05:32 18 November 2019
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    Wirtschaftsforum in St. Petersburg 2015

    Großer Andrang bei Wirtschaftsforum in St. Petersburg

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    Die Spannungen zwischen Russland und dem Westen haben viele Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft nicht daran gehindert, an dem am Donnerstag beginnenden 19. Internationalen Wirtschaftsforum in St.Petersburg teilzunehmen, schreibt die "Rossijskaja Gaseta" am Mittwoch.

    Wie der Vizeleiter des Organisationskomitees, Andrej Kobjakow, mitteilte, werden mehr als 7000 Gäste aus 114 Ländern in der Metropole an der Newa erwartet.

    Er begrüßte zudem den positiven Einfluss der Unternehmen auf die politische Führung der westlichen Länder, um den Russland-Sanktionen ein Ende zu setzen. Als Beispiel führte Kobjakow Deutschland an, wo sich Unternehmer „unmittelbar bei den Behörden über ihre Verluste“ beklagen.

    Auf dem Programm des Wirtschafsforums stehen nach seinen Worten Veranstaltungen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) und der BRICS, Gesprächsrunden der G20 und eine Sitzung des Internationalen Diskussionsklubs Waldai. Besonders hob Kobjakow eine Sitzung der russisch-chinesischen Regierungskommission für Investitionspartnerschaft hervor, an deren Spitze der russische Vizepremier Igor Schuwalow und sein chinesischer Amtskollege Zhang Gaoli stehen.

    Im Laufe des Forums sei die Unterzeichnung von etlichen Abkommen geplant, so der Vizechef des Organisationskomitees weiter. Konkrete Summen seien weniger wichtig – „die Hauptsache ist, dass alle Verträge abgeschlossen und erfüllt werden. In diesem Sinne könnte das (russische) Wirtschaftsministerium in jeder Hinsicht helfen. Wir bemühen uns immer darum, dass das Forum einen Nutzen mit sich bringt und seine Aufgaben als Treffpunkt für Experten erfüllt.“

    Laut Kobjakow gibt es vier thematische Blöcke: die globale und die russische Wirtschaft, Humankapital und Technologien. Dabei gehe es unter anderem um die Suche nach inneren Wachstumsquellen Russlands und um die Prioritäten der Industriepolitik, um Strukturreformen und Anti-Krisen-Maßnahmen, um die Perspektiven des Bankenwesens und der regionalen Entwicklung, präzisierte er.

    Auf dem diesjährigen Forum werden ungefähr 600 Redner auftreten. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es „nur“ etwa 500. „Wir nehmen Rücksicht auf die Erfahrungen aus den früheren Jahren und bemühen uns um eine Atmosphäre von intensiven Diskussionen. Deshalb laden wir Experten mit entgegengesetzten Ansichten ein.“

    Unter den Gästen des St. Petersburger Wirtschaftsforums erwähnte Kobjakow den Gründer des Online-Shops Alibaba, Jack Ma, den früheren italienischen Ministerpräsidenten Romano Prodi, den deutschen Ex-Kanzler Gerhard Schröder, die ehemaligen Premierminister Großbritanniens und Japans Tony Blair und Yukio Hatoyama. Zudem würden 33 amtierende Minister aus 25 Staaten Europas und Asiens in St. Petersburg erwartet.

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    Sanktionen, Wirtschaftsforum in St. Petersburg 2015, Online-Shop Alibaba, Wirtschaftsministerium Russlands, G20, BRICS, SOZ, Yukio Hatoyama, Tony Blair, Gerhard Schröder, Romano Prodi, Jack Ma, Zhang Gaoli, Igor Schuwalow, Andrej Kobjakow, St. Petersburg, Russland