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06:21 12 November 2019
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    Russlands Militärstützpunkte in der Arktis praktisch bezugsfertig

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    Russland erschließt Arktis (171)
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    Russland errichtet moderne Garnisonen auf den Neusibirischen Inseln, Sewernaja Semlja und Nowaja Semlja, der Inselgruppe Franz-Joseph-Land, der Wrangelinsel und Kap Schmidt sowie in den Küstengebieten des Festlandes, schreibt die „Rossijskaja Gaseta“ am Mittwoch.

    Laut dem stellvertretenden Verteidigungsminister Dmitri Bulgakow sollen bis Ende dieses Jahres 437 Militärinfrastrukturobjekte jenseits des Polarkreises errichtet werden. Dazu gehören nicht nur Wohnanlagen, sondern auch technische Einrichtungen, in denen Soldaten und Offiziere ihren Bereitschaftsdienst versehen werden.

    Die Errichtung der Infrastruktur jenseits des Polarkreises verläuft parallel mit der Erneuerung der Arsenale und der Ausbildung von Spezialisten für Wartung und Betrieb der Technik.

    Das in der Arktis stationierte Flugabwehrsystem garantiert, dass kein einziges Flugzeug, kein Hubschrauber oder Raketen bzw. Drohnen in diesem Abschnitt zum russischen Festland durchdringen können. Die jenseits des Polarkreises aufgestellten Radarstationen werden potentielle Luftraumverletzter bereits bei ihrer Annäherung an die russische Staatsgrenze orten. Abfangjets und Flugabwehrsysteme werden rechtzeitig die Gefahr bannen– entweder den Feind vertreiben oder in kritischen Situationen das Fluggerät abschießen.

    Die russischen Arktis-Gebiete werden von mehreren Einheiten der Systeme S-400-Triumph gesichert. In diesem Jahr wurden sie auf Nowaja Semlja und in Tiksi in Dienst gestellt. Zuvor waren sie auf der Kola-Halbinsel stationiert worden. S-400-Raketen können aus einer Entfernung von 400 Kilometern gleichzeitig mit 72 Raketen bis zu 36 Ziele beschießen. Mit anderen Worten – falls jemand beschließt, Russland im Norden anzugreifen, werden feindliche Fliegerkräfte bzw. Raketen ihr Ziel nicht erreichen, weil sie über dem Eismeer abgeschossen werden.

    Die S-400-Systeme werden von Kurzstrecken-Systemen Panzyr-S1 gedeckt. Diese einmalige Waffe schießt fast alle modernen Luftangriffsmittel  aus einer Entfernung von bis zu 20 Kilometern in einer Höhe von bis zu 15 Kilometern ab. Die Geschwindigkeit der Rakete macht bis 1300 m/s aus.

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    Panzyr-S, S-400, Dmitri Bulgakow, Arktis