10:44 30 März 2017
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    US-Waffen in Aleppo gefunden

    Syrische Regierungsarmee: In Aleppo jede Menge US-Waffen entdeckt

    © Foto: Official VK account of the Ministry of Defence of the Russian Federation
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    Iswestija
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    Soldaten der syrischen Regierungsarmee haben in Ost-Aleppo eine große Menge von in den USA hergestellten Waffen entdeckt, schreibt die Zeitung „Iswestija“ am Donnerstag.

    „Wir haben Lager mit Waffen für mehrere Millionen Dollar aufgefunden“, sagte eine hochrangige Quelle in den syrischen Sicherheitsstrukturen. „Die meisten von ihnen wurden in den USA hergestellt. Aber eigentlich war das für uns keine Überraschung, denn Damaskus hatte schon öfter darauf verwiesen, dass die Terroristen in Aleppo, die als ‚gemäßigte‘ Oppositionelle bezeichnet wurden, von türkischem Territorium aus unterstützt und von mehreren Monarchien aus der Golfregion finanziert wurden. Ein Teil dieser Waffen wurde auch aus Lagern der syrischen Armee gestohlen – das wissen wir und müssen es einräumen.“

    Auf YouTube war jüngst ein achtminütiges Video veröffentlicht worden, auf dem Hunderte Kisten mit verschiedenen Waffen zu sehen waren. Dort waren Schusswaffen, Minenwerfer samt Minen, Raketen, Startanlagen, Panzertechnik usw. zu sehen.

    In diesem Kontext muss an die zahlreichen Debatten um die Versorgung Aleppos mit humanitären Hilfsgütern während des Einsatzes zur Befreiung der Stadt von den Terroristen erinnert werden. Die Behörden in Damaskus bestanden darauf, dass ihre Vertreter die Lastwagen mit Hilfsgütern kontrollieren dürften. Damit hingen große Kontroversen zwischen der Assad-Regierung und verschiedenen UN-Verwaltungen und internationalen humanitären Organisationen zusammen. Die Syrer behaupteten, dass nach Ost-Aleppo keine bzw. nicht nur Hilfsgüter, sondern auch Waffen, Munition und Medikamente für die Terroristen geliefert worden wären.

    „Dieses Video ist schockierend“, sagte der russische Orientalist und ehemalige Diplomat Wjatscheslaw Matusow. „Denn es gab so viele propagandistische Behauptungen, die russische und syrische Luftwaffe hätte Konvois mit humanitären Hilfsgütern bombardiert. Und nun stellt sich heraus, dass die Lastwagen der Uno und verschiedener humanitärer Organisationen nicht nur Lebensmittel, sondern auch Waffen beförderten.

    (…) Es stellt sich auch die logische Frage: Woher hatten die Terroristen amerikanische und laut einigen Berichten auch bulgarische Waffen? Zudem erklärte auch die Türkei, sie verfüge über Beweise, dass die Amerikaner dem IS militärische Hilfe geleistet hätten. Es ist interessant, wie die Reaktion der scheidenden US-Administration sowie mehrerer internationaler Organisationen aussehen wird, die neben den USA von den angeblichen Verbrechen Damaskus‘ und Moskaus gegen humanitäre Konvois sprachen“, so der Experte.

    Die Behörden in Damaskus werfen dem Westen und vor allem den USA seit Jahren vor, die so genannte „moderate“ Opposition mit Waffen zu unterstützen. Diese Waffen bekommen die Extremisten aus Nachbarländern wie dem Libanon und der Türkei.

    Zum Thema:

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    Tags:
    Terroristen, Waffen, Aleppo, USA, Syrien
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    Alle Kommentare

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      BUO
      Gibt es Beweise für diese Behauptung? So wie es aussieht, scheint das mal wieder eine Falke Naricht zu sein, die hier verbreitet wird,
    • zivilist
      Auf dem Bold, das sind jetzt aber die 'hommemade' 'Fassbomben' die mit SOHR's Hilfe die Englische Wikipedia immer Assad angehängt hat. Interessant ist natürlich der Weg des Ammoniumnitrates nach Aleppo- Ost. Dünger wird ja üblicherweise in weißen Plastiksäcken verpackt.

      en.wikipedia.org/wiki/List_of_Syrian_Civil_War_barrel_bomb_attacks
    • ElitenSchreck
      Wahnsinn, da liegen Millionen herum, die der US-Steuerzahler berappt hat. Was hätte man mit dem Geld nicht alles machen können. Arbeitsplätze schaffen, marode Brücken sanieren, Strassen- und Stromnetz instand setzen, Arme unterstützen etc.

      Stattdessen gibt die US-Regierung das Geld lieber für das Überfallen von Ländern und das Töten von unschuldigen Menschen aus.
    • sieben.worte
      Wie die Gemengelage aussieht, wurden die VSA besiegt.
      Es ist schön, diesen Satz auf der Zunge zergehen zu lassen.
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      A7P3RAntwort anzivilist(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      zivilist, Wikipedia als "Quelle" anzugeben, ist wie ich finde keine gute Idee.
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      e.mietzAntwort anElitenSchreck(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      ElitenSchreck, leide verfallen Sputnik Praktikanten immer wieder in den BILD Modus. Dieser Artikel ist wieder einmal ein Musterbeispiel dafür!
      Das Titelbild zeigt keine amerikanischen Waffen, sondern selbstgebastelte Faßbomben.
      Die Aussage der Überschrift steht nicht im Einklang mit den Aussagen im Text. Das ist Journalismus auf unterstem Niveau.

      Richtig aber wäre, dass man jede Menge Waffen aus amerikanischer und bulgarischer Herstellung gefunden hat. Daraus kann man aber noch lange nicht ableiten, dass der US Steuerzahler die auch bezahlt hat, wie du ganz leicht und locker so mal annimmst.
      "Frag" mal die Saudis ob sie diese gefundenen Waffen gekauft haben, und ob die Türken beim Transport geholfen haben.

      Schade, dass Sputnik sich selbst mit so einer unqualifizierten Art der schnellen Berichterstattung auf Dauer sich selbst unglaubwürdig macht.
    • zivilistAntwort anA7P3R(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      A7P3R,

      Ich jedenfalls habe wikip nicht als Quelle angegeben, sondern als Gegenstand.

      Morgends feuert der An Nusra- Mann seine Hell Cannons ab, mittegs rettet er bei laufender Kamera die Verwundeten, dafür braucht es den weißen Helm, Nachmittegs entnimmt er die Nieren, und SOHR/ Coventry vermeldet neue Fassbomben von Assad und Abends sind die Nieren schon bezahlt und die Fassbomben bei Wikip.en online.

      Man könnte eigentlich die Zahl der Nieren nach der Zahl der bei Wikip.en gelisteten 'Fassbombenangriffe Assads' berechnen.


      de.sputniknews.com/blogs/20160926312698577-tiefflieger-white-helmets
    • Карл-ХайнцAntwort ane.mietz(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      e.mietz, und Du glaubst also wirklich, dass irgendein US-Vasall US-Waffen in großem Maßstab verkaufen darf, ohne die USA um Erlaubnis zu fragen? Wünsche weiterhin guten Schlaf!
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      Ralphwill2000
      Na das waren doch Arbeitsplätze die dieses Zeug hergestellt haben. Was wollen sie denn noch?
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      Ralphwill2000Antwort anКарл-Хайнц(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Карл-Хайнц, behauptet doch keiner. Es ging darum das es der US Steuerzahler bezahlt haben soll. Und das zweifelt mietz an. Ist auch nicht im US Sinn. Die wollen verdienen und das saudi plus Katar bei der ganzen scheisse die grössten sponsoren sind ist ja nicht neu. Und klar baut die Militär Industrie nicht heimlich in Mrd höhe für den nahen Osten. ;-)
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      e.mietzAntwort anКарл-Хайнц(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Карл-Хайнц, was du da zusammenschwurbelst ist doch gar nicht das Thema!
    • ReichsbürgerAntwort anElitenSchreck(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      ElitenSchreck, Recht Du Hast.
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      hampi1246
      Es ist schon erstaunlich, bei den Amerikanern hat sich seit den Indianerkriegen bis heute nichts geändert. Viele Indianer Häuptlinge hatten damals Ende des 18. Jahrhunderts, den Militärs vorgeworfen, Sie reden mit gespaltener Zunge. Bedeutete, man sagt zum Indianer, wir werden Euch helfen. Statt dessen hatte man Kanonen aufgestellt und erschoss die Indianer. Vereinfacht dargestellt. Dies Taktik hat sich bis heute nicht geändert. Ofiziell wird der IS als Terror Organisation verurteilt, unter der Hand wird Er von den USA über andere Staaten (Golf Anreiner) mit Waffen und Munition ausgestettet. Man kann auf diese Art den 5er (5 Rappen) und das Weggli bekommen, wie man in der Schweiz sagt!
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