00:17 26 September 2017
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    Syrien: Assad unternimmt diplomatische Offensive * Russisch-jordanische Panzerfaust geht in Produktion * Russland steigt auf internationaler Liste der Konkurrenzfähigkeit * Probleme zwischen Paris und Berlin schädlich für EU *

    Syrien: Assad unternimmt diplomatische Offensive * Russisch-jordanische Panzerfaust geht in Produktion * Russland steigt auf internationaler Liste der Konkurrenzfähigkeit * Probleme zwischen Paris und Berlin schädlich für EU *
     
    „Kommersant“ (www.kommersant.ru)
     
    Syrien: Assad unternimmt diplomatische Offensive

     
    Syriens Präsident Baschar al-Assad hat eine diplomatische Offensive unternommen, die seinen Rücktritt verhindern soll. In seinem Interview für das libanesische Fernsehen hat er gleich zwei sensationelle Erklärungen abgegeben. Er verkündete, dass russische S-300-Raketensysteme bereits nach Syrien geliefert worden sind. Und er bekundete seine Absicht, persönlich zu den Friedensverhandlungen nach Genf zu reisen. Damit hat Assad nicht nur ein Signal an seine Opponenten gesendet, dass deren Versuche, ihn abzusetzen, vergeblich sind, sondern auch versucht, sich das Recht einzuräumen, Verhandlungen von der Position der Stärke aus zu führen, was für die Opposition unannehmbar ist. Assads Initiative bringt auch Russland in eine unangenehme Lage, das zusammen mit den USA auf die Genfer Konferenz als eine Möglichkeit für die Regelung in Syrien setzt. 
     
    Russisch-jordanische Panzerfaust geht in Produktion
     
    Ein Betrieb für die Produktion leichter Panzerbüchsen des Typs Nashshab, die von russischen Fachleuten speziell für Jordanien entwickelt worden waren, ist am Donnerstag in Amman der Bestimmung übergeben worden. Es handelt sich dabei nicht bloß um ein erstes militärtechnisches Joint Venture der beiden Länder. Die Zusammenarbeit mit Jordanien auf diesem Gebiet eröffnet Russland den Zugang zu den Märkten der Golfländer. Experten befürchten allerdings, dass diese Waffen schon bald in die Hände islamischer Radikaler gelangen können. 
     
    „Rossijskaja Gaseta“ (www.rg.ru)
     
    Russland steigt auf internationaler Liste der Konkurrenzfähigkeit

     
    Russland hat auf der von Schweizer Experten zusammengestellten internationalen Liste der Konkurrenzfähigkeit gegenüber dem Vorjahr sechs Plätze gut gemacht und liegt derzeit auf Platz 42 von insgesamt 60. Dies geschah dank einem stabilen Währungskurs und einem ausgesprochen niedrigen Stand der Arbeitslosigkeit. An der Spitze der Liste liegen die USA und die Schweiz. 
     
    „Nesawissimaja Gaseta“ (www.ng.ru)
     
    Probleme zwischen Paris und Berlin schädlich für EU
     
    Zwischen Paris und Berlin hat es zwar aus objektiven Gründen nie absolute Harmonie gegeben, die Beziehungen waren aber gut austariert, was die Möglichkeit bot, Kompromisse zu finden und die Linie der EU-Politik abzustecken. Gerade in diesem Bereich gibt es heute Probleme, die für beide Seiten gefährlich sind. Einerseits sind Paris und Berlin innerhalb der EU aufeinander angewiesen. Andererseits lassen sich ihre Positionen im Finanz- und im Wirtschaftsbereich schwer unter einen Hut bringen. Auch in der Außenpolitik ist nicht alles reibungslos. Frankreich setzte sich bekanntlich für die Aufhebung des EU-Waffenembargos gegen Syrien ein. Angela Merkel erklärte dagegen, Deutschland werde unter keinen Umständen Waffen nach Syrien liefern. 

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