07:04 11 Dezember 2019
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    Syrische Aufständische in der Provinz Hama

    USA planen massive Aufrüstung der syrischen Opposition

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    Nach „Wall Street Journal“-Angaben haben die USA und ihre Nahost-Verbündeten beschlossen, die militärische Unterstützung für die gemäßigte Opposition in Syrien im Kampf gegen Präsident Baschar al-Assad auszuweiten, schreibt die „Kommersant“ am Freitag.

    Die US-Administration verfolgt nach eigenem Bekunden eine Doppelstrategie: Russland und der Iran werden in Syrien herausgefordert, um bessere Karten am Verhandlungstisch zur Lösung der Krise zu haben.

    Wie das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf Quellen in der US-Regierung berichtete, haben Washington und seine Nahost-Verbündeten vereinbart, die syrische Opposition im Kampf gegen Assad mit mehr Waffen zu versorgen. Diese Hilfen würden „die Konfrontation zwischen den Konfliktparteien in Syrien“ verschärfen, schreibt das „Wall Street Journal“. Dieses Vorgehen stehe völlig im Widerspruch zur Beteuerung des US-Präsidenten Barack Obama, einen Krieg zwischen Russland und den USA nicht zuzulassen, heißt es weiter.

    Die USA wollen mit dieser Doppelstrategie Russland und dem Iran, die sich auf Bitte von Assad in den Konflikt einmischten, Widerstand zu leisten. Washington will Assad militärisch unter Druck setzen, um bessere Karten bei den Syrien-Gesprächen zu haben, bei denen es weiterhin eine Entmachtung des syrischen Präsidenten anstrebt.

    Nach „Wall Street Journal“-Angaben halten die türkische und saudi-arabische Regierung die US-Militärhilfen für die syrische Opposition für ungenügend. Riad forderte Washington dazu auf, die Entmachtung Assads trotz aller Widerstände durchzusetzen. Der Ausbau der Waffenlieferungen an die syrische Opposition soll dazu beitragen.

     

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    Barack Obama, Syrien, USA, Russland