20:40 14 Dezember 2018
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    Spezialkräfte der US-Marineinfanterie (Archivbild)

    Der „Five Eyes“-Spionagering wächst: Deutschland und Japan wirken mit

    © Foto: U.S. Marine Corps/ Lance Cpl. Alexis C. Schneider
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    Die Spionageallianz der fünf englischsprachigen Länder – USA, Kanada, Großbritannien, Australien und Neuseeland – tauscht seit Jahresbeginn Informationen über China und Russland aus. Neuerdings arbeiten auch Deutschland und Japan dabei mit, wie die Zeitung Wsgljad schreibt.

    Es bilde sich eine internationale Front gegen Chinas Eingriffe, Investitionen und Einfluss. Im Brennpunkt der „Five Eyes“ steht zwar die Volksrepublik, doch tauschen die Geheimdienste auch Informationen über Russland aus.

    Die Ausweitung der Zusammenarbeit auf Deutschland und Japan kommt einer „inoffiziellen Ausweitung“ der „Five-Eyes“-Gruppe in der konkreten Frage der ausländischen Einmischung gleich. „Die Beratungen mit unseren Verbündeten und gleichgesinnten Partnern darüber, wie auf Chinas resolute internationale Strategie zu reagieren ist, finden jetzt sehr viel häufiger statt“, zitiert das Blatt einen US-Experten.

    Dass die „Five Eyes“-Allianz die Abstimmung unter den Partnern verbessert, zeigt demnach: Die Mitglieder der US-Regierung arbeiten im Hintergrund weiter daran, eine informelle Anti-China-Koalition zu bilden. Dabei hat Präsident Trump die Bereitschaft signalisiert, China im Alleingang zu bekämpfen.

    China erklärt derweil, der Krieg zwischen Peking und Washington verlasse den Rahmen der Handelspolitik.

    Anfang dieses Monats hat US-Vizepräsident Mike Pence der chinesischen Regierung vorgeworfen, den US-Präsidenten auswechseln zu wollen. Dabei haben die USA etwaige Angaben über „Chinas Einmischung in die US-Wahlen“ zur Verschlusssache erklärt. Peking bestreitet Washingtons Vorwürfe.

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    Tags:
    Handelskrieg, Intensivierung, Allianz, Geheimdienste, Spionage, Weißes Haus, Mike Pence, Donald Trump, USA, Japan, Russland, China, Deutschland