20:50 18 Februar 2018
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    Blick in die russischen Zeitungen

    Blick in die russischen Zeitungen

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    G20-Gipfel in Brisbane: Politischer Druck auf Putin nicht ausgeschlossen / Moskau stellt komplexe Heerestruppe auf der Krim auf / Fußball: Kein Geld für Russlands Nationaltrainer Capello / Fortsetzung gewaltsamer Konfrontation in Ostukraine möglich

    „Nowyje Iswestija“ (www.newizv.ru)

    G20-Gipfel in Brisbane: Politischer Druck auf Putin nicht ausgeschlossen 

    Russlands Präsident Wladimir Putin reist zum G20-Gipfel, der am Wochenende in Brisbane, Australien, stattfindet. Unter den wichtigsten Themen der Tagesordnung sind die Ukraine-Krise sowie Wege zu ihrer Lösung. Dies habe Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einem Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko bekräftigt, teilte dessen Pressedienst mit. Das Thema gewinnt an Schärfe: Die jüngsten Entwicklungen in der Ostukraine zeugen nach Ansicht der Regierung in Kiew davon, dass die Minsker Vereinbarungen durch die selbsterklärten Volksrepubliken Lugansk und Donezk torpediert werden. Deshalb ist zu erwarten, dass die EU und die USA mit Unterstützung von Australien als Gastgeber des Gipfels versuchen werden,  auf den russischen Präsidenten Druck in dieser Angelegenheit auszuüben.

    „RBC Daily“ (www.rbcdaily.ru)

    Moskau stellt komplexe Heerestruppe auf der Krim auf 

    Als vorrangige Aufgabe hat Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu die Aufstellung eines kompletten, autonomen und aus mehreren Waffengattungen zusammengesetzten Verbandes auf der Krim bezeichnet. Nach der Aufnahme der Schwarzmeer-Halbinsel  in die Russische Föderation sind auf der Krim eine neue Brigade, ein Küstenschutz-Bataillon sowie ein Artillerieregiment gebildet worden. Zwei neue Armeesiedlungen befinden sich im Bau. Diese Verstärkung der Militärpräsenz bewerten Experten als politisches Signal und verweisen zugleich darauf, dass ihre Bedeutung stark übertrieben ist.

    Fußball: Kein Geld für Russlands Nationaltrainer Capello

    Der russische Fußballverband RFS verweigert dem Nationaltrainer Fabio Capello die Lohnauszahlung. Die Ursache liegt darin, dass dem RFS viele Geldgeber verloren gingen. Neben Gazprom unterstützen die Großunternehmer Sulejman Kerimow, Leonid Fedun und Alischer Usmanow den Verband, dessen Haushaltsdefizit 2014 bei rund 500 Millionen Rubel (knapp zehn Million Euro) liegt, nicht mehr.

    „Kommersant“ (www.kommersant.ru)

    Fortsetzung gewaltsamer Konfrontation in Ostukraine möglich 

    Angesichts der zunehmenden Gefahr einer Wiederaufnahme der Kämpfe in der Ostukraine ist der UN-Sicherheitsrat zu einer außerordentlichen Sitzung zusammengekommen. Der Sitzung waren eine Erklärung der OSZE-Mission in der Ukraine über die Bedrohung  eines neuen Konflikts sowie die Vorwürfe des ukrainischen Uno-Botschafters an Moskau vorausgegangen, eine „umfassende Aggression“ geplant zu haben.  In der Situation, in der die Konfliktparteien am Rande eines neuen Krieges balancieren, versprach der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko, „einen dritten globalen Wahnsinn“ nicht zuzulassen. Es hängt nun von der Kräfteverteilung in Kiew nach der Bildung der neuen Regierungskoalition ab, ob es dem Präsidenten gelingen wird, den brüchigen Status quo aufrechtzuerhalten.

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