16:41 18 Januar 2018
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    Blick in die russischen Zeitungen

    Blick in die russischen Zeitungen

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    Russland baut Friedenstruppen auf * Putin und Poroschenko werden in Minsk über Wirtschaft sprechen * Poroschenkos Feiertagsrede milder als erwartet * Russland nicht zum Nato-Gipfel eingeladen *

    Russland baut Friedenstruppen auf * Putin und Poroschenko werden in Minsk über Wirtschaft sprechen * Poroschenkos Feiertagsrede milder als erwartet * Russland nicht zum Nato-Gipfel eingeladen * 

    „Nesawissimaja Gaseta“ (www.ng.ru)

    Russland baut Friedenstruppen auf

    Russische Friedenstruppen könnten demnächst zu ihrem größten Einsatz außerhalb des Landes kommen. Moskau könnte binnen kürzester Zeit bis zu drei „Blauhelme“-Verbände, die nicht nur an humanitären Operationen, sondern auch an Militäraktionen teilnehmen könnten, in einem Konfliktgebiet stationieren.

    Diese Schlüsse folgen aus den Ergebnissen der jüngsten Manöver „Unverbrüchliche Brüderschaft 2014“ in Kirgisien und „Zusammenwirken 2014“ in Kasachstan, an denen Soldaten der in Samara stationierten 15. Selbstständigen Friedensbrigade und der in Uljanowsk stationierten 31. Selbstständigen Luftlande-Sturmbrigade der Kollektiven Schnellen Eingreiftruppen der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) teilgenommen haben.

    „Nowyje Iswestija“ (www.newizv.ru)

    Putin und Poroschenko werden in Minsk über Wirtschaft sprechen

    Ohne russisches Gas wird die Ukraine den kommenden Winter nicht überstehen. Das räumte der ukrainische Ministerpräsident Arsseni Jazenjuk ein. Nach seinen Worten braucht Kiew etwa fünf Milliarden Kubikmeter Gas von Russland. Der vom russischen Energiekonzern Gazprom festgelegte Gaspreis von 485 Dollar pro 1000 Kubikmeter ist den Ukrainern zu hoch. Über den Gasstreit werden voraussichtlich die Präsidenten beider Länder bei ihrem Treffen am Dienstag in Minsk sprechen. Experten erwarten jedoch keine schnelle Einigung, denn sowohl Moskau als auch Kiew beharren auf ihren Positionen.

    „Kommersant“ (www.kommersant.ru)

    Poroschenkos Feiertagsrede milder als erwartet

    In Kiew hat am Sonntag eine 15 Minuten dauernde Militärparade zum Unabhängigkeitstag stattgefunden – zum ersten Mal seit fünf Jahren. Präsident Pjotr Poroschenko hielt sich bei seiner Rede zurück, obwohl viele Experten Giftpfeile in Richtung Moskau erwartet hatten. Offenbar hatte die deutsche Kanzlerin Angela Merkel bei ihrem Besuch in Kiew zur Zurückhaltung gemahnt. Sie forderte erneut einen Waffenstillstand im Osten der Ukraine. Außerdem steht Poroschenko am Dienstag in Minsk ein Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin bevor.

    Russland nicht zum Nato-Gipfel eingeladen

    Die Nato-Führung hat die wichtigsten Themen des Gipfels im September bekannt gegeben. Sie alle sind direkt oder indirekt mit Russland verbunden. Im Unterschied zu früheren Jahren wurden keine Vertreter Russlands zu dem Gipfel eingeladen. Laut russischen diplomatischen Quellen hatte Moskau damit „unter den aktuellen Bedingungen aber auch gar nicht gerechnet.“

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