12:55 26 September 2017
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    Blick in die russischen Zeitungen

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    Weiterhin Uneinigkeiten zwischen Russland und Nato * USA wollen Russland vom internationalen AKW-Markt verdrängen * USA erwägen Einsatz zur Vernichtung syrischer C-Waffen * Uni-Professoren und Juristen wollen eigene Partei in Russland gründen *

    „Kommersant“ (www.kommersant.ru)

    Weiterhin Uneinigkeiten zwischen Russland und Nato

    Eine turnusmäßige Sitzung des Russland-Nato-Rates auf der Ebene der Außenminister hat am Dienstag in Moskau stattgefunden. Eines der Hauptthemen war dabei Afghanistan. Die Allianz bot Moskau an, die Zusammenarbeit im Rahmen des Trust-Fonds für die technische Wartung der an Afghanistan gelieferten russischen Hubschrauber zu erweitern und Kampfmaschinen des Typs Mi-35 in diese Liste aufzunehmen. Bei der Einschätzung der zentralen Probleme – Raketenschild, Nato-Erweiterung und Militarisierung des Syrien-Konflikts – gingen die Seiten radikal auseinander.

    „Nesawissimaja Gaseta“ (www.ng.ru)

    USA wollen Russland vom internationalen AKW-Markt verdrängen

    Der Kampf um den Markt des AKW-Baus verschärft sich: Die USA sind bestrebt, die Energieabhängigkeit der osteuropäischen Länder von Russland weitgehend zu verringern, und sind dabei bereit, ihre „Schwerartillerie“ einzusetzen. Außenamtschefin Hillary Clinton mischte sich dieser Tage in den Kampf um einen Vertrag über den Ausbau des tschechischen AKW Temelin ein. Laut Clinton soll der 10-Milliarden-Vertrag an die Gesellschaft Westinghouse gehen und nicht an das russische Unternehmen Atomstroyexport.

    USA erwägen Einsatz zur Vernichtung syrischer C-Waffen

    Die USA und ihre Verbündeten erwägen Möglichkeiten für eine Sonderoperation, bei der die syrischen C-Waffen-Vorräte unter ihre Kontrolle genommen bzw. vernichtet werden, teilte Außenamtschefin Hillary Clinton mit. Zuvor hatte Präsident Barack Obama Damaskus vor einem C-Waffen-Einsatz gegen die Opposition gewarnt. Beobachter sehen darin Anzeichen für die Vorbereitung radikaler Schritte zur Beseitigung des Regimes in Syrien unter dem Hinweis auf den Besitz von Massenvernichtungswaffen, wie dies bereits im Irak der Fall war.

    „Iswestija“ (www.izvestia.ru)

    Uni-Professoren und Juristen wollen eigene Partei in Russland gründen

    Uni-Professoren und Juristen wollen ihre eigene politische Partei in Russland gründen. Das teilten Nikolai Medwedew, Präsident des Nationalen Politologenverbandes, der in den 90er-Jahren in der Präsidentenadministration gearbeitet hatte, und der namhafte Anwalt Igor Trunow mit. Die Basis der Partei sollen Professoren, Politologen, Historiker, Juristen, Financiers und Wirtschaftsexperten bilden. Der Gründungskongress ist für 2013 geplant. Das Hauptziel besteht darin, Russland, „auf den Weg der Marktwirtschaft und der liberalen Demokratie zurückzubringen“. 

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