16:37 21 November 2019
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    Denkmal der Dankbarkeit gegenüber der Roten Armee im polnischen Stettin

    Russland protestiert: Denkmal-Schändungen in Polen vom Staat unterstützt

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    Das russische Außenministerium hat am Sonntag gegen die Schändung des sowjetischen Denkmals der Dankbarkeit gegenüber der Roten Armee im polnischen Stettin protestiert, schreibt der „Kommersant“ am Montag. Moskau zufolge erfolgen diese Vandalismus-Aktionen mit direkter Anstiftung durch polnische Behörden.

    Das russische Außenministerium nahm am Sonntag Stellung zu der Schändung des Denkmals für Dankbarkeit gegenüber der Roten Armee in der polnischen Stadt Stettin. In Polen sei ein weiterer zynischer “Akt des Vandalismus” an einer sowjetischen Gedenkstätte verübt worden. In Stettin wurde zuvor von Unbekannten das Denkmal für Dankbarkeit gegenüber der Roten Armee verunstaltet, das sich auf einem der zentralen Plätze der Stadt befinde. Russland habe der polnischen Seite seinen entschlossenen Protest erklärt, hieß es aus dem Außenministerium.

    Moskau warf Warschau eine grobe Verletzung des Vertrags zwischen Russland und Polen über freundschaftliche Zusammenarbeit und gute Nachbarschaftsbeziehungen vom 22. Mai 1992 vor. Das russische Außenministerium forderte, die Verantwortlichen zu finden, diese zu bestrafen und die ursprüngliche Gestalt des Denkmals wiederherzustellen. Außerdem sollten Maßnahmen ergriffen werden, die solche Vorfälle zukünftig verhindern werden.

    Es ist nicht das erste Mal, dass sowjetische Soldatengräber und Denkmäler für die Helden des Großen Vaterländischen Krieges in Polen geschändet werden. Im September wurden auf dem Friedhof im Dorf Milejczyce Sterne von fünf Grabstätten gestohlen, wo sowjetische Soldaten begraben sind. In der Nacht auf den 24. Oktober wurde auf einem sowjetischen Friedhof in der polnischen Stadt Lubawa ein Teil eines Denkmals niedergerissen. Am 25. Oktober kam es zu einem Akt von Vandalismus auf dem sowjetischen Kriegsfriedhof in der polnischen Stadt Garwolin. Ende November wurde in der polnischen Stadt Mielec im Südosten des Landes ein Denkmal für Dankbarkeit gegenüber sowjetischen Soldaten demontiert, die Polen von Faschismus befreiten.

    Laut dem russischen Außenministerium besteht ein direkter Zusammenhang zwischen diesem Vorfall und der Politik der polnischen Staatsregierung, welche stark auf historischem Revisionismus basiere.

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    Rote Armee, Außenministerium Russlands, Stettin, Polen, Russland