11:35 21 Februar 2020
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    In den USA hat der Mord an der TV-Reporterin Alison Parker und dem Kameramann Adam Ward während eines Live-Interviews in Roanoke (US-Bundestaat Virginia) für großes Aufsehen gesorgt, schreibt die Zeitung „Nowyje Iswestija“ am Freitag.

    Bei dem Schützen handelt es sich um einen ehemaligen Kollegen der Opfer. Vester Lee Flanagan gab in einem „Abschiedsbrief” an, sich mit der Tat rächen zu wollen, weil er als Schwarzer an seinem früheren Arbeitsplatz diskriminiert wurde.

    Das war jedoch nicht der einzige Vorfall mit tödlichem Ausgang an diesem Tag. Drei Stunden vor der schrecklichen Bluttat in Roanoke erschoss ein Einbrecher in einem Wohnhaus in Minneapolis (US-Bundestaat Minnesota) vier Bewohner. Am Abend desselben Tages attackierte ein Mann in Sunset (US- Bundesstaat Louisiana) mit einem Messer seine Frau und zwei andere Frauen, eine von ihnen erlag später ihren schweren Verletzungen. Danach erschoss er einen Polizisten. Natürlich sind drei Morde an einem Tag zu viel, selbst in den waffenverrückten USA.

    Die Organisation Mass Shooting Tracker, die Massentötungen registriert, behauptet, dass es in den USA in diesem Jahr durchschnittlich einmal am Tag solche Schießereien gibt.

    „Wir müssen etwas gegen die Gewalt tun, die mit dem Einsatz von Schusswaffen zusammenhängt“, sagte die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton auf einer Pressekonferenz in Iowa.“Ich werde mich mit dieser Frage unbedingt befassen. Wenn Waffen nicht so einfach gekauft werden können wie heutzutage, wenn Kunden gründlicher geprüft werden, können Tragödien (wie in Roanoke – Anm. d. Red.) vermieden werden.”

    Obama sagte, dass das Scheitern schärferer Waffengesetze und der damit zusammenhängende Anstieg tödlicher Auseinandersetzungen in Amerika eine der größten Frustrationen seiner Präsidentschaft sei.

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    Tags:
    Medien, Waffen, Adam Ward, Hillary Clinton, USA