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    Regelung der Krise in der Ukraine (2436)
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    Vor genau einem Jahr begannen in Kiew die Euromaidan-Proteste. Aus diesem Anlass wurde US-Vizepräsident Joe Biden eingeladen. Bei seinen Gesprächen in der ukrainischen Hauptstadt soll es vor allem um ein Thema gehen: Waffenlieferungen, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Freitag.

    Vor genau einem Jahr begannen in Kiew die Euromaidan-Proteste. Aus diesem Anlass wurde US-Vizepräsident Joe Biden eingeladen. Bei seinen Gesprächen in der ukrainischen Hauptstadt soll es vor allem um ein Thema gehen: Waffenlieferungen, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Freitag.

    In Kiew hegt man die Hoffnung, dass die USA die ukrainische Armee mit weiteren Waffen versorgen. 60 Prozent der Waffen des ukrainischen Militärs gingen bei den Gefechten in der Ostukraine verloren.

    Wie der ukrainische Experte Viktor Neboschenko betonte, ist Biden nicht wegen des Jahrestags der Euromaidan-Proteste, sondern vor allem wegen Gesprächen über Waffenlieferungen nach Kiew gereist.

    Republikaner wie Obamas früherer Herausforderer Mitt Romney fordern eine Aufrüstung der Ukraine. US-Präsident Barack Obama und Joe Biden folgen einem besonnenen Ukraine-Kurs unter deutscher Vermittlung zwischen Kiew und Moskau. Die Republikaner verlangen Waffenlieferungen an die ukrainische Armee.

    Doch auch die Demokraten erwägen einen Kurswechsel. Wie Tony Blinken, Kandidat für das Amt des US-Vizeaußenministers, betonte, könnte das Weiße Haus seine Haltung zu den Waffenlieferungen an die Ukraine ändern. Die Aufrüstung der Ukraine zwinge Russland zum Rückzug.
    Nach Angaben des früheren republikanischen Senators Gordon Humphrey sind zwei Gesetzentwürfe über Militärhilfe für die Ukraine im Kongress eingebracht worden – über die Sicherheit der Ukraine und die Förderung der Freiheit.

    Der Sprecher des russischen Außenministeriums, Alexander Lukaschewitsch, warnte vor Waffenlieferungen, weil sie die Ostukraine destabilisieren. Es gebe völkerrechtliche Verpflichtungen in Bezug auf Waffenlieferungen, so der russische Außenamtssprecher.

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