03:59 25 April 2019
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    Russland rüstet sich für Kriege der Zukunft

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    Neue Waffen für russische Armee (669)
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    Das russische Verteidigungsministerium analysiert neue Formen des bewaffneten Kampfes zur Vorbeugung von „globalen Angriffen“, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Freitag.

    Das russische Verteidigungsministerium analysiert neue Formen des bewaffneten Kampfes zur Vorbeugung von „globalen Angriffen“, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Freitag.

    Den entsprechenden Auftrag hatte Präsident Wladimir Putin in seiner Jahresbotschaft im Dezember 2013 gestellt.

    Laut dem Verteidigungsministerium wird bis zum 1. März das Zentrale Forschungsinstitut für Luft- und Weltraumabwehr gegründet. Zu seinen wichtigsten Aufgaben gehört „die Begründung der Errichtung bzw. der Entwicklung von Systemen zur Aufklärung und Warnung von feindlichen Luft- und Weltraumangriffen“.

    Dem Institut sind mehrere Forschungszentren der Weltraumraketenabwehr, der Luftabwehr sowie der Weltraumraketensysteme in Moskau und den Gebieten Moskau und Twer angeschlossen. Das Zentrum soll mit dem „Fond für Zukunftsforschung“ eng zusammenarbeiten.

    Der „Fonds“ wird dieselben Funktionen wie die Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums DARPA haben. Es wird sich um eine Einrichtung handeln, über deren Aufgaben bislang kaum etwas bekannt ist. Bei einer Beratung am 20. Januar in Twer hatte Präsident Putin dem „Fonds“ unter anderem aufgetragen, „nach mutigen und originellen Ideen zu suchen“ und „aussichtsreiche Forschung zu betreiben“.

    Der für die Rüstungsindustrie zuständige Vizepremier Dmitri Rogosin teilte nach der Beratung mit, dass die Rüstungsindustriekommission bei der Regierung, die Raumfahrtbehörde Roskosmos und das Verteidigungsministerium von Putin beauftragt worden seien, „Initiativen zur Bildung des Konzerns Strategische Luft- und Weltraumabwehrsysteme vorzubereiten.“

    „Derzeit befassen sich verschiedene Organisationen mit verschiedenen Komponenten der Luft- und Raumabwehr“, so Rogosin. Jetzt muss nach seinen Worten „ein einheitlicher Komplex“ entwickelt werden. Das Problem sei, dass auf diesem Gebiet sowohl Staatskonzerne als auch private Unternehmen tätig seien. Deshalb müsse „ein komplizierter Kompromiss zwischen den Eignern und Managern gefunden werden.“

    Viele Experten neigen dazu, dass die Luft- und Weltraumabwehrtruppen in absehbarer Zeit in eine neue Waffengattung transformiert werden könnten, der auch die Luftstreitkräfte angehören würden.

     

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