17:53 17 Juli 2018
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    Andreas Maurer, Vertreter der Linke-Partei im Stadtrat von Quakenbrück (Niedersachsen) (Archiv)

    „Freunde der Krim“ rufen zur internationalen Anerkennung der Halbinsel auf

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    Die Teilnehmer des Forums „Freunde der Krim“, das dieser Tage im Liwadija-Palast stattfindet, haben die Weltgemeinschaft aufgerufen, die Ergebnisse des am 16. März 2014 stattgefundenen Referendums über die Wiedervereinigung der Halbinsel mit Russland anzuerkennen und die Sanktionspolitik gegenüber Moskau aufzugeben.

    So sagte Andreas Maurer, der im Stadtrat von Quakenbrück (Niedersachsen) die Linke Partei vertritt und die Krim trotz des Verbots durch die ukrainischen Behörden bereits mehrfach besuchte, dass westliche Politiker die Halbinsel besuchen sollten.

    Nach seinen Worten muss er sich für internationale Organisationen und für deutsche Politiker schämen, die Berichte über die Krim veröffentlichen, ohne sie besucht zu haben, schreibt die "Rossijskaja Gaseta" am Dienstag. Es sei dasselbe, wie über die Probleme Nordkoreas zu schreiben, ohne jemals in diesem Land gewesen zu sein.

    Auch der französische Abgeordnete Thierry Mariani, der ebenfalls die Krim als Mitglied verschiedener Delegationen mehrmals besucht hatte, plädiert für die internationale Anerkennung der Halbinsel als Teil Russlands. „Die ganze Welt sollte wissen, dass die Krim Russland gehört.

    Das bedeutet, dass die Sanktionen aufgehoben werden sollten. Bei dem Referendum im März 2014 äußerte sich die Mehrheit der Einwohner für die Rückkehr der Krim nach Russland – dafür, dass die Krim dort bleibt, wo sie hingehört“, betonte Mariani.

    Der Vorsitzende der japanischen patriotischen Partei Issuikai, Mitsuhiro Kimura, sagte, dass man der Welt die Wahrheit über die reale Situation auf der Halbinsel erzählen sollte.

    „Ich zähle mich zu den Freunden der Krim und zu den politischen Kräften Japans, die das Referendum der Krim-Einwohner über den Beitritt zu Russland eindeutig befürworten. Ich will, dass das japanische Volk die Wahrheit über die Situation auf der Krim kennt.“

    Es wird erwartet, dass die Teilnehmer der Konferenz den Verband der Freunde der Krim gründen und die Blockade der Halbinsel verurteilen werden. Am Forum beteiligen sich etwa 90 Gäste aus 30 Ländern.

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    Forum, Anerkennung, Die LINKE-Partei, Andreas Maurer, Deutschland, Russland, Krim
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