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06:39 15 Oktober 2019
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    Probe für Siegesparade: Kampfjets überfliegen Moskau

    Auch diesmal wieder neueste Militärtechnik bei Siegesparade in Moskau

    © Sputnik / Wladimir Astapkowitsch
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    Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu hat am Donnerstag in einer Beratung die Vorbereitung auf die bevorstehende Siegesparade auf dem Roten Platz besprochen. Daran werden etwa 10 000 Soldaten, 114 Einheiten Militärtechnik, insbesondere 72 Flugzeuge und Hubschrauber, teilnehmen, schreibt die Zeitung "Rossijskaja Gaseta" am Freitag.

    Dabei wird es einige Neuheiten geben: Zum ersten Mal beispielsweise dürfen an der Siegesparade Vertreter der Jugendbewegung „Junge Armee“ teilnehmen, die insgesamt 75 000 russische Jugendliche umfasst. Die allerbesten von ihnen werden über den Roten Platz marschieren. Ebenfalls zum ersten Mal werden sich an der Parade Marineinfanteristen der 61. selbstständigen  Brigade der Küstenwache der Nordflotte beteiligen.

    Ein weiteres Novum ist, dass diesmal 210 (gegenüber 106 im vorigen Jahr) Kursantinnen von vier Hochschulen des russischen Verteidigungsministeriums an der Siegesparade teilnehmen werden.

    Zum Höhepunkt der Parade wird zweifellos das Erscheinen von russischer Militärtechnik auf dem Roten Platz. Neben einem T-34-Panzer aus dem Großen Vaterländischen Krieg und den modernsten Panzern T-14 „Armata“ sowie neuen Schützenpanzerwagen „Bumerang“ werden die Zuschauer Panzerfahrzeuge der Militärpolizei „Tigr-M“ sehen. Luftabwehrraketen S-400 sowie operativ-taktische Raketenkomplexe „Iskander-M“ und strategische Raketen „Jars“ werden bei der Parade nicht mehr zum ersten Mal gezeigt.

    Dafür werden die speziell für Einsätze im Hohen Norden entwickelten Fla-Komplexe „Panzyr-SA“ und Luftabwehrsysteme „Tor-M2DT“ auf zweigliedrigen Raupentransportern DT-30 „Witjas“ ihre Premiere geben. Diese Maschinen sind nicht in der traditionellen grünen, sondern in der „nördlichen“ weiß-grauen Farbe angestrichen.

    Bevor diese „Panzyr“-Modifikation in die Bewaffnung aufgenommen wurde, war sie übrigens zunächst drei Jahre lang im Hohen Norden getestet worden. Sie kann gleichzeitig mehrere Ziele orten und alle möglichen Flugobjekte in einer Entfernung von 20 Kilometern abschießen. „Standardmäßig“ ist die Reichweite dieser Rakete etwas geringer.

    Und die für den Hohen Norden geeignete Version der „Tor“-Raketen kann bei  minus 60 Grad eingesetzt werden und gegnerische Flugzeuge in einer Höhe von zehn Kilometern abschießen. Befördert wird diese Rakete mit dem Raupentransporter „Witjas“, der Moore, unpräpariertes Schneegelände und waldige Tundra-Gebiete relativ leicht überwinden kann. Darüber hinaus kann diese Maschine auch schwimmen.

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    Premier, Militärtechnik, Siegesparade, Verteidigungsministerium Russlands, Russland