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    Franzose schmuggelt russische Ehefrau im Koffer

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    Da ein Ehepaar nicht die notwendigen Einreisepapiere für den Schengenraum bekommen konnte, versteckte der französische Ehemann kurzerhand seine russische Frau in einem Koffer in einem Zug von Moskau nach Nizza.

    Ihr Plan scheiterte jedoch an der weißrussisch-polnischen Grenze, schreibt die Zeitung „Moskowskij Komsomolez“ am Dienstag.

    Franzose schmuggelt russische Ehefrau im Koffer
    © Foto : Nadbużański Oddział Straży Granicznej w Chełmie
    Franzose schmuggelt russische Ehefrau im Koffer

    Polnischen Medienberichten zufolge fiel Grenzpolizisten an der Grenze zu Weißrussland die ungewöhnliche Größe des Koffers auf. Der Mann fuhr allein, hatte aber zwei geräumige Koffer mit. Die Grenzer staunten, als sie in einem der Koffer eine lebendige Frau, die sich als die Ehefrau des Franzosen herausstellte, entdeckten. Es handelte sich um eine russische Staatsbürgerin, die keine Einreisedokumente für Frankreich bekommen hatte. Laut dem Sprecher des polnischen Grenzschutzes war die Ehefrau wohlauf. Jetzt wird das Paar wohl einen guten Rechtsanwalt suchen müssen, weil ihnen nach dem polnischen Recht eine Strafe von bis zu drei Jahren Haft droht.

    “Das Ehepaar wurde am selben Tag freigelassen und kehrte nach Weißrussland zurück“, so der Sprecher der polnischen Grenzbehörde. „Der Versuch, illegal die Grenze unseres Landes zu passieren, kam wegen der falschen Annahme zustande, dass die Gattin eines Bürgers der Europäischen Union die Grenze frei mit ihm passieren darf“.

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    Frankreich, Polen, Weißrussland