09:28 22 August 2017
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    Sergej Schoigu bei der Eröffnung der Armeespiele 2015

    Armeespiele: In Zukunft nicht nur in Russland

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    Rossijskaja Gaseta
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    Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu hat sich am Dienstag auf dem Militärgelände Dubrowitschi (Gebiet Rjasan in Zentralrussland) einen Wettbewerb der derzeit laufenden „Armeespiele 2015“ angeschaut, schreibt die „Rossijskaja Gaseta“ am Mittwoch.

    Schoigu erschien auf der Tribüne vor Beginn des „Biathlon der Landetruppen“. Die Armeespiele werden zum ersten Mal ausgerichtet, zu den Wettbewerben von Sibirien bis zum Kaukasus treten die besten Militärs aus 17 Ländern an.

    Wie es im russischen Verteidigungsministerium hieß, werden die extra für die Militärspiele gebauten Einrichtungen weiter genutzt werden.

    Im kommenden Jahr könnten bereits Militärs aus einigen Nato-Ländern an den Armeespielen teilnehmen. Das verkündeten Vertreter von Ländern wie Deutschland, die den Spielen als Beobachter beiwohnten. Zuvor hatten Venezuela, Brasilien und Nordkorea ihren Wunsch geäußert, 2016 an den Spielen teilzunehmen.

    Laut dem stellvertretenden Verteidigungsminister Arkadi Bachin können die Spiele in der Zukunft auch auf andere Länder ausgedehnt werden.

    Nach 2016 könnten die Spiele jedes Jahr in verschiedenen Ländern ausgetragen werden. Derzeit wird darüber nachgedacht, einen Turnus von vier Jahren wie bei den Olympischen Spielen einzuführen, wenn sie weiter in Russland stattfinden.

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    Tags:
    NATO, Sergej Schoigu, Nordkorea, Brasilien, Venezuela, Russland
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