dokument hat die Arbeitslosigkeit in den EU-Ländern den Rekordstand von 10,7 Prozent erreicht. Besonders stark trifft sie die Länder, die heute ohnehin schmerzhafte Antikrisenmaßnahmen treffen müssen: Spanien, Griechenland und Italien.

    „RBC Daily“ (www.rbcdaily.ru)

    Russlands Innenministerium bekommt freie Hand für Antikorruptionsermittlungen


    Die Welle von spektakulären Ermittlungsfällen gegen ranghohe Korrupte ist kein Zufall: Wie die Zeitung erfuhr, hat das Innenministerium ein Signal aus dem Kreml bekommen, laut dem die Administration die Ermittlungen gegen korrupte Beamte auf allen Ebenen nicht behindern würde. So war der jetzt aktualisierte Fall, in dem Ex-Landwirtschaftsministerin Jelena Skrynnik erwähnt wird, schon vor einigen Jahren ad acta gelegt worden, erst jetzt darf wieder aktiv daran gearbeitet werden. Die vergangene Woche hat endgültig gezeigt, dass die Antikorruptionsfälle, in denen es um ranghohe beamte Beamte geht, im Rahmen einer großangelegten Kampagne eingeleitet werden.

    „Kommersant“ (www.kommersant.ru)

    Irak an der Schwelle zum neuen Konflikt


    Der Irak steht an der Schwelle zu einem neuen großen Konflikt. Premier Nuri al-Maliki musste einräumen, dass die Verhandlungen mit den Kurden über die Zugehörigkeit der ölreichen Region Kirkuk in eine Sackgasse geraten sind. Anspruch auf dieses Territorium, wo bis zu 40 Prozent des irakischen Öls gefördert werden, erheben die zentrale Regierung in Bagdad und die Behörden der Kurden-Autonomie. Experten befürchten, dass das Scheitern der Verhandlungen die Gefahr eines neuen Bürgerkrieges in sich birgt, der mit einer endgültigen Abspaltung der Kurden-Gebiete zu Ende gehen kann.

    „Nesawissimaja Gaseta“ (www.ng.ru)

    Nato verstärkt Präsenz an türkisch-syrischer Grenze


    Der Nordatlantikblock forciert seine „Präsenz“ an der Grenze zu Syrien. Am Montag findet im Nato-Hauptquartier eine Sitzung der Nato-Botschafter statt, bei der es um die Verlegung von Patriot-Raketenkomplexen in die Türkei geht. Bereits am Dienstag sollen die Außenminister der 28 Nato-Länder diesen Beschluss in Brüssel absegnen und eine entsprechende Erklärung abgeben.

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