09:03 20 Oktober 2018
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    Blick in die russischen Zeitungen

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    Ukraine will ihre Armee Nato-Standards anpassen * Rubelabwertung provoziert Flucht in Auslandswährungen * Großunternehmer suchen nach Lösung der Ukraine-Krise zu Gast bei WEF-Gründer * Russlands Militärausgaben steigen

    Ukraine will ihre Armee Nato-Standards anpassen * Rubelabwertung provoziert  Flucht in Auslandswährungen * Großunternehmer suchen nach Lösung der Ukraine-Krise zu Gast bei WEF-Gründer * Russlands Militärausgaben steigen

    „Nesawissimaja Gaseta“ (www.ng.ru)

    Ukraine will ihre Armee Nato-Standards anpassen

    Das ukrainische Außenministerium hat eine Anpassung der Armee und der Marine an die Nato-Standards angekündigt. „Die Rede ist nicht einfach von irgendwelchen gemeinsamen Kriegsübungen, sondern von einer realen Kompatibilität unserer Armeen“, sagte Außenamtssprecher Jewgeni Perebijnis am Dienstag. „Mit anderen Worten, unsere Armee will sich mit Hilfe der Bündnismitglieder an die Standards deren Streitkräfte anpassen.“

    Rubelabwertung provoziert Flucht in Auslandswährungen

    Die Perspektive einer weiteren Abwertung des Rubels kann das Verhalten der Russen zur Nationalwährung grundsätzlich ändern. Noch vor einem Jahr ließen die Sparguthaben in Rubel auf eine Erhaltung der Ersparnisse hoffen. Nun änderte sich diese Situation grundlegend. Die Rubel-Sparguthaben sind jetzt sinnlos. Prominente Ökonomen sprechen von einer weiteren Abwertung des Rubels im kommenden Jahr um zehn bis 15 Prozent. Wenn diese Prognose sich bestätigt, so haben nur die Einlagen in Auslandswährungen eine Überlebenschance.

    „RBC Daily“ (www.rbcdaily.ru)

    Großunternehmer suchen nach Lösung der Ukraine-Krise zu Gast bei WEF-Gründer

    Großunternehmer aus Russland, der Ukraine, den USA und Deutschland kamen bei Klaus Schwab, Gründer des Weltwirtschaftsforums in Davos (WEF), zusammen, um Wege zur Lösung der Ukraine-Krise zu erörtern. Trotz der dramatischen Verschlechterung der Beziehungen zwischen Russland und dem Westen ist sowohl die russische als auch die westliche Geschäftswelt an einer Normalisierung der Lage in der Ukraine, dem Ende des Sanktionskrieges und einer Wiederaufnahme der Zusammenarbeit interessiert. Das Treffen fand am Sonntag, dem 14. September, auf Initiative des WEF-Gründers statt, heißt es in einer Pressemitteilung der Organisation. Schwab empfing die Gäste in seinem Zuhause in der Nähe des Genfer Sees.

    „Wedomosti“ (www.vedomosti.ru)

    Russlands Militärausgaben steigen

    Ungeachtet aller äußeren und inneren Wirtschaftsprobleme werden Russlands Militärausgaben im kommenden Jahr etwa im gleichen Umfang zunehmen, wie es noch im Jahr 2013 eingeplant war. Die reale Erhöhung der Rüstungsgaben kann aber nicht so hoch ausfallen, wie es scheinen mag. Denn jedes Jahr übertreffen die Preissteigerungen in der Rüstungsindustrie die offiziell festgelegte Inflationsquote. Die Aufrechterhaltung der Ausgaben für Kauf und Entwicklung von Waffen kann in der entstandenen Situation die Wirtschaftsentwicklung beträchtlicher unterstützen als kostspielige Projekte in den Bereichen Sport und Infrastruktur, denn solche Aufwendungen treiben zugleich die Ausgaben für angewandte Forschungen sowie Bildung in die Höhe. 

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