22:44 19 August 2017
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    Blick in die russischen Zeitungen

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    Mysteriöse Krankheit des Präsidenten Boliviens * Nordkoreas Kernreaktor Yongbyon wird erneut hochgefahren * Persönliche Sicherheit von Pussy-Riot-Mitglied Aljochina in Gefahr * Investitionsklima in Russland weiterhin ungünstig *

    „Nowyje Iswestija“ (www.newizv.ru)

    Mysteriöse Krankheit des Präsidenten Boliviens

    Boliviens Präsident Evo Morales hat überraschend alle Termine wegen Gesundheitsproblemen abgesagt. Seine Mitstreiter behaupten zwar, der Staatschef habe bloß Grippe. Beobachter im In- und Ausland erinnern sich jedoch gleich an seinen kürzlich verstorbenen Amtskollegen und Gleichgesinnten Hugo Chavez: Dieser hatte auch zunächst seine Reisen angeblich wegen Grippe abgesagt, bis die Welt erfuhr, dass er an Krebs leidet.

    Nordkoreas Kernreaktor Yongbyon wird erneut hochgefahren

    Die zentrale staatliche Nachrichtenagentur Nordkoreas hat am Dienstag bekanntgegeben, dass der Kernreaktor in Yongbyon erneut hochgefahren wird. In der Mitteilung wird kein Hehl daraus gemacht, dass dies nicht nur für die Deckung des Bedarfs an Stromenergie, sondern auch für eine Verstärkung der Raketentruppen des Landes notwendig war.

    „Kommersant“ (www.kommersant.ru)

    Persönliche Sicherheit von Pussy-Riot-Mitglied Aljochina in Gefahr


    Die russische Staatsanwaltschaft hat gefordert, Pussy-Riot-Mitglied Maria Aljochina, die ihre zweijährige Haftstrafe für die Aktion in der Erlöser-Kathedrale abbüßt, aus dem Straflager Nummer 28 in Beresniki (Region Perm) in eine andere Strafanstalt zu verlegen. In der Begründung wird darauf hingewiesen, dass die Leitung der jetzigen Strafanstalt „nicht in der Lage ist, die persönliche Sicherheit“ der Gefangenen zu gewährleisten: Trotz eines direkten Verbots befindet sich die nicht vorbestrafte Aljochina in einer Gruppe mit Vorbestraften.

    „Nesawissimaja Gaseta“ (www.ng.ru)

    Investitionsklima in Russland weiterhin ungünstig


    Der Antikorruptionskampf der russischen Behörden zeigt laut einem Bericht des Amtes des US-Handelsvertreters (USTR) kaum Wirkung. Die US-Beobachter bewerteten das russische Investitionsklima als ungünstig und den Antikorruptionskampf als uneffektiv. Investoren aus den USA und anderen Ländern stoßen weiterhin auf zahlreiche Barrieren. Selbst der 2008 gebildete Rat beim Präsidenten zur Korruptionsbekämpfung und das im Mai 2011 angenommene Antikorruptionsgesetz haben bisher nur zu „unwesentlichen Fortschritten“ geführt, hieß es. Nach dem WTO-Beitritt Russlands drohen Russland in diesem Zusammenhang konkrete Einschränkungsmaßnahmen.

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