01:27 14 November 2018
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    Министр обороны России Сергей Шойгу

    Russlands Militär treibt Aufrüstung voran

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    Neue Waffen für russische Armee (669)
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    Das russische Verteidigungsministerium hat seinen Modernisierungsplan bis 2020 vorgestellt, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Freitag.

    Das russische Verteidigungsministerium hat seinen Modernisierungsplan bis 2020 vorgestellt, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Freitag.

    Verteidigungsminister Sergej Schoigu äußerte am Donnerstag in einer Sitzung, dass acht der insgesamt 18 Aufgaben erfüllt worden seien, die Präsident Wladimir Putin im Mai 2012 gestellt habe. Alle anderen Aufgaben würden bis 2020 erfüllt, so Minister Schoigu.

    In der Sitzung wurde angeführt, dass die Komplettierung der Streitkräfte mit Soldaten derzeit bei 80 Prozent liegt. Bis Jahresende sollen 82 Prozent und bis Ende 2014 – 95 bis 100 Prozent erreicht werden. Die Zahl der Vertragssoldaten liegt derzeit bei 241 400. Bis 2017 soll sie auf 425 000 steigen. Wie Generalstabschef Waleri Gerassimow sagte, müssen noch mindestens 60 000 Vertragssoldaten jährlich gewonnen werden.

    Bis 2019 soll die Aufrüstung der Armee bei 64 Prozent liegen. Die Zahl der neuen Schiffe und U-Boote werde auf 71 Prozent, der Artilleriewaffen auf 79 Prozent, der Panzerfahrzeuge auf 82 Prozent und der Hubschrauber auf 85 Prozent steigen. Zu 100 Prozent sollen bis 2020 nur die Raketensysteme der Bodentruppen modernisiert werden. Generalstabschef Gerassimow zufolge sind jedes Jahr 70 bis 100 Flugzeuge, mehr als 120 Hubschrauber, acht bis neun Ober- und Unterwasserschiffe sowie bis zu 600 Panzerfahrzeuge erforderlich.

    Bis Ende 2016 sollen die Luftreitkräfte mit Kampfjets T-50 der fünften Generation ausgestattet werden. Derzeit werden sechs Maschinen dieses Typs getestet. 2014 sollen die T-50-Kampfjets staatlichen Tests unterzogen werden.

    Gerassimow berichtete zudem, dass die Marine im Dezember 2016 eine neue Korvette und die Luft- und Weltraumabwehr S-500-Raketen erhalte.

    Für die Aufstellung der neuen Waffen braucht die russische Armee etwa 100 neue Stützpunkte. Bis 2016 sollen Gerassimow zufolge 316 und bis 2020 alle 495 Kasernen entsprechend ausgestattet werden. Bis 2017 sollen drei Zentren für Gefechtsübungen entstehen. Am 1. Dezember 2014 soll auch das Nationale Zentrum für Militärverwaltung eröffnet werden.

     

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