22:13 18 September 2020
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    Trotz des schwachen Rubels und den Sanktionen gegen Russland stellen russische Unternehmen weiterhin Arbeitskräfte aus dem Ausland ein, schreibt die Zeitung “RBC daily” am Donnerstag.

    Die Quoten, die das russische Arbeitsministerium für Arbeitskräfte aus visapflichtigen Ländern vergibt, sind nur um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die meisten ausländischen Arbeitskräfte kommen aus China, gefolgt von der Türkei und Nordkorea.

    Rubel
    © Sputnik / Maxim Bogodvid
    Laut Experten ist der Absturz des Rubel-Kurses die Hauptursache für den Rückgang der Arbeitskräfte aus dem Ausland. Die Arbeitgeber könnten die Löhne, mit denen die Arbeiter ihre Familien in der Heimat unterstützen, nicht mehr gewährleisten, sagt Tatjana Kurantowa von der Personalagentur Penny Lane Personnel.

    Dennoch gibt es Länder, aus denen zunehmend mehr Arbeitskräfte nach Russland kommen: Nordkorea (plus 27 Prozent), Vietnam (plus 17 Prozent), Bulgarien (plus 45 Prozent).

    Die meisten ausländischen Arbeitskräfte sind in der Baubranche (125 000) tätig. Sie kommen vor allem aus Nordkorea, China, Armenien und der Türkei.

    Quoten für mehr als 6300 Arbeitskräfte wurden russischen Unternehmen für vietnamesische Näherinnen vergeben.

    Auch in der Gastronomie tut sich etwas: 3752 Fachkräfte und fast 1000 Chefköche werden in Russland aus 133 Ländern erwartet.

    Auch Masseure sind gefragt: Nach den Köchen haben sie die höchste Quote (3200). Die thailändische Massage ist sehr beliebt unter den Russen, aus Thailand werden mehr als 2000 Masseure erwartet.

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    Tags:
    Sanktionen, Rubel, Penny Lane Personnel, Tatjana Kurantowa, Russland