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    Nato will Osteuropa vor Russland schützen

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    Die Außenminister der Nato-Staaten kommen am Dienstag und Mittwoch in Brüssel zusammen, um über Militärhilfen für die Ukraine zu sprechen, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Dienstag.

    Die Außenminister der Nato-Staaten kommen am Dienstag und Mittwoch in Brüssel zusammen, um über Militärhilfen für die Ukraine zu sprechen, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Dienstag.

    Am Montag teilte Nato-Sprecherin Oana Lungescu mit, dass die Außenminister über langfristige und kurzfristige Unterstützungsmaßnahmen für die Mitgliedstaaten in Osteuropa und für die Ukraine beraten, so Lungescu.

    „Die Philosophie der Nato besteht derzeit darin, die Rolle der Allianz als Instrument zur Verhinderung von militärischen Konflikten zu stärken. Wir würden unseren Partnern, die um Hilfe bitten, alle notwendigen Beratungen im Verteidigungsbereich geben und die lokalen Streitkräfte ausbilden. Zurzeit werden konkrete Schritte in dieser Richtung wie die Schaffung des Postens eines Sonderkoordinators bei der Hilfe zur Stärkung der Verteidigungsbereitschaft der Länder unternommen“, hieß es aus der Nato.

    Konkrete Hilfsmaßnahmen für Kiew würden beim Treffen zwischen den Nato-Außenministern und dem ukrainischen Außenminister Andrej Deschtschiza am Dienstag besprochen. Die Ukraine hat bislang um keine konkrete Hilfe gebeten. „Zwischen der Nato und der Ukraine gab es intensive politische Beratungen“, sagte Nato-Sprecherin Lungescu. Bislang seien keine Entscheidungen über die Form der Kooperation zur Stärkung der Verteidigungsbereitschaft der Ukraine getroffen worden.

    Ein weiteres Thema sind die Beziehungen zwischen der Nato und Russland. Die Kontakte zu Moskau auf Expertenebene wurden eingestellt, doch diplomatische Kontakte zwischen den Botschaftern sind weiterhin möglich. Die meisten gemeinsamen Projekte sollen gestoppt werden.

    „Nach den Geschehnissen können wir mit Russland nicht mehr in dem üblichen Format kooperieren. Die kurzfristigen und langfristigen Projekte werden revidiert. Russlands Vorgehen in der Ukraine ist eine ernstzunehmende Herausforderung für die euroatlantische Sicherheit“, sagte eine Quelle im Nato-Hauptquartier.

    „Russland verhält sich in der letzten Zeit als Feind und nicht als Partner. Es verliert Partner und Prestige“, sagte Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen.

     

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