08:35 25 Juli 2017
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    US-Privatarmee im Ostukraine-Einsatz?

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    Entwicklung in Ostukraine (2318)
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    Private US-Sicherheitsfirmen haben Informationen zurückgewiesen, an den Ereignissen in der Ukraine beteiligt zu sein, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Donnerstag.

    Private US-Sicherheitsfirmen haben Informationen zurückgewiesen, an den Ereignissen in der Ukraine beteiligt zu sein, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Donnerstag.

    Russlands Außenministerium hatte der Regierung in Kiew vorgeworfen, rund 150 Spezialisten der US-Sicherheitsfirma Greystone angeheuert zu haben, um die Unruhen in der Ostukraine zu unterdrücken.

    „Unsere Mitarbeiter arbeiten nicht in der Ukraine und wir haben nicht vor, sie dorthin zu schicken“, hieß es in einer Mitteilung der US-Sicherheitsfirma.
    Nach der Besetzung des Verwaltungsgebäudes in Donezk berichteten Vertreter der Organisation „Selbstverteidigung des Donezkbeckens“, ausländische Söldner bei ihrer Ankunft am Donezker Flughafen gesehen zu haben. Am Dienstagmorgen seien 200 ausländische „Legionäre“ am Flughafen eingetroffen.

    Diese Informationen wurden auch vom russischen Außenamtssprecher Alexander Lukaschewitsch bestätigt. Zur Unterdrückung der Proteste würden die Kiewer Behörden rechte Extremisten sowie 150 Greystone-Spezialisten einsetzen, die Uniformen der ukrainischen Sicherheitseinheit Sokol tragen, so das russische Außenministerium.

    Laut der Greystone-Vertreterin Coreena Taylor haben sich die ukrainischen Behörden nicht an die US-Sicherheitsfirma gewandt.

    Laut Angaben auf der Unternehmenswebseite kamen mindestens zwei Aufträge in den vergangenen Jahren aus dem postsowjetischen Raum. Im April 2012 wurde ein Vertrag über Sicherheitsdienstleistungen im Kaukaus geschlossen. Sechs Monate später sei ein ähnlicher Auftrag in Russland erfüllt worden.

    2005 entstand Greystone als Teil der umstrittenen Sicherheitsfirma Blackwater. 2010 wurde die Firma als selbstständiges Unternehmen registriert. Sie bekommt vor allem Aufträge außerhalb der USA. Auf der Webseite der Firma steht, dass die Mitarbeiter bereit seien, jede Aufgabe bei Militärkonflikten, Massenerkrankungen, Natur- und Umweltkatastrophen zu erfüllen.

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