19:02 01 Dezember 2020
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    Neue Waffen für russische Armee (670)
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    Die russischen Landstreitkräfte haben einen weiteren Iskander-M-Komplex bekommen, schreibt die „Rossijskaja Gaseta“ am Montag.

    Es handelt sich bereits um den fünften Iskander-M-Komplex, der gemäß dem Staatsvertrag aus dem Jahr 2011 zwischen dem Verteidigungsministerium und dem Konstruktionsbüro für Maschinenbau geliefert wurde. Unter Berücksichtigung des Iskander-M-Komplexes, der zwischen 2010 und 2011 geliefert wurde, sind jetzt bereits sechs Raketenbrigaden der russischen Landstreitkräfte mit Iskander-Raketen ausgerüstet.

    Die feierliche Übergabe der Raketen fand im Übungszentrum der Raketentruppen und Artillerie der Landstreitkräfte in Kapustin Jar statt. Nach Angaben des Konstruktionsbüros für Maschinenbau sind die neuen Raketen hundertprozentig einsatzbereit. Der nächste Raketenkomplex solle im November geliefert werden, so der Chefkonstrukteur des Raketenbauers, Valeri Kaschin.

    Die Iskander-Raketen werden in zwei Versionen hergestellt – Iskander-M-Raketen für die russischen Streitkräfte und Iskander-E-Raketen als Exportversion.

    Der Iskander-M-Raketenkomplex ist die effektivste Waffe ihrer Klasse und seinen ausländischen Analoga weit überlegen. Nach Informationen aus offenen Quellen liegt das Startgewicht der Iskander-E-Raketen bei 3.800 Kilogramm, die Nutzlast bei 480 Kilogramm. Der Raketenkomplex kann Ziele in einer Entfernung von bis zu 280 Kilometern und zwei Ziele mit einem Zeitabstand von nur einer Minute treffen. Die Flugbahn der Raketen ist schwer zu berechnen, weil die Rakete während des gesamten Fluges gelenkt werden kann.

    Sowohl eine gewöhnliche als auch eine Flügelrakete fliegen bis zu 500 Kilometer weit und tragen eine Kampflast bis zu 500 Kilogramm. Dank Stealth-Technologien können die Iskander-Raketen nur schwer abgefangen werden. Experten zufolge sind diese Raketen für die Vernichtung aller Typen von Luft- und Raketenabwehrsystemen sowie von Militärflughäfen und Leitzentralen bestimmt. Darüber hinaus garantiert die Manövrierfähigkeit der Raketen Überraschungsangriffe.

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    Iskander-M, Valeri Kaschin, Russland