23:40 02 Juni 2020
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    Washington zählt Russland zu den „revisionistischen Staaten“, schreibt die Zeitung "Kommersant" am Donnerstag.

    Die neue Militärstrategie des US-Verteidigungsministeriums, die Generalstabschef Martin Dempsey am Mittwoch vorstellte, schreibt vor, dass die USA auf neue Herausforderungen und Gefahren reagieren müssen, die von „revisionistischen Staaten wie Russland“ und von „extremistischen Organisationen wie dem Islamischen Staat“ ausgehen.

    „Moskau leistet zwar einen gewissen Beitrag zur Lösung von einigen Aufgaben im Sicherheitsbereich“, räumt man im Pentagon ein. Unter anderem gelte das im Kampf gegen den Terror und den Drogenhandel. Dennoch zeige Russland ständig, „dass es keinen Respekt vor der Souveränität seiner Nachbarn hat. (…) Russlands Kriegshandlungen gefährden die regionale Sicherheit – direkt oder unter Mitwirkung der mit ihm verbundenen Kräfte“, heißt in dem Dokument.

    Neben Russland wurden darin auch der Iran, Nordkorea und China erwähnt. Teheran sponsere terroristische Gruppierungen im Nahen Osten und sei in Syrien, im Irak, im Jemen und im Libanon aktiv. Nordkorea ist und bleibt dem Pentagon zufolge „ein Staat jenseits des Gesetzes, der Atomwaffen entwickelt hat und Raketen entwickelt, die die USA erreichen könnten“. Auch China sei gefährlich für Amerika, stellte Dempsey fest. Besonders beunruhigend seien Pekings Aktivitäten im Südchinesischen Meer.

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    Tags:
    Drogenhandel, Sicherheit, Atomwaffen, Martin Dempsey, Libanon, Jemen, Moskau, Iran, Washington, China, Nordkorea, Russland, USA