18:49 20 November 2019
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    Марш За права москвичей!

    Kundgebungen in Moskau: Staatsbeschäftigte zur Demo verdonnert?

    © RIA Novosti . Alexei Kudenko © RIA Novosti . Alexei Kudenko
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    Am Wochenende sind Tausende Demonstranten des linken Lagers in Moskau auf die Straße gegangen. Gleichzeitig versammelten sich die Kreml-nahen Kräfte zu einer Gegenkundgebung, schreibt die Zeitung "RBC Daily" am Montag.

    Am Wochenende sind Tausende Demonstranten des linken Lagers in Moskau auf die Straße gegangen. Gleichzeitig versammelten sich die Kreml-nahen Kräfte zu einer Gegenkundgebung, schreibt die Zeitung "RBC Daily" am Montag.

    An dem „Marsch für die Rechte der Moskauer“ beteiligten sich 2000 bis 3000 Aktivisten von verschiedenen Bürgerinitiativen, die gegen Neubauten in Moskau, für eine Reform der Kommunalwirtschaft usw. demonstrierten.

    Die Teilnehmer skandierten „Die Macht – den Millionen, aber nicht den Millionären!“, „Allen Abgeordneten – einen Arbeiterlohn!“ usw. Außer dem Abgeordneten Ilja Ponomarjow (Gerechtes Russland) gab es unter den Teilnehmern keine bekannten Politiker.

    Das Mitglied der Linken Front Alexej Sachnin sagte der Zeitung, die Protestaktion sei erfolgreich verlaufen, weil viele Aktivisten gekommen seien. Das Mitglied des Koordinierungsrates der Opposition Sergej Dawidis äußerte, die Aktion sei als „eine lokale Veranstaltung der Linken“ geplant gewesen.

    Zu der von den Kreml-nahen Kräften organisierten Aktion kamen hingegen bis zu 10 000 Menschen. Sie trugen die Fahnen der Parteien Geeintes Russland und LDPR, der Jungen Garde von Geeintes Russland, der Eurasischen Jugendunion, der Volksmehrheit Russlands, der Organisation Für Frauen Russlands usw.

    Unter den Teilnehmern der Aktion wurden der frühere Ringer Alexander Karelin (Abgeordneter der Kreml-Partei Geeintes Russland), sein Parlamentskollege Wladimir Owsjannikow (LDPR), der Nationalist Sergej Baburin, weitere Vertreter von Geeintes Russland usw. gesehen. Sie forderten, die Adoption russischer Kinder durch Ausländer komplett zu verbieten.

    Allerdings sorgten Äußerungen einiger Teilnehmer der Kundgebung für Irritationen. Beschäftigte von staatlichen Betrieben sollen von ihren Arbeitgebern zwangsverpflichtet worden sein, am Samstag an der Aktion teilzunehmen, ohne zu wissen, wofür sie eigentlich demonstrieren.

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