03:51 15 November 2018
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    G20-Minister fordern mehr Transparenz des globalen Finanzsystems * Krieg „jeder gegen jeden“ in Syrien * Russlands Wirtschaft stagniert * Proteste gegen Zimmerman-Freispruch verlaufen friedlich *

    „Kommersant“ (www.kommersant.ru)
     
    G20-Minister fordern mehr Transparenz des globalen Finanzsystems
     
    Die Finanzminister der G20-Länder haben bei ihrem Treffen in Moskau ein Paket von Reformen abgestimmt, die in den nächsten zwei Jahren die „Transparenz und Berechenbarkeit des globalen Finanzsystems“ bedeutend steigern sollen. Erstmals wurde ein Plan zur Bekämpfung der Steuerflucht durch multinationale Gesellschaften gebilligt. Vereinbart wurde auch der Modus des automatischen Informationsaustauschs über Steuerhinterzieher zwischen allen G20- und OECD-Ländern. 
     
    Krieg „jeder gegen jeden“ in Syrien
     
    In der syrischen Provinz Haseke sind blutige Kämpfe zwischen kurdischen Milizen und Einheiten der mit Al Qaida verbundenen Gruppierung Jebhat al-Nusra ausgebrochen. Sie streiten um Ölvorkommen. Ein nicht weniger erbitterter Konflikt ist im Lager der Regimegegner aufgeflammt, und zwar zwischen islamistischen Radikalen und Mitgliedern der Freien Syrischen Armee, die als gemäßigt und prowestlich gilt. All diese Ereignisse bestätigen die Tendenz der letzten Wochen: Die Syrien-Krise wird zu einem Krieg jeder gegen jeden. Des Öfteren sind die Regierungstruppen gar nicht daran beteiligt.  
     
    „Nesawissimaja Gaseta“ (www.ng.ru)
     
    Russlands Wirtschaft stagniert
     
    Laut einer Schätzung des Wirtschaftsministeriums war der Investitionsrückgang im Juni außerordentlich stark, die Stagnation konnte nicht überwunden werden. Die Kapitalabwanderung wird im Jahresfazit nicht 30 Mrd. Dollar, wie ursprünglich prognostiziert, sondern 50 Mrd. Dollar betragen. Die Leitung des Wirtschaftsministeriums kann die Auswirkung des „Nawalny-Phänomens“ auf den russischen Markt vorerst nicht einschätzen, räumt aber ein, dass das Investitionsklima stark von politischen Faktoren abhängt. Experten sind allerdings nicht der Meinung, dass der Schuldspruch für Alexej Nawalny die ohnehin ungünstige Wirtschaftssituation weiter verschärfen könnte. 
     
    „Nowyje Iswestija“ (www.newizv.ru)
     
    Proteste gegen Zimmerman-Freispruch verlaufen friedlich
     
    Die gesamtnationale Protestaktion am vergangenen Wochenende in den USA, bei der gefordert wurde, das Urteil im Straffall über den Mord am 17-jährigen Trayvon Martin zu revidieren, ist weitgehend friedlich verlaufen. Die Befürchtungen vieler Amerikaner, die Angst vor einer Rassenrevolte hatten, bewahrheiteten sich nicht. Der Zorn der Afroamerikaner, die von dem, wie sie meinen, unfairen Freispruch für den Polizei-Helfer Zimmerman empört waren, wird voraussichtlich ausschließlich in der Form von Kundgebungen und Demonstrationen zum Ausdruck kommen.

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