14:13 01 Dezember 2020
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    Laut Medien haben die USA einen Vertrag mit Kurden über die Schaffung einer Militärbasis in der syrischen Provinz Rakka geschlossen. Der Wahrheitsgehalt der Berichte wird nicht ausgeschlossen. Die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ schreibt am Mittwoch, die USA schützen gerade dieses Gebiet aktiv, nachdem sie dort eine syrische Su-22 vom Himmel holten.

    In der Provinz Rakka befindet sich der strategische militärische Flugplatz Tabqa, den die US-Sicherheitskräfte bereits Anfang März 2017 ergriffen und zu ihrem Aufmarschgebiet zur Offensive auf die IS-Hochburg Rakka machten.

    Laut arabischen Quellen wurde der Flughafen im Laufe von wenigen Wochen „in Ordnung gebracht“. Es wurde die Start- und Landebahn wiederaufgebaut und erweitert sowie logistische Arbeiten zur Gewährleistung der Handlungen der taktischen Fliegerkräfte, Angriffs- und Verkehrshubschrauber der US-Luftstreitkräfte erledigt. Diese Einheiten unterstützen die Offensive der proamerikanischen Demokratischen Kräfte Syriens auf Rakka.

    Mit der Unterstützung der Demokratischen Kräfte Syriens und der Kurden stärken die USA nicht nur separatistische Tendenzen im Lande, sondern wollen auch die Assad-Regierung vom Zugang zu Ölfeldern im Kampfgebiet und den vom IS kontrollierten Gebieten abschneiden. Der Stützpunkt in Tabqa würde wohl dabei gut helfen.

    Moskau bildete unter Teilnahme Teherans und Ankaras eine eigene Koalition. Die syrischen Regierungskräfte und ihre verbündeten Truppen haben mit einer Offensive auf die Stellungen des IS von Aufmarschgebieten in Aleppo entlang des rechten Euphrat-Ufers, Tabqa in einen Halbkessel genommen. Darüber hinaus ist eine Offensive in den Osten und die Befreiung des Stützpunktes Tabqa und anderer wichtiger Objekte und Ortschaften nicht ausgeschlossen. Doch anscheinend werden die Regierungstruppen die Offensive entlang des westlichen Euphrat-Ufers in Richtung Deir ez-Zor fortsetzen, um die Ölvorkommen zu gewinnen.

    Falls Tabqa bei den Amerikanern bleibt, wird dieser Stützpunkt zu einer Art Tor, das das östliche Syrien vom restlichen Land trennt. Jetzt werden Damaskus und Moskau kaum auf eine weitere Konfrontation mit den USA eingehen, um diesen Stützpunkt unter Kontrolle zu nehmen. Das würde einen direkten Militärkonflikt mit dem Pentagon bedeuten, das bereits behauptet, dass Moskau und Assad es am Kampf gegen den IS hindern. Allerdings sind die Berichte, dass Tabqa angeblich auf Zustimmung der Kurden Washington für zehn Jahre übergeben wurde, alarmierend. Laut Medienangaben verpflichteten sich die USA, im Gegenzug Waffen an Aufständische zu liefern. Die Arbeiterpartei Kurdistans und die Demokratischen Kräfte Syriens sollen bereits mehr als hundert Lastwagen mit Waffen bekommen haben. Damit haben die USA die kurdischen Einheiten deutlich gestärkt. Damit festigten sie auch die Voraussetzungen dafür, dass die Kurden im Nahen Osten nach der Vernichtung des IS einen eigenen Staat aufbauen.

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    Unterstützung, Kurden, Demokratische Kräfte Syriens (SDF), Baschar al-Assad, Syrien, USA, Russland