19:01 24 Juni 2018
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    Putin prüft Aufrüstung der Armee

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    Neue Waffen für russische Armee (669)
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    Im Vorfeld eines Treffens mit der Militärspitze des Landes hat Präsident Wladimir Putin die Aufrüstung der russischen Raketentruppen erörtert, schreibt die Zeitung „Wedomosti“ am Donnerstag.

    Im Vorfeld eines Treffens mit der Militärspitze des Landes hat Präsident Wladimir Putin die Aufrüstung der russischen Raketentruppen erörtert, schreibt die Zeitung „Wedomosti“ am Donnerstag.

    Wie Putins Sprecher Dmitri Peskow betonte, sind sechs Sitzungen innerhalb von drei Tagen geplant. Bei der nächsten Sitzung soll über die Aufrüstung der Kriegsflotte mit Hochpräzisions-Marschflugkörpern gesprochen werden.

    Bei der Sitzung forderte Putin Informationen über das Zusammenwirken mit der Rüstungsindustrie und über Fortschritte bei der Aufrüstung der Armee.

    Laut Putin sind die 20 Jahre alten Raketen zwar weiterhin einsatzfähig, dennoch wird die Umrüstung der Raketentruppen fortgesetzt. Im kommenden Jahr sollen 22 Interkontinental- Raketen in Dienst gestellt werden.

    Sowohl die Raketentruppen als auch die Luftstreitkräfte würden erfolgreich umgerüstet, so der Militärexperte Viktor Murachowski. Bei der Marine kommt es jedoch immer wieder zu Verzögerungen bei der Übergabe von neuen Schiffen und U-Booten. Auch bei den Heerestruppen seien Schwierigkeiten bei den Lieferfristen zu erkennen. Bei den Landungstruppen müssten viele Waffen ausgemustert werden. Sie würden demnächst BTR-80-Schützenpanzerwagen und BMD-4-Luftlandepanzer erhalten, sagte der Experte.

    Einem Rüstungsmanager zufolge könnte in Sotschi beschlossen werden, den Ankauf neuer Waffen auf ungewisse Zeit zu verschieben. Peskow schloss Änderungen zwar nicht aus, versicherte aber, dass die Umrüstung fortgesetzt werde.

    Im Juli hatte Putin die Verzögerungen bei der Übergabe der Atom-U-Boote scharf kritisiert und ein sechsmonatiges Ultimatum für eine Lösung gestellt. Anschließend kam es zu Fehlstarts der Bulawa-Rakete und von Marschflugkörpern für U-Boote. Auch darüber werde in Sotschi gesprochen, so der Rüstungsmanager.

     

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