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14:45 19 September 2019
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    Russland ist Weltmarktführer bei Kriegsschiffen und Flugabwehrsystemen

    © Sputnik / Artyom Zhitenev
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    Russland ist mit einem globalen Marktanteil von 27 Prozent der größte Exporteur von Technik für die Kriegsmarine und von Waffen. Das verkündete der russische Präsident Wladimir Putin am Montag in einer Sitzung der Kommission für militärtechnische Zusammenarbeit zwischen Russland und dem Ausland, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Dienstag.

    Russland ist mit einem globalen Marktanteil von 27 Prozent der größte Exporteur von Technik für die Kriegsmarine und von Waffen. Das verkündete der russische Präsident Wladimir Putin am Montag in einer Sitzung der Kommission für militärtechnische Zusammenarbeit zwischen Russland und dem Ausland, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Dienstag.

    In den ersten sechs Monaten dieses Jahres verkaufte Russland Waffen und Militärtechnik im Gesamtwert von 5,6 Milliarden Dollar. Die Bestellungen aus dem Ausland  seien auf beinahe 50 Milliarden Dollar gestiegen, so Putin.

    In der vorherigen Sitzung am 25. April wurden die gesamten Exportaufträge auf das Rekordniveau von 49 Milliarden Dollar geschätzt. Dieser Rekord wurde jetzt sogar gebrochen. 2013 wurden langfristige Verträge im Wert von 18 Milliarden Dollar unterzeichnet. An 65 Länder wurden russische Rüstungen geliefert.

    Die führenden Länder auf dem globalen Waffenmarktsind: die USA mit einem Anteil von 29 Prozent, Russland mit 27 Prozent, Deutschland mit sieben Prozent, China mit sechs Prozent und Frankreich mit fünf Prozent.

    Auf Russland entfällt rund ein Drittel der weltweiten Lieferungen von Flugabwehrtechnik. Im Exportgeschäft wuchs der Anteil der Abwehrsysteme im vergangenen Jahr von 13 auf 20 Prozent. Russische Flugabwehranlagen werden in mehr als 70 Ländern genutzt. Die russischen Systeme wie S-300, S-400, Tor-M2E, Panzyr-S1, Buk-M2 erfreuen sich wegen ihren technischen Eigenschaften und ihrer Zuverlässigkeit weltweit einer großen Nachfrage.

    „Jetzt ist es wichtig, eine nachhaltige Entwicklung des gesamten Systems der militärtechnischen Kooperation, unserer bereits vorhandenen und aussichtsreichen internationalen Verbindungen in diesem Bereich zu sichern, die Präsenz Russlands auf dem globalen Waffenmarkt auszubauen. Das sollte den russischen Rüstungsunternehmen helfen, den Ausbau und die Erneuerung der Produktion zu fördern und neue qualitative Arbeitsplätze zu schaffen“, sagte Putin.

    Der Kreml-Chef schlug vor, die militärtechnische Kooperation effizienter zu gestalten. Dazu gehöre die Behebung der Probleme bei der Auslieferung von Marinetechnik.

    „Diese russischen Rüstungstypen genießen zu Recht hohes Ansehen bei den ausländischen Partnern. Etwa 400 Schiffe und U-Boote aus russischer Produktion stehen weltweit in 27 Armeen im Dienst. Unsere Schiffsbauer, Konstrukteure, Ingenieure und Arbeiter beweisen mit ihrer Tätigkeit, dass Russland die kompliziertesten High-Tech-Erzeugnisse entwickeln und herstellen kann“, so Putin.

    Auf die Marinetechnik entfallen rund 15 Prozent der Exportaufträge. In den kommenden Jahren wollen zahlreiche Länder rund 100 Milliarden Dollar in die Umrüstung ihrer Flotten investieren. Deswegen wird sich der Wettbewerb verschärfen. „Ich denke, dass alle Tendenzen in dieser Richtung aufmerksam verfolgt werden müssen. Ich erwarte heute von ihnen, Kollegen, konkrete Vorschläge zum Ausbau der Positionen Russlands als einer der weltweit wichtigsten Lieferanten von Marinetechnik“, so Putin.

    Bei der Vereinigten Schiffsbaukorporation OSK laufen alle Fäden in dieser Branche zusammen, weil es vielerorts an einem guten Management fehlt. Daraus ergeben sich Verzögerungen bei der Erfüllung von Exportaufträgen, Kostenexplosionen und eine niedrige Qualität.

    Interessant ist, dass Putin erneut kein Wort über die Flugzeuge verlor – den wichtigsten Exportartikel. Das bedeutet anscheinend, dass die Vereinigte Flugzeugbaukorporation OAK die Exportverträge erfolgreich erfüllt und die Lieferungen erhöht.

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