17:52 23 August 2017
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    Russland muss trotz Haushaltskürzungen aufrüsten * Keine ausländischen Beobachter bei Regionalwahlen in Russland * Bedroht Snowden Gipfel Obama-Putin in Russland? * Saudi-Arabien setzt seinen Kandidaten an syrischer Oppositionsspitze durch * Steht Ägyptens Wirtschaft vor Kollaps?

    Russland muss trotz Haushaltskürzungen aufrüsten * Keine ausländischen Beobachter bei Regionalwahlen in Russland * Bedroht Snowden Gipfel Obama-Putin in Russland? * Saudi-Arabien setzt seinen Kandidaten an syrischer Oppositionsspitze durch * Steht Ägyptens Wirtschaft vor Kollaps?

    „Nesawissimaja Gaseta“ (www.ng.ru)

    Russland muss trotz Haushaltskürzungen aufrüsten

    In Russland beginnt eine neue Etappe der Entwicklung der Verteidigungsbranche, die von der Gefahr eines neuen Wettrüstens und einer Erweiterung des Spektrums der militärischen Bedrohungen geprägt ist und dementsprechend eine Entwicklung des Verteidigungsindustriekomplexes des Landes erfordert. Diese Etappe soll 2020 zu Ende gehen und unter komplizierten Wirtschaftsbeziehungen verlaufen, darunter möglicher Haushaltskürzungen und einer weiteren Verringerung der zahlenmäßigen Stärke der Armee. Der Anteil der Militärausgaben am Staatsetat bleibt in diesen Jahren voraussichtlich bei mehr als drei Prozent des BIP relativ hoch, was sich natürlich negativ auf die soziale Entwicklung auswirken wird. Diese Schlüsse lassen sich aus den Informationen über die Sitzung des nationalen Sicherheitsrates am Freitag im Kreml ziehen, die dieser Problematik gewidmet war.

    „Iswestija“ (www.izvestia.ru)

    Keine ausländischen Beobachter bei Regionalwahlen in Russland

    Bei den Wahlen des Moskauer Oberbürgermeisters, des Gouverneurs des Moskauer Umlandes und den Regionalwahlen in anderen Gebieten Russlands am 8. September wird es keine ausländischen Wahlbeobachter geben, erfuhr die Zeitung in der OSZE und der PACE sowie in der Zentralen Wahlkommission Russlands. Eine Ausnahme wird nur für Vertreter ausländischer diplomatischer Missionen und einer geringen Zahl von Mitarbeitern der Interparlamentarischen Versammlung der GUS gemacht, sollten sie Interesse dafür bekunden.

    „Kommersant“ (www.kommersant.ru)

    Bedroht Snowden Gipfel Obama-Putin in Russland?

    Der sich in die Länge ziehende Russland-Aufenthalt des US-Geheimdienstinformanten Edward Snowden birgt die Gefahr einer Verschlechterung der Beziehungen zu den USA in sich. Aus US-Diplomatenkreisen verlautete, dass Barack Obama seine für Anfang September geplante Reise nach Moskau absagen könne, sollte der frühere US-Geheimdienstmitarbeiter bis dahin noch in Russland verbleiben. Der Kreml versicherte jedoch, kein solches Ultimatum des Weißen Hauses erhalten zu haben. Die Vorbereitung des Gipfeltreffens gehe inzwischen ihren Gang, hieß es.

    Saudi-Arabien setzt seinen Kandidaten an syrischer Oppositionsspitze durch

    Die oppositionelle syrische Nationale Koalition hat am Samstag bei ihrer Generalversammlung in Istanbul Ahmad Assi Jarba zu ihrem Präsidenten gewählt, der für eine Kreatur von Saudi-Arabien gehalten wird. Katar, ein weiterer Geldgeber der syrischen Opposition, musste dabei eine Enttäuschung erleben: Der von ihm vorgeschlagene Kandidat wurde abgelehnt. Die Abstimmungsergebnisse sind laut Experten ein weiteres Beispiel für die geopolitische Rivalität der beiden reichsten und ehrgeizigsten Länder des Persischen Golfes. Wie gerade in Ägypten, wo Katar den entmachteten Präsidenten Mursi unterstützt hatte, erlitt Doha eine weitere Niederlage.

    „Rossijskaja Gaseta“ (www.rg.ru)

    Steht Ägyptens Wirtschaft vor dem Kollaps?

    Laut einer Prognose der Investmentbank Merryll Lynch wird Ägyptens Wirtschaft in sechs Monaten einen Kollaps erleben. Bis Ende 2013 braucht Ägypten 33 Milliarden Dollar allein für Finanzausgaben, einschließlich der Refinanzierung der früheren IWF-Anleihen. Die Devisenreserven sind gegenüber der Mubarak-Epoche von 36 auf 13,6 Milliarden Dollar geschrumpft. Eine IWF-Hilfe in Höhe von 14,5 Milliarden Dollar wurde auf Eis gelegt, weil Präsident Mursi die versprochenen Reformen nicht in Angriff genommen hatte.

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