00:49 16 Dezember 2018
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    Kampfwagen 9P148 (Archiv)

    Seltener Fund: Sowjetischer „Panzermörder“ in Syrien entdeckt

    CC BY-SA 3.0 / Vitaly V. Kuzmin / 9P148 Konkurs
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    Ein Kampfwagen 9P148 des Anti-Panzer-Komplexes „Konkurs“ ist in Syrien im Zuge der Veranstaltungen zum Jahrestag des Beginns des Oktober-Krieges von 1973 gesehen worden.

    Diese Maschine, die als „Panzermörder“ bekannt ist, gerät nur sehr selten ins Blickfeld von Fotografen: Seit dem Ausbruch des Bürgerkrieges war das nur einige Male der Fall. Da bei den Gefechten in Syrien überwiegend mobile Raketenanlagen zum Einsatz kommen, entstand irgendwann der Eindruck, dass die meisten Exemplare dieser Technik verloren gegangen oder defekt wären. Jetzt ist aber bekannt geworden, dass einige Maschinen doch noch intakt sind.

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    Dieses Kampffahrzeug wurde auf Basis des Aufklärungs- und Patrouillenfahrzeugs BRDM-2 entwickelt. Es ist etwa sieben Tonnen schwer, mit 20 lenkbaren Raketen bestückt, die Ziele aus einer Entfernung von vier Kilometern treffen können. Es können auch ältere Raketen des Komplexes „Fagot“ mit einer Reichweite von „nur“ zwei Kilometern eingesetzt werden.

    Die Maschine hat einen 140 PS starken Motor und kann eine Geschwindigkeit von 95 km/h erreichen. Die Geschwindigkeit bei der Überwindung von Wasserhindernissen beträgt maximal 10 km/h. Die Fahrweite liegt bei höchstens 750 Kilometern. Die Besatzung besteht aus zwei Personen.

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    Die syrische Armee hatte noch Panzerfahrzeuge 9P122 mit Raketenkomplexen „Maljutka“, die aber kaum bei den Gefechten während des Bürgerkrieges im Einsatz waren.

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    Tags:
    Bürgerkrieg, Einsatz, Eindruck, BRDM-2, UdSSR, Syrien