18:34 20 September 2017
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    Russische Zeitungen

    Blick in die russischen Zeitungen

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    Rollenverschiebung im russisch-ukrainischen Gasstreit * Vorerst keine weiteren Sanktionen gegen Russland * Russland, Weißrussland und Kasachstan gründen Wirtschaftsunion * Obama sieht USA weiter als führende Weltmacht

    Rollenverschiebung im russisch-ukrainischen Gasstreit * Vorerst keine weiteren Sanktionen gegen Russland * Russland, Weißrussland und Kasachstan gründen Wirtschaftsunion * Obama sieht USA weiter als führende Weltmacht

    „Kommersant“ (www.kommersant.ru)

    Rollenverschiebung im russisch-ukrainischen Gasstreit

    Im russisch-ukrainischen Gaskonflikt hat eine Art Rollenwechsel stattgefunden. Moskau und Brüssel treten nun als geeinte Front auf und unterbreiten – zumindest nach außen – realistische Vorschläge und Kompromissvarianten. Kiew verharrt dabei in sturer Opposition jetzt nicht nur gegen Russland, sondern auch gegen seinen Verbündeten, die EU. Grund für eine solche Strategie kann der Wunsch der Ukraine sein, die Situation in eine scharfe Krisenphase zu treiben, um noch mehr Zugeständnisse und Hilfe zu bekommen.   

    „Nowyje Iswestija“ (www.newizv.ru)

    Vorerst keine weiteren Sanktionen gegen Russland

    Der EU-Gipfel am Dienstagabend hat zwar weitere Sanktionen gegen Russland diskutiert, jedoch beschlossen, solche vorerst nicht zu verhängen. Das Augenmerk der EU-Spitzenpolitiker galt vielmehr der Deeskalation des Ukraine-Konflikts. Experten weisen darauf hin, dass das Verhalten der europäischen Top-Politiker nicht sonderlich überraschend ist, weil es wegen der Position der russischen Behörden formell keinen Grund für Sanktionen gibt: Moskau erkannte die Ergebnisse der ukrainischen Präsidentenwahl an und zog seine Truppen aus dem Grenzgebiet zur Ukraine ab. Künftig kann aber ein neues Sanktionspaket nicht ausgeschlossen werden...(weiter lesen)

    „Nesawissimaja Gaseta“ (www.ng.ru)

    Russland, Weißrussland und Kasachstan gründen Wirtschaftsunion

    Die Präsidenten Russlands, Weißrusslands und Kasachstans unterzeichnen am Donnerstag in Astana einen Vertrag über die Gründung der Eurasischen Wirtschaftsunion. Später sollen auch Armenien und Kirgisien der neuen Integrationsvereinigung beitreten. Es gibt jedoch keinen Grund, über eine Reinkarnation der Sowjetunion zu sprechen, so Experten. Der Akzent ist ausschließlich auf  die wirtschaftliche Komponente gesetzt. Die neue Vereinigung wird auf der Grundlage der früheren Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft aufgebaut, der Russland, Weißrussland, Kasachstan, Kirgisien und Tadschikistan angehörten. Das Entwicklungsniveau dieser Länder ist recht unterschiedlich, was die Effektivität dieser Organisation beeinflusste. Deshalb wurde beschlossen, zunächst Russland, Weißrussland und Kasachstan, die den anderen potentiellen Unionsmitgliedern wirtschaftlich überlegen sind, zu einer tatkräftigen Allianz zu verbinden...(weiter lesen)

    Obama sieht USA weiter als führende Weltmacht

    Die USA müssen die führende Macht in der Welt bleiben und sollten dabei nur in äußersten Fällen ihre Stärke zum Schutz eigener Interessen einsetzen und sich lieber anderer Instrumente bedienen. Darauf hinaus läuft der Sinn der programmatischen Rede von US-Präsident Barack Obama zur Außenpolitik, die er am Mittwoch hielt. Die Ansprache des Präsidenten stellt einen Versuch dar, die immer stärker werdende Kritik der Anhänger eines interventionistischen Herangehens - vorwiegend aus den Reihen der Republikaner -  zu beantworten. Obamas Widersacher behaupten, dass seine unklare Außenpolitik sowie das Streben, eine Einmischung in bewaffnete Konflikte zu meiden, von einer Schwäche der USA zeugen und zum Verlust der leitenden Position in der Welt führen würde...(weiter lesen)

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