03:57 23 Januar 2020
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    Russland treibt Aufrüstung der Krim voran

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    Die Zukunftsentscheidung auf der Krim (420)
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    Die Aufrüstung der russischen Schwarzmeerflotte auf der Halbinsel Krim schreitet voran, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Freitag.

    Die Aufrüstung der russischen Schwarzmeerflotte auf der Halbinsel Krim schreitet voran, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Freitag.

    „Sewastopol ist eine Stadt des militärischen und maritimen Ruhms Russlands. Daran halten wir uns“, hatte der russische Präsident Wladimir Putin am 17. April gesagt.

    Bis 2020 soll die russische Schwarzmeerflotte auf der Krim beschleunigt aufgerüstet werden. Wie Konteradmiral Anatoli Dolgow am Donnerstag betonte, stehen dafür knapp zwei Milliarden Euro zur Verfügung. Knapp 900 Millionen Euro davon seien bereits ausgegeben worden. Auf der Krim sollen neue Verbände entstehen und Einheiten wie die 30. Schiffsdivision wiederbelebt werden.

    Auch der Küstenschutz soll mit neuen Verbänden verstärkt werden. Die Fliegerkräfte der Marine sollen neue Maschinen bekommen, das 4. Kommando der Luftabwehrtruppen und die Aufklärungseinheiten sollen verstärkt werden.

    Konteradmiral Dolgow zufolge sollte vor der Krim-Angliederung der Marinestützpunkt in Noworossijsk ausgebaut werden. Doch das entsprechende Programm wurde revidiert. „Auf die Entwicklung des Stützpunktes in Noworossijsk wurde nicht verzichtet. Großer Wert wird jetzt  auf den Hauptstützpunkt der Schwarzmeerflotte in Sewastopol gelegt. Dort entstehen neue Objekte. Dieser Prozess erfolgt bereits im Planvorlauf“, so Dolgow.

    Die materiell-technische Versorgung der Schwarzmeerflotte ist bereits in vollem Gange.

    In Sewastopol hat auch das Regiment des Strahlen-, Chemie- und Biologieschutzes seine Arbeit aufgenommen. Das Regiment verfügt über rund 200 Fahrzeuge und Spezialtechnik. Im August soll das Regiment an einer Übung auf dem Militärgelände Opuk (Krim) teilnehmen.

    Seit Ende Juni ist ein Artillerieregiment für den Küstenschutz zuständig. Das Regiment verfügt über mehr als 60 Einheiten neuer Artilleriesysteme – Panzerabwehrsysteme Chrisantema, 152-Millimeter-Haubitzen Msta-S, Mehrfachraketenwerfer Tornado-G etc. Im August soll das Regiment an einer Übung auf dem Militärgelände Angarski (Krim) teilnehmen.

    In St. Petersburg ist das dieselelektrische U-Boot „Rostow-am-Don“, Projekt 636, vom Stapel gelaufen, das für die Schwarzmeerflotte gebaut wurde. In den kommenden zwei Jahren werden für die Schwarzmeerflotte sechs weitere U-Boote dieses Typs gebaut. Bis 2020 soll die Schwarzmeerflotte rund 30 Kriegsschiffe sowie Versorgungsschiffe bekommen.

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