19:35 15 Oktober 2018
SNA Radio
    Der abgeschossene russische Kampfjet Su-25 in Idlib (Archivbild)

    Zerschossenes Gerät: Das sind die Verluste der russischen Luftwaffe in Syrien – FOTOs

    © AFP 2018 / Omar Haj Kadour
    Zeitungen
    Zum Kurzlink
    RBC Daily
    5714295

    Eine Il-20 der russischen Luftwaffe ist nach Darstellung des Verteidigungsministeriums am 17. September abgestürzt, nachdem sie von einer Flugabwehrrakete getroffen worden war. Alle 15 Besatzungsmitglieder starben. Der Seefernaufklärer ist nicht das einzige russische Flugzeug, das in Syrien abgeschossen wurde.

    Su-24M und Mi-8

    Unweit der türkischen Grenze wurde am 24. November 2015 eine Su-24M der russischen Luftstreitkräfte von einer türkischen F-16 abgeschossen. Die Piloten konnten die brennende Maschine mit dem Schleudersitz verlassen, wurden aber vom Boden aus beschossen.

    • Jagdbomber Su-24 russischer Luftwaffe auf dem Militärflugplatz Hmeimim (Archivbild)
      Jagdbomber Su-24 russischer Luftwaffe auf dem Militärflugplatz Hmeimim (Archivbild)
      © Sputnik / Dmitrij Winogradow
    • Russischer Kampfhubschrauber des Typs Mi-8 auf dem Militärflugplatz Hmeimim (Archivbild)
      Russischer Kampfhubschrauber des Typs Mi-8 auf dem Militärflugplatz Hmeimim (Archivbild)
      © Sputnik / Dmitrij Winogradow
    1 / 2
    © Sputnik / Dmitrij Winogradow
    Jagdbomber Su-24 russischer Luftwaffe auf dem Militärflugplatz Hmeimim (Archivbild)

    Der Pilot Oberst Oleg Peschkow starb, der Waffensystemoffizier Konstantin Murachtin konnte durch den Einsatz russischer Spezialkräfte gerettet werden. Der Hubschrauber des Spezialkommandos, eine Mi-8, geriet jedoch ebenfalls unter Beschuss und stürzte ab. Ein Besatzungsmitglied starb.

    Der Vorfall hatte die russisch-türkischen Beziehungen stark belastet. Erst mit einer Entschuldigung des türkischen Präsidenten Erdogan bei seinem russischen Amtskollegen Putin normalisierte sich das Verhältnis wieder.

    Mi-28N

    Der russische Kampfhubschrauber des Typs Mi-28 im Syrien-Einsatz (Archivbild)
    © Sputnik / Maxim Blinow
    Der russische Kampfhubschrauber des Typs Mi-28 im Syrien-Einsatz (Archivbild)

    Am 12. April 2016 stürzte in der Nähe der Stadt Homs ein russischer Kampfhubschrauber ab. Die beiden Piloten der Mi-28N, Andrej Okladnikow und Wiktor Pankow, überlebten das Unglück nicht. Absturzursache war ein Fehler des Piloten.

    Mi-8AMTSch

    Die abgeschossene russische Mi-8-Maschine in Idlib (Archivbild)
    © AFP 2018 / Mohamed al-Bakour
    Die abgeschossene russische Mi-8-Maschine in Idlib (Archivbild)

    Am 1. August 2016 kehrte ein russischer Transporthubschrauber zu seiner Basis in Hmeimim zurück, nachdem er humanitäre Güter nach Aleppo geliefert hatte. In der Provinz Idlib wurde die Mi-8AMTSch vom Boden aus beschossen und stürzte ab. An Bord befanden sich drei Besatzungsmitglieder und zwei Mitarbeiter des russischen Versöhnungszentrums. Sie alle starben bei dem Unglück.

    Mi-35

    Noch ein russischer Hubschrauber wurde von Terroristen am 3. November 2016 zerstört. Nachdem die Mi-35 der russischen Luftwaffe rund 40 Kilometer nordwestlich von Palmyra notgelandet war, wurde die Besatzung aus Granatwerfern beschossen. Der Kampfhubschrauber wurde beschädigt und musste zurückgelassen werden, die Crew wurde evakuiert. Am Tag darauf veröffentlichten die Dschihadisten ein Video vom Beschuss des russischen Kampfhubschraubers.

    Su-24

    Russischer Jagdbomber des Typs Su-24 (Archiv)
    © Sputnik / Dmitri Winogradow
    Russischer Jagdbomber des Typs Su-24 (Archiv)

    Einen anderen Jagdbomber Su-24 verlor die russische Luftwaffe am 10. Oktober 2017. Beim Start vom Flugplatz Hmeimim schoss die Maschine über die Start- und Landebahn hinaus und zerbrach. Die beiden Piloten konnten sich mit dem Schleudersitz nicht mehr retten und verstarben am Unglücksort. Die Unglücksursache war laut dem Verteidigungsministerium ein technischer Defekt.

    Mi-24

    Der russische Kampfhubschrauber Mi-24 auf dem Militärflugplatz Hmeimim (Archivbild)
    © Sputnik / Dmitrij Winogradow
    Der russische Kampfhubschrauber Mi-24 auf dem Militärflugplatz Hmeimim (Archivbild)

    Am 31. Dezember 2017 stürzte ein russischer Kampfhubschrauber in der Nähe des Flughafens Hama ab. Beide Piloten starben, der Bordmechaniker konnte jedoch schwerverletzt gerettet werden. Das Verteidigungsministerium erklärte, die Mi-24 sei nicht beschossen worden. Die Absturzursache war demnach ein technischer Defekt.

    Su-25

    Der abgeschossene russische Kampfjet Su-25 in Idlib (Archivbild)
    © AFP 2018 / Omar Haj Kadour
    Der abgeschossene russische Kampfjet Su-25 in Idlib (Archivbild)

    Bei einem Patrouillenflug über der Deeskalationszone von Idlib wurde am 3. Februar dieses Jahres eine russische Su-25 abgeschossen. Der Pilot Roman Filipow konnte den Jagdbomber mit dem Schleudersitz verlassen, geriet jedoch ins Terroristengebiet, wo er bei einem Feuergefecht mit den Dschihadisten starb.

    Nach Darstellung des russischen Verteidigungsministeriums wurde der Jagdbomber von einem tragbaren Flugabwehrraketensystem abgeschossen. Per Erlass verlieh Präsident Putin dem Piloten posthum den Ehrentitel „Held Russlands“.

    An-26

    Russisches Transportflugzeug An-26 (Archivbild)
    © Sputnik / Igor Zarembo
    Russisches Transportflugzeug An-26 (Archivbild)

    Am 6. März verunglückte eine russische An-26 beim Landeanflug in Hmeimim. Die Transportmaschine stürzte rund 500 Meter vor der Landepiste ab. An Bord befanden sich 39 Militärangehörige, darunter ein General und 29 Offiziere. Sie alle starben.

    Das Verteidigungsministerium gab vorläufig einen technischen Defekt als Absturzursache an. Die Witterungsbedingungen seien für die Landung günstig gewesen, gegnerische Einwirkung habe es nicht gegeben.

    Su-30SM

    Der russische Abfangjäger Su-30 auf dem Militärflugplatz Hmeimim (Archivbild)
    © Sputnik / Dmitrij Winogradow
    Der russische Abfangjäger Su-30 auf dem Militärflugplatz Hmeimim (Archivbild)

    Am 3. Mai verunglückte ein russischer Kampfjet Su-30SM beim Start vom Flugplatz Hmeimim. Eine gegnerische Einwirkung habe es nicht gegeben, erklärte das russische Verteidigungsministerium. Als Absturzursache komme Vogelschlag in Betracht. Die beiden Piloten hätten bis zum Schluss versucht, die Maschine zu stabilisieren, konnten aber weder sich noch das Flugzeug retten.

    Ka-52

    Russlands Ka-52 in Syrien (Archivbild)
    © Sputnik / Michail Woskresenski
    Russlands Ka-52 in Syrien (Archivbild)

    Am 7. Mai verunglückte im Osten Syriens ein russischer Kampfhubschrauber Ka-52 bei einem planmäßigen Flug. Die beiden Piloten starben. Das Verteidigungsministerium gab einen technischen Defekt als Absturzursache an, die Zeitung „Kommersant“ berichtete jedoch mit Verweis auf Insiderquellen, der Hubschrauber sei von einem tragbaren Flugabwehrsystem abgeschossen worden.

    Il-20

    Il-20M russischer Luftstreitkräfte (Archivbild)
    © AFP 2018 / Nikita Shchyukin
    Il-20M russischer Luftstreitkräfte (Archivbild)

    Das russische Verteidigungsministerium teilte in der Nacht vom 17. auf den 18. September mit, die Verbindung zu einem seiner Aufklärungsflugzeuge in Syrien sei abgebrochen. An Bord der Maschine befanden sich 15 Besatzungsmitglieder. Am Tag wurden die Trümmer der Il-20 vor der Küste der Latakia-Provinz entdeckt.

    Die Maschine sei von einem syrischen S-200-Flugabwehrsystem abgeschossen worden. Israelische Kampfjets hätten das russische Flugzeug als Schutzschild benutzt, betonte die Behörde.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Tags:
    Verluste, Abschuss, Absturz, Transportflugzeug, Militärflugzeug, Kampfhubschrauber, humanitäre Hilfe, Mi-28, Mi-24, An-26, Il-20, Mi-8, Mi-8-AMTSch-WA, Su-25, Su-24, Mi-35, Ka-52, Verteidigungsministerium Russlands, Türkei, Israel, Hmeimim, Aleppo, Hama, Idlib, Russland, Syrien