15:09 25 September 2018
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    Das Eröffnungspiel zwischen Russland und Saudi-Arabien bei Fußball-WM 2018

    Der Herr des Hundes soll die WM in Russland gewinnen

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    Der Gewinner der Fußball-WM in Russland steht von vornherein fest, wenn man sich das chinesische Tierkreiszeichen ansieht. Denn während der ganzen Fußballgeschichte hatten nur zwei Nationalmannschaften im Jahr des Hundes den Titel geholt – und nur eine der beiden ist diesmal mit dabei, wie es in der russischen Zeitung „Sowetski Sport“ heißt.

    Juri Zybanew, Kommentator der Zeitung, schreibt: „Alle freuen sich auf die WM und rätseln, wie sie sich auf den russischen Rasen abspielen und was sie am Ende bringen wird. Wie sich jedoch herausstellt, braucht man kein Seher-Talent, um den Ausgang vorherzusehen. Die WM hat noch nicht begonnen, der Meister aber steht schon fest. Ganz eindeutig.“

    „Es genügt, jene Weltmeisterschaften ins Visier zu nehmen, die im Jahr des Hundes stattgefunden hatten. Erstmals hatte der beste Freund des Menschen noch im fernen Jahr 1934 das Welt-Fußballforum begleitet. Italien holte damals Gold“, so der Kommentar.

    Einen Herrn wähle der Hund einmal für immer. Doch bei dessen nächster Begegnung mit dem Weltfußball im Jahr 1958 habe Italien gefehlt: „Der Vierbeiner wimmerte und grämte sich, musste aber einen Ersatz finden. Er bevorzugte die fußballerisch Charmantesten und Attraktivsten, und zwar die Brasilianer.“

    Das nächste Jahr des Hundes sei 1970 mit der WM zusammengefallen. Es sei dem treuen Hundeherzen  äußerst schwer gefallen, zwischen den beiden Herren zu wählen: „Deshalb trafen Brasilien und Italien im Finale aufeinander. Der Hund überließ ihnen die Entscheidung, wer den Vorrang hat. Gewonnen haben die Brasilianer.“

    Im Jahr 1982 habe Italien den Titel geholt, denn der Hund habe sich offenbar an seinen allerersten Treueschwur erinnert: „Das wichtigste, schwerste und spektakulärste Spiel unterwegs zu ihrem Triumph gewann die Squadra Azzurra selbstverständlich gegen die Brasilianer, die damals als Hauptfavoriten galten.“

    „Im Jahr 1994 standen Brasilien und Italien im Finale – na ja, wer hätte es anders erwartet? Der Hund hatte wieder die Qual der Wahl – und die Brasilianer setzten sich erst im Elfmeterschießen durch“, stellt der Kommentator fest.

    Im Jahr 2006 habe Brasilien während des Turniers wieder souverän gespielt und den Titel beansprucht, sei aber von Frankreich gestoppt worden. Die Rache des Hundes sei schrecklich gewesen, der italienische Abwehrspieler Materazzi sei das  Instrument geworden – bei seiner Auseinandersetzung mit dem großen Zidane. Am Ende habe Italien erneut gewonnen, hieß es.

    Bei der diesjährigen Weltmeisterschaft sei Italien nicht mit dabei – genauso wie einst im Jahr 1958: „Haben Sie nach all diesen Streichen des Hundes noch eine Frage, wer den Sieg in Russland feiern wird?“

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    Tags:
    Geschichte, Fußball, Fußball-WM 2018, FIFA, Italien, Frankreich, Brasilien, Russland