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    Hillary Clinton

    CNN-Umfrage: Wird Hillary Clinton die nächste US-Präsidentin?

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    Präsidentenwahl in USA (2016) (443)
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    Die frühere US-Außenministerin Hillary Clinton gilt laut einer CNN-Umfrage als große Favoritin für eine Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl 2016, schreibt die Zeitung "Kommersant" am Dienstag.

    Die frühere US-Außenministerin Hillary Clinton gilt laut einer CNN-Umfrage als große Favoritin für eine Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl 2016, schreibt die Zeitung "Kommersant" am Dienstag.

    Bis zur nächsten Präsidentschaftswahl in den USA bleiben noch zwei Jahre. Bislang haben weder Demokraten noch Republikaner Ansprüche auf den Einzug ins Weiße Haus geäußert. Dennoch geht der Fernsehsender CNN davon aus, dass Hillary Clinton die wahrscheinlichste Herausforderin des Republikaners Mitt Romney wird. Beide Politiker haben in ihren Parteien die meiste Unterstützung.

    Eine entsprechende Umfrage hat ergeben, dass es in der Republikanischen Partei nach wie vor keinen Politiker gibt, der für die Präsidentschaftswahl 2016 besser geeignet wäre als Romney. Zugleich heißt es bei CNN, dass Romney besser als Barack Obama abschneiden würde (53 gegen 44 Prozent), falls die Abstimmung jetzt stattfinden würde.

    Eine Revanche wird es aber nicht geben, weil Obama nicht zum dritten Mal kandidieren darf. Gegen Clinton hätte Romney wiederum keine Chance: Für Clinton würden laut einer Umfrage 55 Prozent der Amerikaner stimmen, für Romney nur 42 Prozent.

    Hillary Clinton hat bislang keine Stellung zu einem Einstieg in den Wahlkampf 2016 bezogen. Ihr Gatte, Ex-Präsident Bill Clinton, erklärte, dass sie Zeit brauche, um eine Entscheidung zu treffen.

    Ein Wahlsieg Clintons würde aber noch größere Probleme für die russisch-amerikanischen Beziehungen bedeuten. In ihren kürzlich erschienen Memoiren „Hard Choises“ schießt sie verbal noch schärfer gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin als Romney während des Präsidentschaftswahlkampfes 2012, der damals Russland als „strategischen Gegner der USA“ bezeichnet hatte. Vor kurzem machte Clinton in einem CNN-Interview Putin für das Scheitern des „Neustarts“ zwischen den USA und Russland verantwortlich. Gleichzeitig räumte sie ein, zu den Mitarbeitern der Obama-Administration gehört zu haben, die „besonders skeptisch“ gegenüber dem Kreml-Chef eingestellt waren.

    Putin sagte während der Veranstaltungen anlässlich des 70-jährigen Jubiläums der Alliierten-Landung in der Normandie im Juni, Clintons Äußerungen würden die Grenzen des Anstands überschreiten und von ihrer eigenen Schwäche zeugen.

    Aber egal wie, Hillary Clinton scheint die besten Chancen auf den Präsidentschaftswahlsieg in zwei Jahren zu haben und einen noch härteren Kurs gegenüber Moskau einleiten zu wollen.

     

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