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08:11 19 August 2019
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    Anstiftung zum Terror: Human Rights Watch entlarvt FBI als Lügner

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    Skandal in den USA: Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat in einem Bericht das FBI und das US-Justizministerium angeklagt, Muslime für die angebliche Vorbereitung von Terroranschlägen zu missbrauchen, schreibt die „Kommersant“ am Mittwoch.

    Skandal in den USA: Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat in einem Bericht das FBI und das US-Justizministerium angeklagt,  Muslime für die angebliche Vorbereitung von Terroranschlägen zu missbrauchen, schreibt die „Kommersant“ am Mittwoch.

    In dem 214 Seiten dicken Bericht „Illusion of Justice: Human Rights Abuses in US Terrorism Prosecutions“, erstellt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Menschenrechte der Columbia Law School, wurden 27 Gerichtsverfahren gegen mutmaßliche Terroristen nach dem 11.September 2001 untersucht. Zudem gibt es 215 Interviews mit Angeklagten, Verdächtigten, ihren Verwandten und Bekannten, Rechtsanwälten und Experten. 

    Das Fazit aus den Recherchen reicht aus für einen handfesten Skandal. Wie die Vize-Direktorin von Human Rights Watch in Washington Andrea Prasow sagte, „behauptete die US-Regierung, ihren Bürgern Sicherheit gewährleistet zu haben, indem der Terrorismus in den USA bekämpft wurde. Doch wenn wir genauer hinschauen, stellen wir fest, dass die Täter ohne US-Unterstützung, Druck und Geld niemals solche Verbrechen begangen hätten“.

    Nach dem 11. September wurden mehr als 500 Ermittlungen aufgenommen. Damit sollte der Gesellschaft der Eindruck vermittelt werden, dass die Rechtsschutzorgane erfolgreich den Terrorismus bekämpfen. Die Geheimdienste nahmen vor allem die muslimische Gemeinde in den USA ins Visier. Doch das FBI mit seinen weitreichenden Machtbefugnissen griff zu ungeheuerlichen Lügen und züchtete sich falsche Terroristen, so Human Rights Watch. Bei den Strafverfahren und Ermittlungen kam es zu vielen Menschenrechtsverletzungen.

    Ein Beispiel in dem Bericht offenbart die mehr als fragwürdigen Methoden des FBI.  2012 verurteilte ein US-Gericht den in Massachusetts aufgewachsenen Studenten Rizwan Ferdaus mit Wurzeln in Bangladesch zu 17 Jahren Haft, weil er angeblich einen Anschlag auf das Pentagon und das Capitol plante. Rizwan Ferdaus litt unter Geisteskrankheit und war unzurechnungsfähig, was die Geheimdienste ausnutzten: Sie schickten einen Informanten zu ihm, der ihn davon überzeugte, einen Terroranschlag zu verüben. Ihm wurde das Modell eines Sprengsatzes übergeben, anschließend wurde er „auf frischer Tat ertappt“.

    Nach dem Bericht gehörten gemütskranke, sozial ausgegrenzte Menschen mit kriminellem Hintergrund zu den Kandidaten, mit denen der FBI eine terroristische Verschwörung vorgaukelte.

     

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