09:08 16 Juli 2018
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    Russische Grenzsoldaten im Uralgebierge (Archivbild)

    Osten Russlands wehrlos und unbewacht: Offene Tore für Intervention?

    © Sputnik / Jewgenij Jepantschinzew
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    In der postsowjetischen Periode werden die russischen Streitkräfte de facto ununterbrochen reformiert. Doch die wahre Reform begann vor zehn Jahren. Seitdem hat sich Russlands Armee stark gewandelt – erstmals so schnell in so kurzer Zeit. Vielleicht hatte es wohl nur unter Peter I. etwas Ähnliches gegeben. Doch es gibt noch Probleme.

    Die innere Lage in der Armee hat sich stark verbessert, sie ist nicht mehr ein „gesamtrussischer Popanz“ und dafür war auch nicht die Aufhebung der Wehrpflicht erforderlich. Sie blieb die Grundlage der russischen Militärtraditionen und nur ihre Aufrechterhaltung kann die Sicherheit des Landes garantieren.

    Auch die Situation um die Kampfvorbereitung und Umrüstung der Streitkräfte hat sich stark geändert. Die neue Armee wurde mit Kriegen geprüft, dabei auch sehr erfolgreich. In erster Linie natürlich in Syrien. Es sollte hervorgehoben werden, dass die Umrüstung an sich nichts garantiert, wie beispielsweise die Erfahrung der Streitkräfte Saudi-Arabiens zeigt. Obwohl sie über die modernsten Waffen verfügt, ist der seit drei Jahren andauernde Kampf gegen die mit alten sowjetischen Waffen ausgestatteten Huthis eher von Misserfolgen geprägt. Die russische Armee stieg jedoch auf ein neues Niveau, wobei dem Land absolut andere geopolitische Positionen im Vergleich zu dem gewährleistet werden, was vor zehn Jahren war.

    „Es sollte sehr viel Technik geben, sonst ist ihr Erwerb sowohl militärisch, als auch politisch sinnlos“

    Allerdings gibt es auch keine Gründe für  Zufriedenheit. In unserer Zeit ist jeder Lebensbereich wie ein Fahrrad – wenn man nicht fährt, stürzt man sofort. Das betrifft auch den Militärbereich. Auch in den Streitkräften Russlands gibt es noch vieles, das geändert oder verbessert werden muss.

    Man braucht eine reale und keine symbolische Anhebung des Soldatensolds, was es seit 2012 nicht mehr gab (die Erhöhung von vier Prozent zählt nicht).

    Man muss das Problem des langsamen, jedoch sicheren Rückgangs des Potentials der Strategischen Raketentruppen lösen. Die demnächst in Dienst gestellten Jars-Raketen reichen als Ersatz für die Raketen Topol, UR-100N und R-36 nicht aus – vor allem aus Sicht der Zahl der Gefechtsköpfe. Während es bei jeder Jars-Rakete drei beziehungsweise vier Gefechtsköpfe gibt, verliert man mit jeder ausgemusterten Rakete UR-100N sechs und mit der R-36-Rakete zehn Gefechtsköpfe. Vielleicht muss das ganze Entwicklungskonzept der Strategischen Atomkräfte geändert werden. Man sollte den START-Vertrag erfüllen, ihn anschließend nicht mehr verlängern sowie aus dem INF-Vertrag aussteigen, wobei man prinzipiell auf jeden neuen Deal im Atomwaffenbereich verzichtet. Danach muss die Produktion der traditionellen Interkontinentalraketen und Drohnen abgebaut und zu Interkontinentalraketen und Marschflugkörpern mit verdeckter Stationierung (in Eisenbahn- und Autocontainern) übergegangen werden. Alle diese Raketen sollten ständig auf dem Territorium des Landes bewegt werden, aber sich natürlich nicht zu sehr den Grenzen annähern. Am wichtigsten ist, dass unsere Partner – sowohl die westlichen, als auch östlichen – nicht wissen, wo und wie viele Raketen wir besitzen.

    Museale Militärbezirke

    Erforderlich ist eine bedeutende Festigung und fast völlige Umrüstung der Truppen der Militärbezirke Zentrum und Ost. Während die Verteidigung des Landes westlich des Urals als zufriedenstellend eingeschätzt werden kann, sieht die Situation östlicher schwieriger aus.

    „Hier sind bisher die Schützenpanzer BMP-1, Panzerabwehrkomplexe ‚Konkurs‘ und Selbstfahrlafetten ‚Schilka‘ verbreitet, auf die man im westlichen Teil dieser Armee bereits vergessen hat“.

    Der Militärbezirk Zentrum entspricht flächenmäßig in etwa der Größe Australiens. Er ist doppelt so groß wie die Militärbezirke West und Süd zusammen. Dabei gibt es in den Militärbezirken West und Süd gemeinsam mehr als 500 Kampfflugzeuge der Frontfliegerkräfte, während es im Zentrum weniger als 100 sind. In Sachen Bodentechnik sieht die Situation nicht viel besser aus. Der Militärbezirk Zentrum bekommt nur in sehr geringer Zahl moderne Waffen. Die Situation ist jedoch nicht dramatisch, weil es für den Militärbezirk Zentrum keine unmittelbaren Bedrohungen gibt. Eine Art Ersatz der Landstreitkräfte, Luftstreitkräfte und Flugabwehr sind große Pufferzonen (die eigenen kaum besiedelten Gebiete im Norden, das befreundete Kasachstan im Süden), weshalb feindliche Luftangriffsmittel (außer Interkontinentalraketen) viele militärische und zivile Objekte im Militärbezirk Zentrum einfach nicht erreichen werden.

    Allerdings erfordert dieser Bezirk, besonders das Gebiet am Ural und in Sibirien, eine radikale qualitative und quantitative Verstärkung. Nicht auf Kosten der Abrüstung der Militärbezirke West und Süd, sondern durch die Bildung neuer Verbände und Einheiten, die nicht alte Technik aus Lagern, sondern neuste Technik aus den Rüstungsfabriken bekommen. Leider haben sich die Tendenzen inzwischen geändert. Der Militärbezirk Zentrum bekommt als letzter neue Technik und seine Gruppierung driftet allmählich gen Westen. Vor allem mit den Verbänden des Militärbezirks Zentrum werden die Truppen des Militärbezirks West an der Grenze zur Ukraine gebildet. Das ist an sich notwendig, doch der Militärbezirk Zentrum sollte eine Kompensation dafür bekommen:  durch die Bildung neuer Verbände. Dank der geografischen Lage sollte er eine Reserve für andere Bezirke werden. Doch dazu wird es erst kommen, wenn die eigenen Kräfte dies ermöglichen.

    Der Militärbezirk Ost ist flächenmäßig etwas kleiner als der Militärbezirk Zentrum. Sein Verband ist zwar größer, doch die Situation ist hier im Ganzen aus der Sicht der Zahl und Qualität der Technik absolut inakzeptabel – und im Unterschied zum Militärbezirk Zentrum ohne jegliche geografische Rechtfertigungen. In den vergangen Jahren wurden nur einzelne neue Waffenmodelle dorthin geliefert. Der Militärbezirk Ost bleibt ein „Antiquitäten-Museum“. Hier sind bisher die Schützenpanzer BMP-1, Panzerabwehrkomplexe „Konkurs“ und Selbstfahrlafetten „Schilka“ verbreitet, auf die man im westlichen Teil dieser Armee bereits vergessen hat. Große Lücken gibt es bei der bodengestützten Flugabwehr, die zudem viel langsamer als im Westen des Landes modernisiert wird.

    Den Truppen auf Sachalin, Kurilen und auf der Kamtschatka, die geografisch isoliert sind, würde es sehr schwer fallen, den Luftstreitkräften und der Marine der USA und Japans Widerstand zu leisten. Doch das ist nicht das Schlimmste. Um einiges schwieriger ist es für die Einheiten auf dem Kontinent (vom Baikal bis Wladiwostok), gegen die in den letzten 20 Jahren radikal modernisierte Volks- und Befreiungsarmee Chinas zu kämpfen. Man kann natürlich von einer „strategischen Partnerschaft“ reden und dass China für uns keine Bedrohung darstellt, doch es stellt sich die rein formelle Frage – wozu gibt es dann so viele Garnisonen entlang der Grenze mit „Partnern“? Allerdings reicht ihre Zahl nicht aus. Die Qualität der Waffen und Technik ist nicht gut.

    Die Verstärkung der Verteidigung des östlichen Teils des Landes erfordert eine völlige Umrüstung der Verbände und Bildung neuer Einheiten. Auch das seit Sowjetzeiten geltende Konzept der Stützpunkte zur Lagerung und Wartung der Waffen und Technik muss umgekrempelt werden. Die meisten von ihnen befinden sich gerade im Militärbezirk Ost. Sie sind gewöhnlich mit alter Technik ausgerüstet und an der chinesischen Grenze stationiert. Bei einem realen Krieg würden sie keine Grundlage für die Bildung neuer Einheiten schaffen, weil sie den Chinesen einfach in die Hände fallen werden. Die neuen Stützpunkte sollten im Hinterland eingerichtet (in Burjatien, im Süden Jakutiens, im Norden Sachalins, bei Komsomolsk am Amur) und mit neuester Technik versehen werden.

    Diese Rüstungen hat Russland noch in der Hinterhand

    Die aktuellen Gefechte im Donezbecken und im Nahen Osten zeigen überaus deutlich, dass die Seiten im „klassischen“ Krieg eine große Anzahl von Panzertechnik (sehr viele Panzer und katastrophal viele Schützenpanzerwagen) verlieren – doch dafür gibt es einfach keinen Ersatz.

    In diesem Fall gäbe es nur einen Ausweg. Nämlich, den aktiven und passiven Schutz der Panzer zu verstärken und Schützenpanzerwagen auf Basis eines Panzers zu entwickeln. Darauf ist das Projekt „Armata“ ausgerichtet. Bekanntlich soll eine ganze Familie von Kampffahrzeugen entstehen, von denen die wichtigsten der Panzer T-14 und der Schützenpanzerwagen T-15 sind. Das ist ein prinzipiell wichtiger Schritt in der Militärgeschichte Russlands: Nicht nur eine neue Generation der Panzertechnik wird entwickelt (früher musste die Sowjetunion beziehungsweise Russland fast immer die anderen Länder aufholen), sondern es wird dabei auch enorm viel Wert auf das Leben der Besatzungsmitglieder dieser Maschinen gelegt.

    „Je mehrere Tausende T-14- und T-15-Maschinen müssen für die russischen Landtruppen gekauft werden.“

    Dabei ist es äußerst wichtig, dass die Erfahrungen der erwähnten Kriege zeigen: Die Zahl ist genauso relevant wie die Qualität. Es müssen sehr viele Einheiten Technik sein, denn sonst ist ihr Kauf sowohl aus militärischer als auch aus wirtschaftlicher Sicht sinnlos. Dass die Europäer in letzter Zeit zwar neuste Technik erwerben, aber in winzigen Mengen, ist eben eine gravierende Geldverschwendung. Entweder sollte man viel Technik kaufen – oder gar keine.   Für die russischen Landtruppen müssen je mehrere Tausende T-14- und T-15-Maschinen gekauft werden. Angesichts dessen stellt sich die Frage von der Zweckmäßigkeit des Kaufes der Schützenpanzerwagen „Kurganez“ und „Bumerang“. Zwar mögen das gute Maschinen sein, aber ihre Konzeptionen sind traditionell. Dies könnte, wie gesagt, zu riesigen Verlusten sowohl der Schützenpanzerwagen als auch der Infanterie führen, die damit befördert wird. Vielleicht wäre es einfacher, auf diese Maschinen zu verzichten und alle Mittel für den Kauf der „Armata“-Technik auszugeben.

    Russlands Luft- und Weltraumtruppen haben in den letzten Jahren viele Kampfjets erhalten, brauchen aber nach wie vor dringend neue spezielle Flugmaschinen: Tankflugzeuge, Frühwarn-Flugzeuge, mit elektronischen Kampfmitteln ausgerüstete Flugzeuge. Ihr Mangel macht die russischen Luftstreitkräfte weniger effizient. Ziemlich schlimm ist die Situation um Frachtflugzeuge (teilweise lässt sich das auf den faktischen Zerfall des zivilen Flugzeugbaus zurückführen). In Russland gibt es sehr viele schwer zugängliche Regionen, die man nur per Flugzeug erreichen kann – und deshalb braucht das Land viele Frachtflugzeuge aller Klassen. Hinzu kommt, dass es völlig unklar ist, wie das superschwere Modell An-124 „Ruslan“ ersetzt werden könnte. Völlig inakzeptabel wäre der Verlust dieser einmaligen Maschine, ohne eine neue zu besitzen. Also muss sie entwickelt werden, und zwar unverzüglich.

    Auch Fragen bezüglich der Frontfliegerkräfte gibt es. Wie viele Su-34-Maschinen wären beispielsweise nötig? Die geplante Zahl (124) ist viel zu klein für so ein Riesenland wie Russland, besonders wenn es keinen Ersatz für das Modell Tu-22M3 geben wird. Und welche Maschine könnte die Su-25 ablösen? Ohne Schlachtflugzeuge wäre weder ein „klassischer“ noch ein Anti-Partisanen-Krieg möglich – sie können einfach nicht durch Kampfhubschrauber ausgetauscht werden. Also braucht Russland entweder neue Schlachtflugzeuge oder Schlagdrohnen verschiedener Reichweiten. In den letzten Jahren ist Russland zwar die Entwicklung von Aufklärungsdrohnen gelungen, aber es mangelt ihm nach wie vor an Schlagdrohnen.

    Hinsichtlich der Jagdflugzeuge stellt sich eine weitere äußerst wichtige Frage: Wird der Su-57-Kampfjet der fünften Generation serienmäßig gebaut und wenn ja, wann und in welcher Anzahl? Und ob diese Maschinen überhaupt notwendig sind oder es vielleicht besser wäre, 200 bis 300 mehr Su-35S-Jets zu kaufen? Wozu sind gleich zwei Modifikationen des Su-30-Modells notwendig – wäre es vielleicht einfacher, nur eine einzusetzen?

    Eine große Frage ist mit den Perspektiven des Konstruktionsbüros „Mikojan“ und dementsprechend der MiG-Kampfjets verbunden. Das MiG-29-Modell hat die Konkurrenz gegen Su-27 sowohl auf dem Binnen- als auch auf dem Außenmarkt offenbar verloren. Der auf MiG-29-Basis entwickelte Kampfjet MiG-35 wiederholt im Grunde das, was schon in den 1980er-Jahren passierte: Die MiG-29 waren in vieler Hinsicht schlechter als die Su-27 – und auch die MiG-35 sind schlechter als die Su-35S, und dabei alles andere als billig. Der geplante Kauf von 24 Maschinen des Typs MiG-35, von denen sechs für die Kunstfluggruppe bestimmt sind, ist voraussichtlich für die formelle Aufnahme dieses Modells in die Bewaffnung nötig, um künftig exportiert zu werden. Die einzige Chance für das Konstruktionsbüro „Mikojan“ wäre die Entwicklung eines billigen und einfachen Kampfjet – eine neue Reinkarnation des Modells MiG-21 beziehungsweise F-5. Aber leider ist niemand auf diese Idee gekommen. Dabei stehen auch die Perspektiven des einmaligen Abfangflugzeugs MiG-31 in den Sternen, das eigentlich durch ein neues Modell ersetzt werden müsste – denn sonst würde die nationale Sicherheit Russlands in Gefahr schweben.

    US-Armee während Übungen auf Alaska (Archiv)
    © Foto : DoD photo by Senior Airman Zachary Perras, U.S. Air Force

    Was die bodengestützten Luftabwehrkräfte angeht, lautet die wichtigste Frage: Wann werden die Truppen die neusten S-500-Raketen erhalten, und welche Eigenschaften werden sie aufweisen? Könnten sie auch die Aufgaben der strategischen Luftabwehr erfüllen? Außerdem steht vor dieser Waffengattung die gigantische Aufgabe, gegen Kampfdrohnen mit hochpräziser Munition zu kämpfen. Mit klassischen Methoden kann sie unmöglich gelöst werden und es ist deshalb eine prinzipiell neue Technik (unter anderem Kampflaser) sowie Taktik erforderlich.

    Was die Probleme der Seestreitkräfte angeht, muss wohl eingeräumt werden, dass die Entwicklung einer ausbalancierten Hochseeflotte zwar aus der Sicht des internationalen Ansehens sehr attraktiv, aber aus wirtschaftlicher Sicht absolut untragbar wäre. Russland hat keine Alternativen für U-Boote, deren Bau zu den höchsten Prioritäten gehören sollte. Was Überwasserschiffe anbelangt, könnte das Land wohl erst in vielen Jahren Atomwaffen tragende Flugzeugträger bauen. Sinnvoll wäre wohl ein Fokus auf den Bau von Fregatten, wobei es sich um das Projekt 22350 oder auch um das etwas ältere Projekt 11356 handeln könnte.

    Neben Fregatten bräuchte Russland eine Gattung von Schiffen, die in Kriegszeiten als Minenfänger und in friedlichen Zeiten als Patrouillenschiffe eingesetzt werden könnten. Wesentlich verstärkt sollten die Marinefliegerkräfte, die entweder mit spezialisierten Maschinen oder mit solchen Maschinen (Patrouille- und Anti-U-Boots-Flugzeugen und —Hubschraubern) verstärkt werden sollten, die den Luft- und Weltraumtruppen angehören, aber im Interesse der Seestreitkräfte eingesetzt werden. In diesem Bereich war noch die Sowjetunion den USA unterlegen. Inzwischen verschlechterte sich die Lage. Dafür sind offenbar unbemannte Maschinen (sowohl fliegende als auch schwimmende) nötig. Doch diese Aufgabe wurde bisher nicht gelöst, was Russland teuer zu stehen kommen könnte. Was „übliche“ Maschinen für die Marine anbelangt, sollte das wenigstens eine teilweise „Entschädigung“ dafür sein, dass Russland keine Deckflugzeuge besitzt.

    Russland sollte den Fehler vermeiden, den Washington gemacht hat, als es seine Streitkräfte auf den Kampf gegen von Anfang an schwächere Gegner polte, die nicht imstande sind, den USA die Stirn zu bieten. Diesen Fehler könnte Moskau begehen, wenn es die in Syrien gesammelten Erfahrungen für absolut halten sollte.

    Schließlich muss klar und deutlich verstanden werden, dass der Aufbau der hochmodernen und wirklich starken Streitkräfte ohne die Entwicklung der Wissenschaft unmöglich wäre (zumal die sowjetischen Reserven inzwischen endgültig erschöpft sind), die sich ihrerseits auf ein gutes Bildungssystem stützen würde. Das klassische Bildungswesen müsste wieder her, wobei Russland auf den „Bologna-Prozess“ und die gegenseitige Anerkennung von Diplomen verzichten sollte: Das russische Bildungswesen sollte Spezialisten für Russland und nicht für den Westen vorbereiten. Das Verteidigungsministerium ist dafür zwar nicht zuständig, könnte aber in der entsprechenden Diskussion durchaus ein Wörtchen mitreden.

    Alexander Chramtschichin, stellvertretender Direktor des Instituts für politische und militärische Analyse

    Tags:
    Grenzen, Kriegsgefahr, Eroberung, Angriff, Kriegsschiffe, Mangel, Militärtechnik, Truppen, Modernisierung, Gefahr, Invasion, START-Vertrag, INF-Vertrag, Panzerabwehr-Lenkwaffen Konkurs, Schilka-Flugabwehrpanzer, Tu-22M3, Topol-M, Sachalin, Ural, Japan, USA, Sibirien, Fernost, China, Russland
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