18:05 19 Januar 2017
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    Donald Trump

    Donald Trump - letzter gewählter Präsident der USA?

    © AFP 2016/ Mandel NGAN
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    Ernst Wolff
    Donald Trump wird US-Präsident (179)
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    Donald Trump hat sich im US-Wahlkampf als Vorkämpfer für die Interessen des kleinen Mannes ausgegeben. Er hat versprochen, ins Ausland verlegte Arbeitsplätze zurückzuholen, Millionen gut bezahlte neue Arbeitsplätze zu schaffen und den Lebensstandard sowohl der Mittelschicht, als auch der Arbeiterschaft kräftig anzuheben.

    Er ist als „Feind des korrupten Establishments“ aufgetreten und hat angekündigt, „den Sumpf in Washington“ trockenzulegen.

    Schon in der Wahlnacht dürften seine Anhänger sich verwundert die Augen gerieben haben. Nach monatelangen Forderungen, Hillary Clinton ins Gefängnis zu werfen, zollte er ihr in seiner Siegesrede „den höchsten Respekt“ und lobte sie mit blumigen Worten. 

    Es war nicht die erste Überraschung, die Trumps Wähler hinnehmen mussten. Drei Tage zuvor hatte er bereits angedeutet, Steven Mnuchin zu seinem Finanzminister machen zu wollen. Steven Mnuchin ist ein ehemaliger Goldman-Sachs-Banker und ein Intimus eines der berüchtigtsten Spekulanten der Welt, des Milliardärs George Soros. Soros war in Trump-Wahlvideos als Beispiel für die unersättliche Raffgier der Ultrareichen gezeigt worden.

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    Inzwischen ist auch bekannt, wer zu Trumps „Übergangsteam“ gehört, das gegenwärtig dabei ist, viertausend hochkarätige Jobs in Washington zu besetzen: Es sind u.a. Lobbyisten der Großkonzerne Koch Industries, Walt Disney, Aetna, Verizon und Goldman Sachs. Sie haben ihr Hauptquartier in einer der größten Anwalts- und Lobbykanzleien Washingtons aufgeschlagen, mitten im Herzen des angeblich zu bekämpfenden Sumpfs.

    Als aussichtsreiche Kandidaten für Ministerämter gelten der ehemalige New Yorker Bürgermeister Rudi Giulliani, der ehemalige Sprecher des Repräsentantenhauses Newt Gingrich und der Gouverneur von New Jersey, Chris Christie. Alle drei gehören seit Jahrzehnten zu dem von Trump im Wahlkampf heftig angegriffenen republikanischen Establishment.

    Die Wall Street hat sich inzwischen auf ihre Weise bei Trump bedankt: Die Kurse an der New Yorker Aktienbörse erreichten neue Rekordwerte, offensichtlich angetrieben von Trumps Ankündigungen, die Einkommenssteuer für Spitzenverdiener zu senken, die Unternehmenssteuern von 35 auf 15 Prozent herabzusetzen, die Rüstungsausgaben zu erhöhen und die Vorschriften für die Finanzindustrie zu lockern.

    Wahlbetrug in den USA hat Tradition

    All das zeigt: Trump hat seine Wähler, fast durchgehend Opfer des anhaltenden wirtschaftlichen Niedergangs der USA, hintergangen. Es war nie sein Ziel, dem kleinen Mann unter die Arme zu greifen und seine Lebensbedingungen zu verbessern. Ganz im Gegenteil: Trump hat die Verzweiflung, die Wut und den Bildungsmangel der einfachen Leute benutzt, um ins Weiße Haus einzuziehen und von dort aus Maßnahmen zu ergreifen, die ausschließlich ihm und seinesgleichen nützen.

    Ein solcher Wahlbetrug ist in den USA nichts Neues. Auch Barack Obama hat die US-Bevölkerung hinters Licht geführt: Er hatte vor seiner Wahl versprochen, die Kriege der USA zu beenden, Guantanamo zu schließen, die Staatsfinanzen zu sanieren und für mehr soziale Gerechtigkeit zu sorgen.

    Heute wissen wir: Er ist der erste Präsident der USA, unter dem ununterbrochen Krieg geführt wurde, er hat Guantanamo nicht geschlossen und die USA sind mit $ 20 Billionen am Ende seiner Amtszeit höher verschuldet denn je. Die Reichsten sind reicher, die Mittelschicht ist ärmer, die soziale Ungleichheit größer als je zuvor.

    Obama steht mit seinen Lügen nicht allein, das Phänomen Wahlbetrug hat in den USA eine lange Tradition: Vor genau einhundert Jahren wurde Woodrow Wilson während des Ersten Weltkrieges zum Präsidenten gewählt, weil er seinem Volk versprach, es aus dem Krieg herauszuhalten. Drei Wochen nach seiner Amtsübernahme im März 1917 erklärte er Deutschland den Krieg.

    Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass die US-Massenmedien sich gegen einen Kandidaten stellen, ihm letztlich aber auf diese Weise zur Macht verhelfen: Als der US-Kongress 1913 über die Gründung der US-Zentralbank Federal Reserve abstimmen sollte, führten die bereits damals von der Finanzindustrie gesteuerten Massenmedien zusammen mit den Banken einen vehementen Feldzug gegen diese neue Einrichtung und behaupteten wider besseres Wissen, sie werde die Rechte und Freiheiten der Finanzindustrie beschneiden.

    Die US-Bürger, denen das Geld-Kartell der Wall Street schon damals ein Dorn im Auge war, fielen auf den Betrug herein und forderten von ihren Kongressabgeordneten ein „Ja“, weil sie die Fed für eine Kontrollbehörde zur Eindämmung der Banken-Macht hielten. Auf diese Weise ermöglichte das amerikanische Volk der US-Finanzindustrie, ohne es zu wollen, die Gründung der Fed und schuf damit, ohne es zu ahnen, die Grundlage für den mehr als einhundertjährigen Siegeszug der amerikanischen Finanzindustrie.

    Dieser Betrug ist anders

    US-Dollar
    © Sputnik/ Наталья Селиверстова

    Trumps Wahltäuschung wird dramatischere Folgen haben als die seiner Vorgänger, einschließlich Barack Obama. Dessen erste Amtszeit begann zwar mit dem Crash von 2008, der das US-Finanzsystem an den Rand des Zusammenbruchs brachte, doch es gelang ihm, seine Haut dadurch zu retten, dass er die Banken für „too big to fail“ erklärte und sie durch den Einsatz öffentlicher Gelder am Leben erhielt.

    Dieser Betrug an den Steuerzahlern wurde kaschiert, indem die Fed umgehend Unmengen an Geld druckte, mit denen die Löcher im Staatshaushalt gestopft wurden. Inzwischen aber sind acht Jahre vergangen, in denen Billionen von Dollar zu immer niedrigeren Zinsen in die Märkte gepumpt wurden, ohne dass es zu der von der Regierung behaupteten „Erholung“ der Realwirtschaft gekommen wäre.

    Die Ausgangssituation für Donald Trump ist also grundlegend anders als die aller seiner Vorgänger: Er übernimmt ein Land mit einer am Boden liegenden Realwirtschaft, einem überhitzten Finanzsektor, in dem sich riesige Blasen an den Aktien-, Anleihe- und Immobilienmärkten gebildet haben. Außerdem findet er eine Zentralbank vor, deren Möglichkeiten bis auf weiteres Gelddrucken (das zwingend in eine Hyperinflation führt) und eine weitere Absenkung der Zinsen in den Negativbereich (die das klassische Bankengeschäft der Kreditvergabe endgültig zerstört) erschöpft sind.

    Unter diesen Vorzeichen werden Trumps Versprechen, Arbeitsplätze aus dem Ausland zurückzuholen und neue, gut bezahlte Arbeitsplätze im ganzen Land zu schaffen, wie Seifenblasen zerplatzen. Trump hat im Wahlkampf aber nicht nur unhaltbare Versprechen abgegeben, er hat sich auch nach Kräften bemüht, die Wut seiner Wähler anzufachen. Er hat gegen Ausländer, Immigranten, Behinderte und Homosexuelle gehetzt. Er hat angekündigt, Muslimen die Einreise in die USA zu verweigern, das Land gegenüber Mexiko durch eine Mauer abzuschotten und Schutzzölle gegen die Überflutung des US-Marktes durch ausländische Waren zu erheben. Anders ausgedrückt: Er hat die schlummernden Vorurteile der amerikanischen Unterschicht gegen alles ihr Fremde mobilisiert.

    Trump ist kein normaler Wahlsieger

    Genau damit hat er einen Minenteppich gelegt, der das Gesicht der USA ab Januar prägen und für immer verändern wird: Die Erwartungen von Trumps Blue-Collar-Wählern werden nämlich bereits sehr schnell nach seiner Amtseinführung bitter enttäuscht werden.

    Die gebrochenen Wahlversprechen werden zu einer herben Ernüchterung führen, die in Wut umschlagen und sich danach mit Sicherheit gewaltsam entladen wird. Dann aber wird sich zeigen, dass Trump kein normaler Wahlsieger war: Er hat die Wahl nämlich nicht nur auf parlamentarischer Ebene gewonnen, sondern als erster Präsidentschaftskandidat in der Geschichte der USA eine außerparlamentarische Bewegung in Gang gesetzt und diese immer wieder durch das Schüren von Hass aufgeheizt.

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    Genau hierauf könnte sich Trump dann besinnen und seinen schwindenden Einfluss dazu benutzen, die Wut der Menschen gegen Minderheiten zu richten. Er könnte auf all die Vorurteile, die er im Wahlkampf bedient hat, zurückgreifen und versuchen, die Spekulanten der Finanzindustrie, also die wahren Schuldigen an der Krise, aus der Schusslinie zu nehmen, indem er den Hass der Menschen auf eine oder mehrere Minderheiten, in erster Linie vermutlich Migranten und Muslime, lenkt.

    Genau darauf dürfte die eiskalt kalkulierende US-Finanzindustrie angesichts des Niedergangs der US-Wirtschaft und des Dollars zurzeit spekulieren. Im Grunde ist Trump nämlich nicht ihr Gegner, sondern die letzte Karte, auf die sie zur Rettung eines seinem Ende unaufhaltsam entgegensiechenden Finanzsystems setzen kann.

    Sollte es Trump nicht gelingen, die Lage als Präsident dauerhaft unter Kontrolle zu bringen (was überaus wahrscheinlich ist), bleibt dem wahren Herrscher der USA, nämlich der allmächtigen Finanzindustrie, nur noch eine Möglichkeit: Das Eingreifen des Militärs und die Errichtung einer Diktatur. In diesem Fall würde Trump eine Rolle zufallen, die ihm endgültig einen Platz in den Geschichtsbüchern sichern dürfte – die des auf lange Sicht letzten durch eine Wahl an die Macht gekommenen US-Präsidenten.

    Die Meinung des Autors muss nicht mit dem Standpunkt der Redaktion übereinstimmen.

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    Tags:
    Wirtschaft, US-Präsidentschaftswahl 2016, Goldman Sachs, Donald Trump, Hillary Clinton, George Soros, USA
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    • mhbh
      Was der Autor dieses Artikels sich alles aus den Fingern saugt und was er alles schon weiß, der Mann muß ein wahrer Hellseher sein!!! Das Brechen von Wahlversprechen hat überall in der Welt Tradition, nicht nur in den VSA, sondern gerade auch hier in Europa und in Deutschland. Bei uns holt die Kanzlerin sogar ungestraft Millionen an Scheinflüchtligen und Sozialschmarotzern herein und wir leiden als Gesellschaft darunter und dürfen die ganze Schoße auch noch bezahlen. Warten wir es einmal ab, bis Trump im Amt ist. Natürlich wird er nicht alles umsetzen, was er versprochen hat. Er muß sein Team so zusammenstellen, dass er genügend einflußreiche und loyale Leute auf seiner Seite hat, sonst wird er gestürzt oder sogar über Nacht beseitigt. Man kann auch von Trump nur Politik auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner erwarten, mehr ist nicht drin. Mal sehen, ob er wenigstens das hinbekommt. Entscheidend für uns Europäer wird sein, welches Verhältnis er zur EU, zur NATO und zu Russland / China pflegen wird und wie er sich das weitere Vorgehen angesichts der (von den VSA angezettelten) weltweiten Krisen vorstellt. Das werden wir frühestens in den Wochen nach seinem Amtsantritt wissen.....dann kann man vorsichtige Prognosen abgeben. Zum jetzigen Zeitpunkt ist das reine Kartenleserei.....
    • joergAntwort angelb(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      gelb, glauben Sie das wirklich ? Die Wirtschaft konkurenzfähig machen, gegenüber wem und mit wem? Mit den billigen Arbeitern die man rausschmeisst?
    • Thomas
      Für solchen klaren waren Worte, könne der Autor des Artikel zeichnen.

      Sehr gut geschrieben und lesenswert.

      Der Wiederspruch bleibt bestehen, bis der Laden implodiert.
      Für Bereicherung in dem Systen bnötigt es der Akkumulation, die durch weniger Einkommen bei den Massen ausgebremst wird. Das werden die nicht begreifen, dass ihr Reichtum auch die absolute Bremse für die darstellt. Losgelassen wird nicht. Es wird solange an den Fundamenten der Gesellschaft rumgeschürft, bis ihre Reichtumstürme einstürzen.
    • Widerspruch
      in der heutigen Zeit muß man alle Sichtweisen diskutieren. Auch wenn ich für Trump bin, in der Hoffnung, das Verhältnis zu Rußland zu verbessern und das ist der einzige Grund für mich derzeit, muß man gerade heutzutage extrem vorsichtig sein. Wie halt Roosevellt schon sagte: in der Politik passiert nichts zufällig!!!!!!!! Und m.E. gilt das insbesondere im Westen!!!!!!
    • hvatzigen
      Sehr gute Analyse.
      Tja die Finanzindustrie, die ist halt letztlich ohne
      entsprechend solide Realwirtschaft auch nicht lebenfähig.
      Scheint das haben einige in den USA viel zu spät geschnallt.
      Sehe da den Trump denn doch eher in der Rolle
      des Sonnenkönigs, Geschichts und Wirtschaftskundige wissen Bescheid.
      Denn USA droht so oder so wahrscheinlich früher
      oder später eine Revolution, mit heftgen Verwerfungen.
      Auf dauer eine Diktatur kann man ausschliessen,
      die könnten das nie und nimmer durchhalten.
      Am wahrscheinlichsten ist der Übergang in eine
      neue Epoche eine Rückbesinnung, nach den
      Umwälzungen auf die Kernwerte des Liberalen
      Weltbildes das eben mehr als den allermeisten,
      bewusst und bekannt ist auch ein sehr hohes
      mass an Humanistisch sozialem beinhaltet.
      Ansätze in dieser Richtung sind im aktuellen
      Russland zu beobachten.
      Bleibt zu Hoffen das diese Ansätze in Russland
      Bestand haben und sich verfestigen.
      Den Russen ist das zu gönnen nach den Elenden
      Verwerfungen Entwicklungen der ausgehenden
      ablaufenden Epoche der letzten rund 200 Jahre.
    • eduard.grems
      dümmer geht's ja nimmer. dem trump vorzuwerfen, daß er guantanamo noch nicht geschlossen hat. bitte das darf er erst n-a-c-h Amtsantritt.
    • babs44
      Warten wir mal ab, was passiert, wenn sich die Wahlmänner und Frauen gegen ihn entscheiden am 19.12.16. Das könnte bei der Verkündung am 6.1.17 ein Feuerwerk entzünden. Zu Unruhen kommt es ja bereits jetzt im ganzen Land und ab 3.12.16 wird der KKK wieder marschieren für seinen Kandidaten. Die Hells haben sich ebenfalls angekündigt. Das kann noch so richtig "spaßig" werden. Seit 70 Jahren ist kein Kandidat so wackelig bis zur Vereidigung gewesen wie dieser. Da kann lt. US-Wahlrecht noch viel passieren.
    • THINKTANK
      Ein sehr guter Hintergrund-Bericht. Insofern ist Trump doch eine gute Wahl! Vielleicht wird er die Naivität des Volkes blosslegen.
    • Hubertus
      Jaja....... es könnte, dürfte, sollte ect.
      Der Autor ist der Seher in der Wüste und von diesen Kasperln gibt es jede Menge. Der Mann ist noch nicht mal im Amt und schon wird er zerissen wie ein Blatt Papier. Die Gscheiteln sollen mal ganz schnell ihre Gosch`n halten, die lagen schon immer daneben !
    • moessingen
      Sollte Trump tatsächlich das sein, was der Wolf vermutet, dann würde es der GESAMTEN US-Administration an den Kragen gehen. Dann hat Trump eben nur eine katalytische Funktion gehabt und die Geister, die er rief werden sich verselbstständigen und mit oder ohne Trump ihre verfassungmäßigen Rechte einfordern. Und sie werden keinerlei Geduld und Zurückhaltung mehr an den Tag legen. Hinter den eindeutigen Aussagen eines Wahlkämpers Trump kann weder der Präsident Trump noch eine Trump-Präsidenten-Marionette zurückweichen, ganz gleich wie viele Nationalgardisten ihre Bajonette zwischen dem Volk und dem Präsidenten dann stellen. Eine klärende aber leider auch sehr blutige Angelegenheit würde dann die USA zerreißen. WÜNSCHEN Sie das tatsächlich Herr Wolf, von der WALL-STREET, die sich das auch DENKT?
    • DocMoriarty
      Naja erstmal abwarten. Für mich ist das wichtigste eine Änderung in der Aussenpolitik gegenüber Russland von Aggression auf Verständigung. Alles andere ist erstmal zweitrangig.

      Sollte sich Trump als Mogelpackung erweisen glaube ich nicht, dass das Amerikanische Volk noch eine Wahlperiode abwarten wird, um diesen Fehler zu korrigieren. Die Leute haben hier wie dort die Schnauze voll.
    • Klarissa
      Ganz schön starker Tobak, den Ernst Wolff hier von sich gibt. Der Artikel strotzt nur von Annahmen, Behauptungen und Unterstellungen. Jede Menge "dürfte", "könnte", "werden".
      Der Mann ist seit noch nicht mal 1 Woche gewählt und schon weiß Ernst Wolff ganz genau, was er tun wird und wie sich die Situation in den USA entwickeln wird.
      Herr Wolff, da bin ich aber andere Analysen von Ihnen gewohnt!
    • rex2zwei
      Im Nachhinein sieht vieles wie eine gekonnte Strategie aus durch Anti-Haltung einer Partei zum Sieg zu verhelfen (siehe Fed-Einführung). Aber das muss man denke ich anders sehen. Diese Herren finanzieren grundsätzlich beide Seiten und gewinnen damit auch immer. Wenn ein Kandidat nicht beherrschbar ist, dann wird es ganz schnell undemokratisch. Mord ist dann kein Problem, aber wohl selten notwendig, da das politische System viele dem Bürger unbekannte Möglichkeiten hat. Siehe Amtsenthebungsverfahren oder Entscheidung der Wahlmänner gegen ihre Wähler.
    • No, you can't!
      Gut möglich, dass sie recht behalkten werden, herr Wolff. Abere keine Woche nach der Wahl den Wahlbetrug bereits als fakt zu konstatieren, ist doch etwas gewagt. und dass ein außenseiter und quereinsteiger zwangsläufig auf Leute zurückgreifen muss aus dem establishment, ist doch nun weder überraschend noch zu vermeiden. ich bin auch nicht begeistert von seinen personalentscheidungen. Nur empfehle ich, mal den ball flach zu halten und zu schauen, bevor man schon Urteile verkündet über Dinge, die noch gar nicht passiert sind. Trump ist nicht gerade bekannt dafür, sich von anderen sagen zu lassen, was er zu tun habe...
      Und dass sich die Linke in deutschland willig vor den Karren von soros und der kriegstreiberin clinton spannen lässt, offenbart mal wieder deren Realitätsverweigerung.
    • No, you can't!Antwort aneduard.grems(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      eduard.grems, abgesehen davon, dass er das m.E,. nirgendwo versprochen hat. ich glaube, er hat leider ein eher neutrales verhältnis tzu folter und Töten ohne gerichtsurteil. So wie der Amtsinhaber ja auch. Nur dass Obama tut, statt drüber zu reden. genauso wie mit der Depoirtation von illegalen immigranten. die Gutmenschen hier feiern immer "ihren" Obama - der mann hat bereits über 2,5 Mio menschen deportieren lassen. mehr als jeder Präsident vor ihm. und trump wird es fortsetzen. Und ich sage: richtig so! wer illegal ins Land kommt UND dann auch noch Straftaten begeht, der gehört abgeschoben. null toleranz auf dieser Strecke. Allein mit dieser herangehensweise kriegt man das problem in den Griff und ich bin sicher ganz Europa wäre mehrheitlich dafür. Wenn es nach dem Willen der bevölkerung ginge.
    • balkansahelAntwort anKlarissa(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Klarissa, ja... WOLFF ist glücklicherweise nur ein kleiner frustrierter KALTER 9/11 KRIEGER+clinton-fan...

      Zitat Trumps in 1.Fernsehduell: "im Konfliktfalle würde ich niemals den atomaren ERSTschlag befehlen!!!!!!!!!!!!..." .... Clinton schwieg dazu!!!!!! Unsere Lügen-KRIEGS-Presse auch + erklärte clinton zum Sieger... FAST JEDEN TAG KOMMEN AUS USA atom-HOLOCAUST-DROHUNGEN...

      ...und für den "Ökonomen" Wolff gibts den atomkrieg und die 240 Jahre DAUERKRIEGE der usa ja zum null-tarif...

      ...wenn Trump die ewige KRIEGSWIRTSCHAFT der usa - diesen "mörderisch militaristisch-monetären komplex" eindämmt, dann ist er ein heilsbringer für die gesamte Welt und das neue zeitalter der MULTIPOLAREN/friedlichen WELT hat begonnen....

      erste Erfolge bereits in syrien, wo warlord Obama die Ermordung seiner besten Krieger vom islamischen STAAT/al nusra befahl... das TTiP-kartell ist auch schon kaputt...
    • hans-martin-knapp
      Für das Establishment ist die Wahl von Herrn Trump eine Katastrophe. Gut so. Schlimmer kann es nicht werden, als es bereits unter bush und Obama war. Eskann nur anders und besser werden, denn genau das, was viele sich vorstellten 'VOR der Wahl wird jetzt eintreffen. Und da niemand mit seiner Wahl gerechnet hatte, wird noch viel Dreck die Themse hinunter fließen, bis das Establishment merkt, dass es sich anpassen muß. Ich freue michsehr auf diesen Wechsel. KEIN Anderer hätte diese Wahl gewonnen, gegen die haßerfüllte Frau Clinton; nur wer, wie Herr Trump knallhart vorging, hatte eine Chance, denn die verlorene Mittelschicht und die ärmeren Menschen in den USA bekommen wieder ein Hoffnung. Auch ich hoffe, dass dieser Sieg Vieles verändert und aufmischt. Endlich könnte Europa und seine Länder wieder mehr Autonomie bekommen, wobei man nicht weis, ob diese Abhängigkeit von den USA tatsäclhich stattgefunden hat oder nur gespielt war, um Druck auf die Bevölkerung auszuüben. Bei Frau Merkel vermute ich das sehr stark: sie spielte mit dieser Abhängigkeit, um Dinge gegen den Bürgerwillen durchzusetzen. Aber ihre Zeit ist gezählt und sie wird hoffentlich kommendes Jahr abtreten (müssen).
    • ropri
      Hat hier wirklich jemand geglaubt, daß ein Trump ein ehrlicher seriöser Mensch sei? Ich kann es nicht oft genug wiederholen: nicht die Wahlen entscheiden darüber, wer Präsident wird. Wahlen dienen nur als Feigenblatt, das vor die Manipulation gehalten wird.
    • ichbinAntwort anmhbh(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      mhbh, ichbin auch dieser Meinug, da ist wieder ein Klugsch..... der alles im Voraus weis und miesmacht, der vor dem Ausgang der Wahl Lohblieder für die andere Seite gesungen hatt, wart mal ab, wen du Recht hast hast hast du immer noch eine Gelegenheit weiter zu musizieren
      Fui was für ein Sche........
    • jesaja43
      Pest

      Seit der US-Wahl sind dort alle „echten Demokraten“ in Aufruhr. Sie mögen das Wahlergebnis garnicht. Sie mögen demokratische Entscheidungen grundsätzlich nur dann, wenn sie ihren Vorstellungen entsprechen. Ein Problem, mit dem sämtliche westliche Demokratien zu tun haben. Entscheidungen werden von einer, durch die Lobby an der Leine geführten politischen Elite getroffen - das Wahlvolk soll, nachdem es jeweils propagandistisch ordentlich durchgeknetet wurde, die gefassten Beschlüsse mit ihrem Kreuzchen bei der Wahl dann gefälligst bestätigen. Wehe wenn das nicht geschieht. Logischerweise sind da Referenden für solche „echte Demokraten“ wie der Ausbruch der Pest. Apropos Pest. Die Wahl in den USA, zwischen Clinton und Trump, galten ja allgemein als eine Wahl zwischen der Pest und der Cholera. Nun ist die Wahl auf die Pest gefallen und die Anhänger der Cholera sind außer sich vor Wut. Was wird die Wahl Trumps für die USA und für die Welt bringen? Kranke Gesellschaften bringen zwangsläufig kranke Führer hervor. Die USA - diese auf Europa wurzelnde - durch dem Okkultismus verfallene Gründungsväter ins Leben gerufene Nation? Man darf vieles von dort erwarten - vor allem viel Schlechtes.
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