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14:51 16 Oktober 2019
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    Zustandsbericht zu Luftstreitkräften: Russland auf Platz zwei weltweit

    © Sputnik / Vladimir Sergeev
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    Das Analysezentrum Flight International hat einen Bericht über den Zustand der Luftstreitkräfte verschiedener Länder der Welt im scheidenden Jahr veröffentlicht.

    Die Flotte der russischen Luftstreitkräfte
    © Sputnik / Grigory Syssoev
    Die russischen Luft- und Weltraumtruppen stehen auf Platz zwei in dieser Liste. Laut den Experten zählen sie mehr als 3500 Kampfjets und —hubschrauber, was sieben Prozent aller militärischen Flugzeuge und Hubschrauber auf der Welt ausmacht. 

    Noch mehr Waffen haben nur die USA, deren Streitkräfte zahlenmäßig die stärksten in der Welt sind (13 700 Kampfjets und Hubschrauber bzw. 26 Prozent aller Militärflugzeuge und —hubschrauber der Welt). Auf Platz drei steht China mit etwa 2940  militärischen Flugmaschinen (sechs Prozent der Gesamtzahl in der Welt).

    Viele Kampfjets und —hubschrauber haben auch Indien (etwa 2090 Maschinen bzw. vier Prozent), Japan (nahezu 1600 Maschinen bzw. drei Prozent), Südkorea (etwa 1430 Maschinen bzw. knapp drei Prozent). Je zwei Prozent entfallen auf Frankreich (mehr als 1280 Kampfjets und —hubschrauber), Ägypten (etwa 1130 Flugmaschinen), die Türkei (mehr als 1000 Maschinen) und Nordkorea (nahezu 950 Flugapparate).

    Laut Flight International zählen die Luftstreitkräfte aller Länder der Welt insgesamt 52 100 Kampfjets und —hubschrauber. Dabei entfallen auf die Länder der Top Ten etwa 22 430 Flugapparate (weniger als die Hälfte aller Militärflugzeuge und —hubschrauber der Welt).

    Zudem analysierten die Experten von Flight International die Intensität der Modernisierung der militärischen Flugtechnik im scheidenden Jahr. Aus dieser Sicht entwickelt sich die Situation in Russland besser als in vielen anderen Ländern: Seit Januar ist die Zahl der Kampfjets und —hubschrauber weltweit um 400 gestiegen, wobei auf Russland etwa 150 Maschinen (mehr als 30 Prozent) entfielen.

    Mehr zum Thema: Russische Kampfhubschrauber für Nahost: „Nicht für Paraden“

    T-50-Kampfjet
    © AFP 2019 / Kirill Kudryavtsev

    Vertreter des russischen Verteidigungsministeriums gaben zu diesem Bericht keinen Kommentar ab. Genaue Angaben sind allerdings in einem Bericht enthalten, den Verteidigungsminister Sergej Schoigu in der jüngsten Sitzung des Kollegiums der Militärbehörde präsentiert hatte. Ihm zufolge erhielt die russische Luftwaffe allein im scheidenden Jahr zehn modernisierte Kampfjets, darunter zwei raketentragende strategische Bomber Tu-160, drei Bomber Tu-95MS und fünf Tu-22MZ. Die Weltraumtruppen erhielten in dieser Zeit im Rahmen des staatlichen Rüstungsauftrags 243 neue und modernisierte Flugmaschinen, darunter Kampfjets Su-30SM, Su-27SM, Su-30M2, Su-35S und MiG-31BM. Letztere verfügen über modernste Ortungsanlagen und Waffen, weshalb sich ihre Kampfeffizienz mehr als verdoppelt habe.

    Infografik: Strategischer Bomber Tu-160

    Die Modernisierung der russischen Militärflugzeugflotte wird auch im künftigen Jahr fortgesetzt. Laut Schoigu dürfen die Streitkräfte mit zwei modernisierten Tu-160 und sieben modernisierten Tu-95MS rechnen. Die Luft- und Weltraumtruppen und die maritimen Fliegerkräfte des Landes werden voraussichtlich mehr als 200 neue bzw. modernisierte Flugzeuge und Hubschrauber erhalten.

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    MiG-31BM, Su-27SM, Su-30M2, Su-30SM, Su-35S, Tu-22M3, Tu-95MS, Tu-160, USA, Russland